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Zur Schwefelbestimmung kohlenstoff - und zugleich schwefelhaltiger Verbindungen.

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78 Ueb. d.Bestimm. d. Kohlenstoffs etc. - Z . Schwefelbestimmung kohlenst.etc.
Es schmilzt bei massiger Rothgluth iind ist selbst bei
heller Rothgluth noch nicht fliichtig. Das spec. Gew. ist 2,4.
(Joum. f.pi'. Ch. 1869. II.Bd. S. 253 -254.).
B. E.
Ueber die B e s t b u n g des Kohlenstoffs in1 Eisen.
Es ist bekannt, dass kohlenstoff haltiges Eisen rnit Sa.uren
behandelt, welche den Kohlenstoff nicht angreifen, diesen theilweise als Kohlenwasserstoff abgiebt. E 11i o t hat neuerdings
eine Methode angegeben, nach welcher das Eisen auf seinen
Kohlenstoffgehalt gepriift werden kann , ohne dass ein Theil
desselben a19 Kohlenwasserstoff entweicht. Man erwarmt zwei
Gramm des ZII untersuchcndcn Eisens, welches man in Pulverform anmendet, mit 50 CC. einer Losung von Kupfervitriol
und behandelt da8 Rich ausscheidende Gemisch von metallischem
Kupfer und Kohle mit 20 CC. Kupfcrchloridlosung. I)as Xupfer lost sich untcr Bildung von Kupt'erchloriir auf, wahrend
die Kohle zuriickbleibt und mit heissem Wasser ausgewaschen
wird. 1st die Kohle niit fremden Substanzen verunreinigt, so
begniigt man sich nicht rnit der directen Wagung derselben,
sondern verwandelt dieselbe in Kohlensaure durch Erhitzen
mit. Chromsaure und Schwefelsiiure ? trocknet die entwickelte
Kohlensaure mittelst Schwefelsiiure und liisst sie von Bntronkelk absorbiren. (tJournnl de cliimie et pkatwa. AprillL&
1870.).
Sch.
Zur Schwefelbestimmimg kohlonstoff - und engleich
schwefelhaltiger Verbindungen
ist folgende Methode einfacher als die gewohnliche, durch
Wagung des Schwefels als schwefelsaurer Raryt.
Es wird vorausgesetxt, dass man mit einer Schwefelbestimmung flussiger oder fester, nicht sehr fluchtiger Kohlenstoffverbindungen zu thun hat? frei von unverbrennlichen
Bestandtheilen.
Hiervon wird etwas in einem Porzellanschalchen ahgewogen dazu eine bekannte Menge fein vertheilten salpetersauren oder essigsauren Bleioxyds ? darauf Salpetersaure und
d a m einige Ki~ystallevon salpetersaureni Ammoniak hinzugethan, eingedanipft) gegliht und gewogen. Da die Menge
Bleioxyd? welche von den Rleisalzen herstammt, bekannt ist,
)
Kiinstliche Bildung yon Graphit.
79
so kann man aus der Gewichtszunahme des Gefasses die
Quantitiit Schwefelsaure (als schwefelsaures Bleioxyd , vermengt n i t Bleioxyd xuruckgeblieben) und daraus die Quantitiit Schwefel kennen lernen.
Diese Methode giebt sehr genaue Resultate, auch bei
Verbindungen, die ausser Schwefel Jod oder Brom enthalten
und in vielen andern Fhllen. (Aus Mulder Scheik. Anteekn.
1, 3. p. 136 im Journ. f.p . Ch. 186‘9. I; Bd. S. 444-445.).
B. E.
Kiinstliche Bildung von Graphit.
Dr. B e t t e n d o r f theilt mit, dass er bei einer gemeinschaftlich mit Prof. W u 11n e r angestellten Untersuchung
iiber die Wiirmecapacitaten der allotropen Modificationen von
C, As und Se unter anderen Cylinder einer Pariser Gaskohle
benutzte , welche mehrmals zum electrischen Flammenbogen
gedient hatten.
Es fand sich, dass die Spitzen dieser Kohlencylinder aus
aiaer b l e i g r a u e n M a s s e bestanden, die sich leicht mit
einem &lesser in kleinen Blattchen ablosen liess und auf Papier wie der beste weiche Bleistift abfarbte. E s w a r K oh 1e n s t off in der Graphitmodification. Da die Kohlencylinder
fur den electrischen Flammenbogen aus der b e s t e n G a s
k o h l e gesagt werden, welche ausserordentl. hart ist und
nicht im mindesten auf Papier abfarbt, so konnte der Graphit
an den Spitzen dieser Cylinder nur unter Mitwirkung der Hitze
des electrischen Flammenbogens entstanden sein. Versuche
mit einer Batterie von 12 Grove’schen und 12 grossen
B u n s e n’ schen Elementen bestiitigten diese Vermuthung.
Als Pole dienten kleine Stucke der Bonner Gaskohle,
von ausserst harten grossen Stucken abgesprengt. Wenn
beide Polenden ergliihten , sah man dnrch Kobaltglas die
gliihende Stelle des positiven Poles sich vertiefeu und beim
Erkalten zeigte die Vertiefung einen ziemlich dicken Ueberzug von Graphit. Die Vertiefung riihrt theilweise von einer
Verbrennung der Kohle her, dann aber auch v on d e r V e r
d i c h t u n g d e r K o h l e xu G r a p h i t . Schon D e q p r e t z
(Compt. rend. 29, 709) hat iiber die Erweichung und Verfluchtigung von Kohlenstoff Mittheilung gemacht. Er benutzte
zu seiuen Versuchen eine Batterie von 500- 600 Bunsen’schen Elementen und fand, d a s s u n t e r d e m E i n f l u s s e
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