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Zur Temperatur der Oceane.

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Zur Tenzperatur der Oceane.
309
Zur Temperatur der Oceane.
,
Herr P u 1I e n Capitain des britischen Kriegsschiffs
,,Cyclops", hat in Beeug auf die Temperatur des atlantischen und des indischen Oceans in grossen Tiefen auf
seinen neuercn Reisen nach dem Osten einige interessantc
Nachweisungen gesammelt. Die erste Sondirun in Betreff der Temperatur wurde unter 320 13' nordK. Rreite
und 190 15' westl. Lange vorgenommen, wo bei 400 Faden die Minimum-Temperatur 50,50 war. Die Obedache
hatte damals 700F. Spaiter wurden zwei Thermometer
auf 500 und 800 Faden hmabgesenkt; in der grosseren
Tiefe war die Minimum-Temperatar 44,50, in der geringoren 500. Die nachste Sondirung fand unter 100 71
nordl. Br. und 270 32' westl. L. statt, wo man bei 2000
Faden Leine auf keinen Grund stiess. Unter 40 16'
nordl. Br. und 280 42' westl. Lange wurden zwei Thermometer auf 1500 und 1000 Faden versenkt; die grossere Tiefc zeigte eine Minimum-Temperatur von 39,40,
die geringere von 42,50. Eei der nlchsten Sondirung
unter 20 20 mordl. Br. und 280 44' westl. L., 90 Meilen
von der St. Pauls-Insel, wurden zwei Thermometer a n
eincr gewohnlichen Tiefseeleine init Grund bei etwa 1080
Faden hinabgelassen. Das Thermometer zeigte eine Minimum -Temperatur yon 33,50, bei der niedrigsten Tiefe
und 46,20 bei 680 Faden. Ein Sondirungaversuch unmittelbar am Aequator war erfolglos, weil dabei ein grosser Theil der Leine verloren ging. Nach der Kreuzung
des Aequators wurden Thermometer in nahezu jeder
zehnten Parallele hinabgelassen; drei auf einmal bei 12-,
8- und 400 Faden, und Wassertheile, welche man herauf brachte, wurden aufbewahrt, uni zur Analysirung
nach England geschickt zu werden. Unter 260 46' siidl.
Br. und, 230 52' westl. L. wurden Sondirungen bei 2700
Faden erzielt. E n bis zu dieser Tiefe hinabgelassenes
Thermometer kam mit der Anzeige einer Mininum-Temperatur von %OF. herauf. Der Boden, welchen das Instrument in der Schale heraufbrachte, war ein sehr feiner braungef6rbter Sand. Beim Auswerfen der Leine
zwischen den Parallelen 350 und 380 siidl. Br., in der
Nahe von Mauritius, wurde das Blei an der BrunswickSandbank, welche auf 85 Faden angemerkt ist, ins Spiel
ebracht, allein der Grund ward bei 1410 nicht erreicht.
Bann kam die Atalanta, die aIs eine ausgedehnte Sandbank bezeichnet ist; die Sondirung ergab Grund bei
310
Aepuivalente der einfaclien K & p * .
1120 Faden. Der Boden bestand aus anscheinend sehr
feinem Sande, der eine harte, anfanglich fur Koralle gehaltene Substanz bedeckte, von welcher sich sber unter
dem Mikroskop zeigte, dass es sehr schone Proben von
Diotomuceen seien.
Auf der Fahrt langs der Ostseite von Mauritius,
ein wenig siidlich der 2Osten Parallele, un efahr 90 Meilen voni Landc, gab es bei 1375 Faden einen Grund.
Capitain P u l l e n fiihrt an, dies habe ihn zum ersten
Male auf den Gedankcn gebracht, dass seine fruhere
Meinung, der indische Ocean sei nicht so tief, als der
atlantische, eine irrige sei. 40 oder 50 Meilen westlich
vom nordlichen Theil von Cargados erreichten 1400 F a den Leine den Grund nicht; bei der zweifelhaften St.
Georgs-Insel wurde der Meeresgrund mit 2000 Faden
Leine nicht erreicht. Wir dampften weiter nach Rose
Galley Stocks und erreichten Grund mit 2254 Faden
Leine, die Minimum-Temperatur war 350. Ein Thermometer wurde auf 2000 Faden hinabgelassen, und kam
mit einer Minimum-Temperatur von 35,50 herauf. 35,lO
mar also die Minimum-Temperatur bei 2700 Faden im
atlantischen Ocean. Capitain P u I1 e n neigt sich dabei
zu dem Glauben, dass dies dio Minimum-Temperatur der
grossen Tiefen des Oceans ist, und dass sie beginnt, sobald man iiber 2000 Faden hinauskommt. (Critic. Re ort.
- Ausland. 1859. S. 432.)
a
mi.
Neber fie Aequivalente der einfacben Hiiryer
sind von J. D u m a s umfassende Versuche veroffentlicht worden. Die Frage: Sind die Aequivalente aller
einfachen Korper Multipla in ganzen Zahlen von dem
des Wasserstoffs 3 verneint D u xn a s , gestutzt auf diese
Versuche. Vielmehr miissen wenigstens 3 Classen von
Aequivalenten auf estellt werden.
lste Clesse (7-lierher 22), welche wirklich Multipla
des Wasserstoffiquivalents in einer gnnzcn Zahl sind :
H = 1 ; c = 6 ; 0 = 8 ; N = l 4 ; S i = 1 4 (wennKieselerde gleich SiO2, analog der Koblensaure COO); S =
16; F = 1 9 ; C a = 2 0 ; Na=2 3 ; F e = 2 8 ; P = 3 1 ; Mo
=48; C d = 5 6 ; S n = 5 9 ; A s = 7 5 ; B r = 8 0 ; W = 9 2 ;
H g = 100; Ag = 108; S b = 122; J = 127 und Bi=210.
2te Classe (hierher 8 Elemente), solche einfache Korer enthaltend, deren Aequivalente ein Vielfachos des
galben Wasserstoffaquivalents sind, niimlich :
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