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Zur Kenntniss des Tabacks.

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Weine.
- Zur Kenntniss des Tabaclcs.
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12) In sehr ungen Spiralgefassen bestehen Wand und
Spiraldraht aus !i ellulose.
4.3) Die Zunahme der Spiralen, Ringe etc. an Dicke
geschieht mittelst der Safte, welche aus den Nachbarzellen
die Gefasswand durchdringen. Diese Verdickung kann
nicht in Folge innerer Anfiigung bewerkstelligt werden,
da in den Gefassen wahrend der Periode ihrer Entwickelung nur Luft enthalten ist.
44) Die Wand der punctirten und gestreiften Gefasse
besteht vollig aus denselhen Substanzen wie die Spiralen.
15) Die Wand der Saftgefasse besteht ganz oder
grosstenlheils aus Cellulose. Bei denen, welche dicke
Wande haben, ist die Cellulose durchdrungen mit einem
nichtproteinhaltigen Stoffe, vermuthlich mit Pektinsaure
oder Pektose. l)as diinne Hautchen der Aussenseite, welches sich wie die Cuticula der Holzzellen verhalt.
46) Die Cuticula der Epidermiszellen bekleidet alle
freien Oberflachen der Pflanzen. Sie ist nicht die ursprun liche Haut der Aussenwand, sondern besteht aus
einer ubstanz, welche aus dem Innern nach der Oberflache ausschwitzt.
47) Die Wande der Korkzellen verhalten sich wie die
Cuticula. Die Hauptmasse, aus der die Korkzellen bestehen und derjenigen, welche die Cuticula der Epidermiszellen sowohl, als der verholzten Zellen bilden, scheint
identisch zu sein.
In einer Nachschrifi hemerkt M u l d e r , dass er der
Meinung sei, dass im Holze weder Pektinsaure nochPektose als Hanptbestandlheile vorkamen, und dass die Cuticula der PHanzen vom Korke wesentlich verschiden sei.
(Journ. f prakt. Chem. 37. 6. 329.- Scheidekund. Ondera.
3. D. 531.) B.
%
Weiue.
H i t c h c o ck hat verschiedene Weine von Palastina
untersucht, und darin 1; bis 4; Proc. fester Bestandtheile
gefunden, so wie 12 bis 17 Proc. Alkohol. (BerzJahresb.
25. Jahrg. 1846J B.
Zur Kenntuiss des Tahacks.
B a r r a1 will unter allen bis jetzt analysirten Pllunzea
den Taback am reichsten an Asche gefunden haben. Er
fand in den verschiedensten Sortgn von amerikanischem
uad franzosisohem Taback durchscbnittlich in den Wur-
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Digitalispurpurea und D. pmpora Lam.
zeln 7 Proc., in den Stengeln 10 Proc., in denBlablrippen
22 Proc., in den Blattern 23, in dem Sainen 4 Proc. Im
Allgemeinen betragt die Menge des Sauerstoffs in den
Stengeln, den Blattern und Blattrippen 43 Proc. Die Wurzeln enthalten wenigstens achtmal so vie1 Kieselsaure, als
die iibrigen Or ane; der Kalk fand sich in stei enden
Mengen in den kurzeln, Stengeln, Blattrippen u n f Blattern, wahrend sich das Kali, n i t Ausnahme der Wurzeln,
gerade umgekehrt verhielt. Ebenso enthalt der Taback
auch die grosste Menge Stickstoff, namlich in den Blattern 5-6 Proc.; die Blattstiele enthalten 1 1,5 Proc.
weniger, als die Blatter derselben Art. In dem Sarnen
findet sich etwa 6 Proc. Stickstoff,ausserdem noch 10 Proc.
eines fetten, farblosen Oels. Behandelt man die Blatter
mit Wasser, so erhalt man eine stark saure Flussigkeit,
welche nach Vau u e l i n Aepfelsaure sein soll, der Verfasser halt sie fur%icotinsaure. In der Hitze und durch
Einwirkung von Schwefelsaure zersetzt sie sich in Essigsaure und Kohlensaure. Das atherische Oel des Tabacks,
das Nicotianin, ist stickstoffhaltig und giebt bei der Behandlung mit Kali Nicotin. Seine Zusarnmensetzun ist
= 71,52 Proc. C., 8,23 Proc. H., 7,42 Proc. N. und 3,13
Proc. 0. (Cornpt. rend. 21. 1374.
Pliarrn Centralbl.
-
1846. 17.) B.
-
f
Ueber Digitalis purpurea und 1). parviflora Lam.
K o s m a nn, Apotheker in Ribeauville, stellte, nach
H om 01 18’s Vorschrift, Digitalin aus den trocknen Blattern
von Digitalis purpurea dar, indem er sie in einem Deplacirungsapparate mit kaltem Wasser erschopfte, dann rnit
basisch essigsaurem Blei fallte, und das Filtrat, urn es von
Kalk und Blei zu befreien, mit kohlensaurem Natron, sowie
zur Entfernung der MaOnesia mit phosphorsaurem Ammoniaknatron versetzte. eerbsaure fallte die filtrirte Fliissiekeit und aus dem Niederschlag schied Bleioxyd das D i p
talin ab. Der Verfasser kochte den durch Bleiessig erhaltenen Niederschlag mit kohlensaurem Natron, filtrirte, zersetzte die Flussigkeit rnit Schwefelsaure, trocknete den
entstandenen , ausgewaschenen Niederschla und behandelte ihn dann mit Weingeist. Der alkohofische Auszug
wurde abgedampft, der Ruckstand mit Aether ausgezogen,
welcher ein runes Oel aufnahm und den Korper A ungelost zuruck iess. Das griine Oel erstarrte zu einer kornigen, bitter und scharf schmeckenden, aber aromatisch
n’echeaden Masse. Diese lost sich in Alkohol und Aether,
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