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Zur Kenntniss der Digitalis.

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Zur Kenntntss der Digitalis.
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Der Verfasser beschreibt ausserdem noch Schwefel- und
Phos horverbindungen dieser Substanz, welche erstere
die ormel C3 (H7 M) 0 6 S - und letztere an Kalk gebunden, diejenige von C5 (N 7 Caz) 0 6 P - erhielt. - Diese
Untersuchungen erhalten dadurch ein Interesse, dass nach
den Untersuchungen von G o b I e y das Eigelh aus natronund ammoniakhaltigen Phosphor-Glyceratverbindungen bestehen. - (Journ. d. Pharm. et de Chim.F e w . 1846. p. 67.1
W i t t i n g.
P
Zersetzungsproducte des Bittermandelols und
Sadebaumols.
W i n c k l e r versuchte die chemische Zusamrnensetzung
zu ermitteln der Verbindung, welche sich bei der freiwilligen
Zersetzung. des Bitterrnandelwassers ausscheidet. Durch
Aether erhielt er eine weiche, rnehr oder weniger gefarbte,
stark nach bittern Mandeln riechende Masse, deren Eigenschaften noch nicht erforscht sind und eine in Aether unlosliche, aus Weingeist krystallisirende von ganz constanter
Zusammensetzung, ganz identisch der Verbindung, welche
G r e g o r y und Z i n i n durch Behandlung des blausaurehaltigen Bittermandelols mit Kalilauge erhielten. Diese Verbindung hat die Formel C 4 6 H I S N Z 0 4 und charakterisirt sich besonders dadurch, dass sie mit reiner concentrirter Schwefelsaure eine prachti.ge smaragdurune Farbe
annimmt. Die Entstehungsweise 1st noch niczt ermittelt,
aber man erhalt die Verbindung reichlich, wenn man Bittermandelwasser mit Ammoniak langere Zeit stehen lasst,
wornach W i n ck 1 er schliesst , dass auch Amrnoniak be1
der freiwilligen Zersetzung diese veranlasst. - Als Sadecaure verbaumol (02.Sabinae) mit concentrirter Schwefel,"
mischt ward, entstand ein Oel, welches sich wie 01. Thyma
verhielt. (Buchn. Repertor. f. d. Pharm. 52. 3. 3 3 0 )
Zu letzterer Bemerkung kann ich einen Beitrag geben.
Als ich vor Kurzern einen pulverigen Absatz aus Citronenol
mit ziemlich concentrirter Salzsaure behandelte und Iansere Zeit stehen liess, nahrn die Mischung einen durchaus dern 01. Thymi ahnlichen Geruch an, der nach mehreren Wochen wieder schwacher wurde und endlich wieder verschwand.
Dr. B1 ey.
Zur Kenntniss der Digitalis.
K o s m a n n hat aus den Blattern der Digitalis purpurea eine olige Saure erhalten, die er Digitaleinsaure nennt.
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Radix Melograni sylveslris.
B u c h n e r meint, dass sie nichts anderes als eine olige
Verbindung der fliichtigen Digitalissaure, welche M o r 1 n
Antirrhinsiiure genannt 'hat. Sie ward erhalten durch Zersetzung des Infusums der Hb. Digitalis mit basisch essigsaurem
Blei und Bebandeln dcs Bleiniederschlags rnit kohlensaurem Natron in Siedhitze, Zusatz von verdunnter Schwefelsaure, wobei zwei in Alkohol losliche Suhstanzen gefallt
wurden, von welchen cine in Aether loslich war und nach
Verdunstung des Aethers als grunes Oel zuriickblieb und
nach einiger Zeit zu ciner kornigen Masse von ekelhaft
bitterm scharfem Geschmacke, mit angenehm aromatischem
Geruche erstarrtc, nrif Papier Fettflecken gab, in Alkohol
und Aether leicht liislich war, Lackmuss rothete, mit essi saurem Bleioxyd einen griinflockigen Niederschlas ga ,
ebenso mit salpetersaurem Silber und schwefelsaurem
Kupfer. Die olige Saure lijste sich in atzenden und kohlensauren Alkalien, wobei Kohlensaure aus dem kohlensauren Sake entwich. In tlem mit hasisch essigsaurem
Rleioxyd aus dem wasserigen Digitalis - Aufgusse erhaltenen
Niederschlage fand I< o s m a n n noch eine andere Substanz,
welche ebenfalls von kohlcnsaurcm Natron gelost und aus
der alkalischen Auflosung durch Schwefelsaure gefallt und
durch Alkohol gelijst wurdc, in Aether aber unlijslich war.
Bei Verdunstung der alkoholischen Losung wurden schu pige Krystalle erhalten, von etwas scharfem Geschmac ,
in Weingeist und kohlensaurem Natron leicht loslich, in
Wasser schwer- und Aether unloslich. Diese Substanz
ward Digitalin genannt. Auch aus den Blattern der Digitadis
parvifiora ward diese Subslanz erhalten.
P e r e t t i glauht ehenfalls das wirksame Princip der
Digitalis gefunden zu haben, er will es in Verbindung
eines gelben Farbstoffes aus dem Safte mittelst Alkohols
erhalten haben; es sol1 flijchtiger Natur sein. (Buchn
Repertor. f. d. Pharm. .12. 3. 350.) B.
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Radix Melograni sylvestris.
Melogranurn sylvestre auch Malicorium sylvestre, syno-
nym mit Punica tiranaturn var. sylvestr. kommt im nordlichen Africa vor und sol1 in der Wurzelrinde ein kraftigeres Antelminthicuni geben, als die Spielart Punic. Gran d . sativa des siidlichen Europa, (Buchn. Repert. fiir
die Pharm. 42. 3. 363.) B.
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