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Zur Darstellung des Strontium.

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Zur Darstellung des Strontium.
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beimischt, - oder dass er das geschrotete Malz durch eine
Atmosphare von schwefliger Saure fallen lasst, ehe es
in den Maischbottig gelangt. In welcher Gestalt er aber
auch die schwefiige Saure anwenden mag, so bleibt es immer aufallig , dass der Patenttrager durch die Anwendung
eines Korpers bei der Giihrung ein Bier von besserer Qualit i t gewinnen will, wiihrend man bis jetzt denselben Korper
als einen solchen kannte, der nur storend auf den Verlauf
der Gahrung einwirkt, und den man bloss bei bereits gegohrnem Bier als Mittel benutzt, dasselbe gegen das Sauerwerden
zu schutzen. Nichtsdestoweniger sol1 der Erfolg ein giinstiger sein, wenigstens ist es in den Maisbrcnnereien in Ungarn
schon seit langerer' Zeit Gebrauch, beim Einmaischen schweflige Saure anzuwenden, um einen hohern Gehalt an Weingeist zu erzielen. Unter allen schwefligsauren Salzen empfiehlt
B r a n e s das saure schwefligsaure Natron , von welchem er
auf c. 300 Liter M d z c. 400 Grm. Sale nimmt. Im Uebrigen
wird im ganzen Branverfahren nichts geandert. Man erhalt
nach B r a n e s auf diese Weise ein an Weingeist reicheres,
wohlschmeckendes, sich rasch klarendes und dauerhaftes Bier.
(Wieck's illusti-irte Gewerbezeitung. Nr. 24. 2870.).
R,
Znr Darstellang des Strontium.
Grossere Mengen Strontium stellt B. F r a n z in Gorlitz
statt auf elektrolytimhem Wege, durch Erhitzen von Strontiumamalgam in einem Strome sehr gut getrodkneten Wasserstoffs bei mbsiger Rothgluth dar.
Zur Darstellung des Strontiumamalgams erhitzt der Vf.
Natriumamalgam (aus 1 Th. Quecksilber und hochstens
Th.
Natrium) mit gesattigtor Chlorstrontiumlosung bis 90° mehrmals, wascht dam gut aus und trocknet rasch und vollstandig
zwischen Loschpapier. Das Strontiumamalgam ist so an der
Luft bei weitem unbestandiger als das Arpalgam des Baryum
und Natrium.
Das Strontium selbst resultirt als ein schwach gelbliches,
dem Baryum iihnliches Metall, das sich ziemlich leicht zu dunnen Bliittchen ausschlagen lasst.
An der Luft oxydirt es sich ungemein rasch iind leicht
unter bedeutender Erhitzung. Es verbrennt, an der Luft
erhitzt, wie das Baryum, mit sehr intensivem Lichte und
merkwurdigem Funkenspriihen.
78 Ueb. d.Bestimm. d. Kohlenstoffs etc. - Z . Schwefelbestimmung kohlenst.etc.
Es schmilzt bei massiger Rothgluth iind ist selbst bei
heller Rothgluth noch nicht fliichtig. Das spec. Gew. ist 2,4.
(Joum. f.pi'. Ch. 1869. II.Bd. S. 253 -254.).
B. E.
Ueber die B e s t b u n g des Kohlenstoffs in1 Eisen.
Es ist bekannt, dass kohlenstoff haltiges Eisen rnit Sa.uren
behandelt, welche den Kohlenstoff nicht angreifen, diesen theilweise als Kohlenwasserstoff abgiebt. E 11i o t hat neuerdings
eine Methode angegeben, nach welcher das Eisen auf seinen
Kohlenstoffgehalt gepriift werden kann , ohne dass ein Theil
desselben a19 Kohlenwasserstoff entweicht. Man erwarmt zwei
Gramm des ZII untersuchcndcn Eisens, welches man in Pulverform anmendet, mit 50 CC. einer Losung von Kupfervitriol
und behandelt da8 Rich ausscheidende Gemisch von metallischem
Kupfer und Kohle mit 20 CC. Kupfcrchloridlosung. I)as Xupfer lost sich untcr Bildung von Kupt'erchloriir auf, wahrend
die Kohle zuriickbleibt und mit heissem Wasser ausgewaschen
wird. 1st die Kohle niit fremden Substanzen verunreinigt, so
begniigt man sich nicht rnit der directen Wagung derselben,
sondern verwandelt dieselbe in Kohlensaure durch Erhitzen
mit. Chromsaure und Schwefelsiiure ? trocknet die entwickelte
Kohlensaure mittelst Schwefelsiiure und liisst sie von Bntronkelk absorbiren. (tJournnl de cliimie et pkatwa. AprillL&
1870.).
Sch.
Zur Schwefelbestimmimg kohlonstoff - und engleich
schwefelhaltiger Verbindungen
ist folgende Methode einfacher als die gewohnliche, durch
Wagung des Schwefels als schwefelsaurer Raryt.
Es wird vorausgesetxt, dass man mit einer Schwefelbestimmung flussiger oder fester, nicht sehr fluchtiger Kohlenstoffverbindungen zu thun hat? frei von unverbrennlichen
Bestandtheilen.
Hiervon wird etwas in einem Porzellanschalchen ahgewogen dazu eine bekannte Menge fein vertheilten salpetersauren oder essigsauren Bleioxyds ? darauf Salpetersaure und
d a m einige Ki~ystallevon salpetersaureni Ammoniak hinzugethan, eingedanipft) gegliht und gewogen. Da die Menge
Bleioxyd? welche von den Rleisalzen herstammt, bekannt ist,
)
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