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Zur Kenntniss des menschlichen Harns.

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Zur Kenntniee dce menschlichen Harm.
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truben darf. Es wird eine Minute crhitzi und aus einem
tnrirten Tropfgliischen eine ‘e nach d e r hlenge dcs Niederschlages verschiedene Za 1 Tropfen einer Silbcrlosung
zugetropfelt, die 4 Orrn. geschmolzeaee sdpetersaures
Silberoxyd in 100 C.C. deetillirtem Wasser enthalt. Urn
die Bildung des Niederechleges zu beschleunigen, verdunnt man die Flueaigkeit rnit !IIo C.C. destillirtem Wasser und giebt zur Vergewisserung, daes kein Kiederschlng
mehr enteteht, noch einige Tropten Silberlosung hinzu.
E‘iinf oder eechs numerirte Rohrchen in einem Stntive
genugen fur diesen Theil d e r Haruanalyse.
Um in Kliniken dns Rechnen zu verrneiden, operirt
nian mit normalern Harn tind bestirnint so die Verbaltnisse zwischen k r m k e n t und physiologisch norrnalenr Harn
nach d e r Mcnge d e r bei jedem Versuche verbrauchten
Flussigkeit. (./oco*n.de Phaim. et de C’hirn.)
Dr. Reic h .
rl
Zar Hcoatniss des meitschlichen Ilarns,
Aus den Abhandlungen zur Kcnntniss des rnenschlichen Harns und u l c r das Vorkommen des U’aseerstoffhyperoxyds ini rnenschlichen Korper von S c h o n b e i n geht hervor, t l ~ s sdie liauptsachlichatcn bis jetzt
erkannten Verfinderungen, welche der Harn wahrend
seiner sogenannten Gahrung erleidet, die folgenden Bind :
I ) Verschwioden seines Gehalts an Lvasskrstoffhyperoxyd, was ohne Zweifel die Oxydation irgcnd einee a n dein Hnrnbestandtheils zur Folge hat.
2) A uftreten pilzrtrtiger blnterien. welclw sofort redacirend auf das im Harn cnthnltcne Nitrat einwirken, daseelbe erst in Nitrit verwandeln und dnnn Ruch dieses
Salz viillig zerstoren, wodurch eelbstverstandlich aucli
die reducirenden Pilzruaterien eine cheniische Vernnderung erleiden mussen.
3) Umsetzring des Ilarnstoffs in kohlensaures Arnmoniak unter Aufnahrne von Wasser rind Bildung einer
fluorescirenden Materie. E;s ist nach S c h h n b ei n jedoch
keineiir Zweifel untet worfen, doss wabrend d e r ilarngalirung noch viele andere chanische Vorgiingc strttt findeo,
von welchen wir bis jetzt nichts wissen.
Hiernn achliesst S ch o n b e i n die hlittheilung, dnss
e r vom Harm 211 behoupten wagt, dase i n ihni einc!
ganze clienlische Welt eingeechlossen iet. Unorgmische
und organische Materien sind dnrin in der rnannigfaltig-
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Hippurs&we im hfuttuchdarn.
stcn Weclisclwirkung bcgriffcn, ee finden Rildungen und
Wiedeizersthungen organischer Wcsen etatt und spielen
iiberhaupt in dieser wunderbaren Fliiesikkeit chemieche,
physikalische und phpsiologische ‘l’hltigkeiten SO bunt
durcheinander, dass es nncb ScL o n b e i n’s Dafiirlialten
knuin ein anderes tliicrischcs Sccrct geben diirfte, welchee einen so reichen Stoff der Foractlung darbote,. als
dies der menschliche Ilarn tliut. (Journ. f u r p u k t . Chem.
Bd. 92. 3 u. 4.)
R.
llipyursiurt!
irn Ylerrschtuharo.
-T ti u d icliu 111 tlieilt irn J o u m o f t h e CXem. SO~.
(2.) eine
Kcihe Untcrsuchungcn riiit aus denen wir nls Hauptresultat eotnehnicn, dass dic Quantitat Hippureaure, wclche
cin gcsunder, crwnchscner Rleiiscli bei gutcr, geniischter
Nahrung wdireiid 24 Strinden scccmirte, ron 0,169 Orni.
bis 0,:315 cfriii., ja J , O Griu. tind im hochstcn k’alle
1,91(~
Grrn. variirtc, iincl dass diese Quantitat durclr den
(icnuss von l’flaumen i m Verlialtnisa zur Anzahl oder
Quanti tat dcr genossencn l*’i.ucliteverniehrt wurde.
Z u r qoantitiitiven Bestimmung wahltc T h u d i ch u m
zucrst folgendcs Vcrfahren: Der Urin wurde in) Wass c r h d o zur Trockniss verdainpt’t, init S:ilzs#ure, Aether
und ein wenig Alkoliol behmdelt ; die Extraction nochmals niit ti Portioncii Aethcr wicderholt j die vercinigtcn
ktlierischen Kxtractc nurden riiit kleincn k’ortioncn L%’nsser gewaschcn und dniin durc l Abtlestillation des Aethere
concentrirt, der l<iickstand m i t ein wenig Wasser gefallt,
zur IGytallisntion Iiingestcllt, die Krystalle aiif cinein
Filtcr gesaniinelt, init Iralteiii \\’assc.r gcwaschen, im
1)nmpf biidc getroclrnct und i n bedeckten Olasern gewogen. Das m i t dein Aettier gewnschene Wasser wurde
verdunstct und dcr Krystallisation uberlassen ; dadurch
gcwann inan cinc Letriiclitliche Quantitat, von I-lippursaurc. Abcr der ganzc an;ilytische Process beft-iecligte
niclit und wurde deslinlb abgeaadert. Diescs bewirkte
T h u d i c h u m , indcni er das Extract des Urins zu einem
dicken Syrup verdrinstcn liess, diesen noch warm in eine
verstopselte Flasche braclitc, die Ietzten Spuren dcs Riickstandee mit dcr nothwendigen Qumtitiit Salzsjlure nufnahm und das Ganze tiiclitig iriit groesen Qoantitaten
wasscrfreicn Autlicrs scliiitteltc.
Auf dicsc Wcise sonderten sich Extract und Aetber
fast augenblicklich und nur selten war hierzu ein Zustltz von
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