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Zusammensetzung der Knochenerde.

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Zusamrnensetzung der h'nochenerde.
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rer gewordcn und hatte sich allmahlig in zarte weisse
Blaltchen verwandelt, die mil Nasser ausgewaschen nur
Kalk, Phosphorsaure und Wasscr enthielten. Unter dem
Mikroskop gesehen erscliienen die Blaitcben als sehr diinne,
tafelformige, Lseitige, rhooibisclie Prismen, an denen meistens die scharfen Prismakanten ah estuinpft sind, so dass
das Salz in irregular Ciseitigen TPfekhen erscheint. Durch
Trocknen uber Chlorcalcium oder Schwefelsaure verliert
das Salz nichts Wesenlliclies an Gewicht; die Analyse
desselben ergab die Formel : 2 CaO, €10 PO5 4 aq,
Das so gebildete pliosphorsaure Kalksalz ist hiernach
dieselbe Verhindung, wie die untcr tlem Nanien llelugensteine bek annten Concretionen aus den Hausen des kaspischen h e r e s .
Durcli Fallung einer Losung von schwefelsaurem Manganoxytful mit uberschiis4gem phosphorsauram Natron und
partielie Auflosung des Niederschlages i n Salzsiiure erhalt
man auf dieselbe Weisc, wie das angefiilirtc Kalksalz,
krystallisirtes phosphorsaures Man.ganoxydu1 in fast farblosen Tafelii. die einen zartcn Stich ins Hellrothe zei en
und cinen starken Glasglanz besilzen. Sie sind zum T i?eil
schon mit hlossem Auge als tafelformige, gerade, Lseiti, e,
rhombische Prismen zu erkennen, an denen meistens ie
schnrfen Prismakanten abgestumpft sind, wodurcli die Krystalle sich dann als irre dare tiseitige Tiifelchen darstellen. Die breiten Endflac en zeigen einen starken Glanz,
ahnlich dem Apophyllit. Die unternommene Analyse fiihrte
zu der Formel : 2 MnO, HO PO5 6 aq.
Beide Salze, sowohl das Kalksalz, als das Man ansalz, zersetzen sich beim Kochen mit Wasser in ein 0sliches saures und ein unlosliches basisches Salz. Vor dem
Lothrohr schmilzl das Kalksalz zu einer weissen opaken
Masse, das Mangansalz zu einer dunkelblauen Kugel. (Annul.
der Chem. u. Pharm. Bd. 69. p . 206.)
Geiseler.
+
+
ff
a
+
+
s
Zusammensetziing der Ihochenerde.
Uurch die von W. H e i n t z angestellten Analysen verschiedener Knochen ist festgestellt, dass der phosphorsaure Kalk der Knochen = 3Ca0 PO5 ist.
Der Verf. zog die zerkleinerten Knochen zunPchst
niit Wasser aus. Die feingepulverten Knochen benutzle
man lheils zur Bestiminung der Kohlensaure, theils verkohlte man sie, zog dann die I<oh!e mit Salzsaure aus.
verbrannte sie und fugte die geringe, nicht wagbare Menge
+
Darstellung des Nickels und Kobalts.
38
.
Asche zu der sauren Losun
Die concentrirte Flussigkeit
wurde mit kohlensaurem fatron ubersattigt zur Trockne
gebracht und der Ruckstand geschmolzen. Nachdem die
geschmolzene Masse in Salzsaure gelost war, wurde die
darin enthaltene Kalkerde, Phosphorsaure und Magnesia
auf bekannte Weise gefallt. Wird angenommen, dass die
gefundene Kohlensaure an Kalkerde. die Phosphorsaure
mit der rijssten Menge Talkerde und Kalkerde nach der
Formel RO Po5 verbunden sei, so Iasst sich folgende
Zusammensetzung annehmen :
B
+
Ochsenknochen.
Hammelknochen.
Menschenknochen.
6,36
1,23
60,13
1,96
30,58
7,OO
139
62,70
3,17
26,54
100,oo
100,oo
.....
Kohleosaure Kalkcrde.
Phosphorsaure Talkerde..
Pbosphorssure Kiilkerde.. .
Kalkerde
..
Wasser, Fluor, org. Substenz
.............
7,07
.. 2,09
. 58,30
1,8i
30,47
_100,oo.
Da die Analyse einen Ueberschuss an Basen ergab, so
ersah man aus deli weiteren Versuchen, dass es von dem
entweichenden Fluor abgeleitet werden muss, welches beim
Abdampfen der salzsauren Losung grosstentheils als Fluorwasserstoffsaure entwich, wie es von B e r ze 1 i u s, F r e richs und E r d m a n n schon angegeben worden ist. Der
Verf. fand in den untersuchlen Menschenknochen 2,05 Proc.
Fluorcalcium, entsprechend 2,97 Proc. der Knochenasche.
Wird die Menge des Pluorcalciums aus der Menge des
Kalks, weicher mehr gefunden wurde, wie zur Sattigung
der Phosphorsiiure und Kohlensaure erforderlich war, berechoet. so finden sich 3,57und 3,94 Procent der Asche.
Hiernach schliesst man, dass die feuerbestandigen Knochenbestandrheile neben neutralem kohlensaurem Kalk und
Fluorcalcium, phosphorsaure Kalk- und Talkerde nach der
Formel 3 R 0 Po5 enthalten.
Der Verf. konnte kein Eisen in den mit Wasser auselaugten Knochen finden, und glaubt, dass wo es gefunen wurde, man es von Blutrolh ableiten musse. (Monatsber. d. Akad. d. Wtixensch.au Berlin.- PharmCentrbl. 1849.
No.20.)
B.
+
I
!
Darstellung des Nickels und des Hobalts.
Lou y e t theilt die Anwendung eines Verfahrens, welches er in einer Fabrik zu Birmingham anwcnden sah und
bis jetzt geheim gebalten wurde, mit.
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