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Zur Trinkwasseruntersuchung.

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Verfdacbtee Natrum phoriphoricum.
- Trinkwaeeeruntoreuchung.
Fabrik bezogenen l’latinchlorids vorzunehmen, die das interessante
Resultat ergab, dass das fragliche Platinchlorid einen mehr als
3 Procent betragenden Gehalt an Goldchlorid aufwies. Die Gegenwart dieser Verunreinigung, die ubrigens auch in aus anderen
Quellen stammenden Platinchlorid constatirt wurde , stort wie begreiflich bei Kali - und Ammoniakbestimmungen in erheblicher Weise,
insofern bei Anwendung von Aether-Alkohol sehr leicht ein Theil
des Goldchloride zu metalliachem Golde reducirt wird, was sich
dom zu wagenden Niederschlage beimengt und sein Gewicht in
nennenswerther Weise alterirt. Um solchee, offenbar durch Auflosen von mit Gold gelotheten Platinabfallen erzeugtes Platinchlorid
zu reinigen, benutzt Verf. ein fichon friiher von ihm zur Trennung
des Goldes vom Kupfer bewahrt gefundenes Verfahren , welches
darin besteht, dass man die concentrirte Platinchloridlosung wiederholt mit Aether aussohuttelt, welcher das vorhandene Goldchlorid
fast vollstiindig auflost, wahrend er nur relativ wenig von Platinchlorid lost. Durch nochmalige Verdunstung der mit Aether Busgeschiittelten Losung und Erwarmung der von Spuren ausgesohiedenen metallischen Goldes durch Filtration befreiten Losung mit
etwas Chlorwasser erhalt man ein Praparat, das nunmehr fur die
Aufifihrung von quantitativen Bestimmungen vollig geniigt. (Boettg.
polytechn. Notizblatt, 1880. No. 11.)
G . H.
VerfEtlschtes Natrum yhosphoricum. - J. M a r t e n 8 o n
erhielt aus einer Moskauer Pabrik ein Natrum phosphoricum, wafi
ein sehr sauber krystallisirtes Salz darstellte, uber durch sein sehr
leichtes Verwitterungsvermogen und seine rasche Aufloslichkeit in
Wasser auffiel. Bei naherer Untersuchung stellte es sich heraus,
dass dasselbe mit Glaubersalz versetzt war, und zwar enthielt es
davon die anfiehnliche Menge von 70 Procent. (Pharm. Zeitschr.
f.Rwsland, 1880. No. 10.)
G . H.
Znr Trinkwasseruntersuohwng. - De C h au mon t d e
N e tl e y macht aufmerksam , dass die Bestimmung der stickstofl’-
haltigen organischen Stoffe als Ammoniak , Ammoniakalbuminoi’d
nicht maassgebend sein kann, ein Trinkwasser schiidlich oder unschadlich zu erkliiren.
Es miissen vielmehr an Ort und Stelle die Natur und die
Bildung dieser organischen Stoffe fegtgestellt werden , weil die
thierischen Ursprungs selbst in kleinen Mengen sehr schadlich, die
yegetabilischen Ursprungs selbst in grosserer Menge ganz unschadlich fur die Gesundheit sind. So konnen Wasser, welche Torfboden durchsickern , bis 0,3 Millig. Ammoniakalbuminoiid enthalten,
ohne dass sie schadlich sind.
Animalische Stoffe charakterisirt freies Ammoniak oder der
Stickstoff der Ammoniaksalze, und darf dieser Ammoniakgehalt
Kleine Mengen Morphium nachzuweisen.
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nicht 0,00002 g. per Liter ubersteigen. Der Ammoniakgehalt der
mit Vegetabilien beschmutzten Waseer ist oft Null, wahrend die
Menge des Ammoniakalbnminoid oft 0,28 Millig. ist. Ebenso zeigt
die Gegenwart von Nitriten , Nitraten, Chloriire gewohnlich thierischen Ursprung an.
Demnach muss :
Ein Wasser, welches neben freiem Ammoniak noch Ammoniakalbumino'id und eine kleine Yenge Chlor enthalt , wahrscheinlich
durch Abflussgase verunreinigt sein.
Ein Wasser , welches freies Ammoniak rnit viel Ammoniakalbnmino'id und viel Chlor enthalt, iat durch Canalwasser verunreinigt.
Ein Wasser, welches freies Ammoniak neben sehr geringer
Menge Ammoniakalbuminoid und grosser Menge Chlor enthalt , ist
durch Urin verunreinigt.
Ein Wasser, welches freies Ammoniak, aber kein Ammoniakalbumino'id und Chlor enthiilt, ist durch regetabilische , vielleicht
morastische Stoffe verunreinigt worden. (RCpertoire de fiarmacie.
No. 3. 2880. pay. 109.)
BZ.
Bleine Mengen Morphium nachznweisen. - Die von
fremden Stoffen befreite Morphiumlosung wird nach J o r i s A e n
eingedampft , der Riickstand im Waseerbad rnit einigen Tropfen
concentr. Schwefelsaure erhitzt. Ein sehr kleines Ferrosiilfatkrystall wird zugesetzt, mit einem Glasstab zerdriickt nnd weiter
erwarmt.
Diese schwefelsaure Morphiumlosung Iasst man alsdann tropfenweise in ein sehr weisses Porzellanschkilchen fallen, welches
2-3 C.C. concentr. Ammoniak enthnlt. Da wo die Beriihrung
der beiden Fliissigkeiten am Boden stattfindet, wird eine r o t h e
Fhbung entstehen , welche an den Riindern ins Violette iibergeht,
um spater in der Ammoniakschicht eine rein blane Farbung hervorzurufen. Werden die beiden Flussigkeiten durch Schiitteln vereinigt, so widersteht die blaue Farbung allein, so dass man bei
sehr geringer Morphiummenge auch nur eine sehr schwach Maue
Farbung wahrnimmt. Dorch diese Reaction sol1 noch 0,0006 g.
Morphium nachgewiesen werden konnen. Wirkt conc. Schwefelsaure auf Morphium bei 190 - 200° ein, 60 erhalt man eine undurchsichtige Flusaigkeit von schwarzgriinlichem Ansehen.
Wird diese durch Schwefelsaure bewirkte Losung in einer
Porzellanschale zur Trockne verdampft , der Riickstand mit einigen
Tropfen concentr. Schwefelsaure gelost, d. h. das Alkalo'id und die
Losung in einem Reagensrohr im Oelbad bei einer Temperatur
von I90-20O0 erhitzt, his die Masse nndurchsichtig gewordeii
und eine schwarzgriinliche Farbe angenommen hat, so entsteht sofort eine blauliche Farbung, wenn dieselbe tropfenweise in 10 C.C.
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