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Zum Filtriren bei Luftabschluss.

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Filtrireri bei Lujtabschluss.
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sohwefelstmrem Manganoxydul sehr rasch in Schwefelsaure iiber.
Oxalsaure wird in der Kalte durch Chromsaure nur
sehr langsam, durch Zusatz des Mangansalzes sehr rasch
oxydirt. Bekanntlich dient das iibermangansaure Kali
zur maassanalytischen Bestimmung der Oxalsaure. Indem es dieselbe in saurer Liisung in Kohlensaure verwandelt, entfarbt es sich und liefert nun Manganoxydulsalz. Bekanntlich entfarben sich die ersten Tropfen der
Losung von rnangansaurem Kali sehr langsam, wahrend
spater, wenn sich etwas Manganoxydulsalz gebildet hat,
die Entfarbung fast momentan erfolgt. B o r s a u r e s und
nach J a c o b s e n o 1s a u r e s Manganoxydul fordern das
Trocknen des Leinol -Firnisses, welches bekanntlich auf
Oxydation beruht, die also auch durch das Mangnnsalz
befordert ,wird. Vielleicht gelange es auch, auf diese
Erscheinungen basirt, die rasche Oxydation des Alkohols
zu Essigsaure zu bewirken.
(Bred. Gewbebl. - Dingl.
Bkb.
Journ. Bd. 167. H. 3. 8. 244.)
Zuni Filtriren bei Luftabschluss
ernpfiehlt T h. F e 11e r folgende Methode : Man stellt
sich eine hohle Glaskugel von entsprechender Grosse dar,
welche auf ihrem ganzen Umfange durchlochert ist. Von
der einen Seite tritt eine Glasrohre in das Innere der
Kugel und reicht bis beinahe zur gegenuberstehenden
Flache. Da, wo das Rolir in die Kugel eintritt, ist es
mit derselben zusammengeschmolzen. Diese Kugel wird
mit einem kreisformig geschnittenen Filter umgeben, indem m w dasselbe faltig darum legt und an der Stelle,
wo das Rohr eben aus der Kugel heraustritt, mit jenem
durch einen fest umgewickelten Platindraht verbindet.
Hiilt man die so vorgerichtete Kugel in eine zu filtrirende
Flussigkeit und stellt durch Luftverdunnung im Innern
einen leeren Raum her, so tritt das Filtrat in die Kugel
hinein und aus dieser in die Rohre, durch welche es
schliesslich abgelassen werden kann.
Man braucht ausserdem zweiKolben. Der eine ent
halt die zu filtrirende Flussigkeit (oder den bei Luftab
schluss auszuwaschenden Niederschlag). Er ist mit einemdreifach durchbohrten Kork verschlossen.
Durch diemittlere Durchbohrung geht die mit der Filtrirkugel verbundene Glasrohre, durch die zweite ein kurzes, dicht
unter dem Kork endigendes zweites Rohr, oberhalb des
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Asbest bei Destillationen.
Korks umgebogen und durch einen nicht zu kurzen Kautschukschlauch mit einem durch den Kork des zweiten
Kolbens fuhrenden langeren Qlasrohre, welches durch
Hinunterschieben bis auf den Boden des letzteren gebracht werden kann. Die dritte Durchbohrung im Korke
der ersten Flasche ist mit einem Glasstabe geschlossen.
Das Rohr der Filtrirkugel ist mit seinem obern Ende
durch einen Kautschukschlauch mit einem andern Iangeren Rohre verbunden, welches mit jenem zusammen einen
Heber bildet zum Aufsaugen der Flussigkeit aus dem
Filtrirkolben. Um die Schnelligkeit des Filtrirens zu
reguliren, kann der Kautschukschlauch dieses Heberohrs
mittelst eines Quetschhahns mehr oder weniger verengert
werden. Endlich steckt im Korke des zweiten Kolbens
noch ein kurzes Rohr, welches das Gas herbeizufiihren
bestimmt ist, in welchem man das Filtriren ausfuhren
kann.
Man verfahrt nun wie folgt: Aus dem Filtrirkolben
wird die Luft verdrangt, indem man durch den zweiten
Kolben das betreffende Gas, z. B. Kohlensaure, herbeileitet. Dann lasst man den Niederschlag sich gehorig
absetzen, offnet das aussere Ende des Heberohrs, worauf
das Filtriren beginnt. Fur die abgezogene Flussigkeit
tritt eine entsprechende Menge durch den -Kolben herein.
1st der Niederschlag grosstentheils von der Flussigkeit
getrennt, SO schliesst man den Quetschhahn des Hebers,
fullt in den zweiten Kolben ausgekochtes, luftfreies Wasser, uberhaupt die passende Auswaschfliissigkeit, und
liiftet wahrend dessen den im Korke des ersten Kolbens
steckenden Glasstab zur Entweichung einer entsprechenden Menge des darin enthaltenen Gases. Danp driickt
man die leere Glasrohre des zweiten Kolbens bis unter
den Spiegel der Flussigkeit, offnet den Quetschhahn und
giebt dem zustromenden Gase einen hinreichenden Druck,
damit das Waschwasser aus dem zweiten Kolben in den
ersten hinuberfliesse. Man mischt durch Aufschiitteln, Iasst
absetzen und beginnt dann die Filtration von Neuem.
(Ztschr.fiir analyt. Cnem. 3. Jahrg. - Chem. Centrbl. 1865.
23.)
B.
Asbest bei Destillationen.
Nach E r l e n m a y e r stelle man das Destillirgefiiss
auf ein Drahtnetz, auf welches man eine diinne Schicht
von Asbest ausgebreitet hat. Das Sieden geht ganz
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