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Zusammensetzung des Thymianls.

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Zusammensetauny des Thymianoles.
Massen, oft mit tiefen, der Form der Aeste oder Wurzeln
entsprechenden Eindrucken versehen, wurden von dem
unteren Theile des Stammes oder von der Wurzel excernirt, wie wir dies nicht bloss bei Coniferen, sondern auch
bei anderen, durch reichliche Harzabsonderung ausgezeichneten Baumen, z. B. Copalbaumen sehen. Die weissliche
Farbe ruhrt nicht von besonderen Arten ' her, sondern
kommt an einem und demselben Holzreste von Bernsteinbaumen mit denen anderer Farben gemischt vor, wie
G o e p e r t schon fruher f a d , und durch wiederholte
aufmer same Prufung des alten und neuerdings hinzugekommenen Materials nun zu bestatigen vermag. (Chem.pharm. Centrbl. 1853. No.39.)
B.
E
Zusammensetzung des Thymianoles.
Das mit der Zeit aus dem Thymianole sich abscheidende Stearopten nennt A. L a 11e m a n t Thymol.
Das Thymol hat die Zusammensetzung C a n H i 4 O
(auf 4 Vol. Dampf bezogen), ist krystallisirt, die Grundform
ist ein schiefes rhombisches Prisma. Der Geruch ist angenehm nach Thymian, der Geschmack heiss und gepfeffert.
Es schmilzt bei 440 und destillirt ohne Veranderung bei
2300 iiber. Siedepunct constant. Es bleibt nach dem
Schmelzen bei gewohnlicher Temperatur lange flussig,
erstarrt dann, wenn man scharfeckige Korper hineinwirft.
In Alkohol und Aether ist es leicht loslich.
In Wasser lost es sich wenig, aus der Losung in
Alkohol wird es durch Wasser nicht niedergeschlagen.
Es hat kein Rotationsvermogen, im festen Zustande aber
hat es eine Wirkung auf polarisirtes Licht wie andere
doppeltbrechende Korper, was also eine Folge seiner
Krystallgestalt in diesem Zustande ist. Gegen Lackmus
ist es neutral, verbindet sich indessen mil Natron und Kali.
Sulphothymate von der Formel C Z o(HI3S1O5)02,MO.
Die Sulphothymolsaure entsteht daher wie alle analogen
Aethersauren durch Vereinigung von 1 Aeq. Thymol und
2 Aeq. wasserfreier Schwefelsaure.
Thymolchlorverbindung C2 oH8C1602 entsteht durch
Einwirkung von Chlor bei zerstreutem Lichte auf Thymol
unter Entwickelung. von Salzsaure. Es ist eine terpentinarlig flussige, gelbliche Masse und riecht lange anhaltend
kampferartig.
Durch Salpetersaure wird das Thymol verharzt, und
endlich in Oxalsaure umgewandelt.
Bildung von Theer
QUS
olbildendem Guse.
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D o v e r i hat angegeben, dass das Thymianol aus
zweierlei Arten bestehe Das eine siede be1 155-1800,
das andere hei 925-2350.
Dieses letztere ist fast ganz
das Thymol L a 11em a n t Is. Das erstere Oel enthalt auch
noch uber zwei Drittel seines Gewichtes Thymol. Das
oben angegebene Verhalten zu Aetzkali und Natron diente
L a l l e m a n t , das Thymol im Thymianole zu erkennen
und daraus zu scheiden. Wirft man einige feste Stucke
Kali oder Natron hinein, so erstarrt das ganze Oel in
einigen Tagen. Schiittelt man es mil Kalilauge, so' lost
sich das Thymol darin auf, man giesst das darauf schwimmende Oel ab und scheidet aus der Lauge dann das
Thymol fur sic11 durch eine Sinre ab, Thymen, C a o H 1 6 .
Dieser Kohlenwasserstoff ist das eben beschriebene fluchtigere Oel des Thymians; man erhalt es rein, wenn man
wie oben ange eben verfahrt und dann das abgeschiedene
Oel einige M j e uber kaustisches Kali destillirt. Siedet
bei 1650, verbindet sich mil SalzsPure, hat kein Rotationsvermogen, aucb nicht die feste Verbindung mit Salzsaure,
es ist isomer rnit Ter ent.inol.
C z O H ' 6 Thymen,
(H8CI6)OZgechlortes Thymol.
C O ( ( H 1 4 ) 0* Thymol, C 2 0 (H 3S205 , 0%Sul hothymolsaure.
(Compt. rend. T.3'7.- Chem.-pharm. Cenlr 1. 1853. No. 48.1
B.
80
f!
Bildung von Tbeer aus olbildendem Gase.
Das Entstehen von Theer aus olbildendem Gase, welches bis jetzt noch nicht bekannt war, ist von 113 a g n u s
unwiderleglich dargethan worden; in der Rothgliihhitze
zerlegt sich das olbildende Gas in Theer- und Sumpfgas,
in der Weissgluhhitze aber werden beide letztere in
Kohlenstoff und Wasserstoff zerlegt, Surnpfgas wird in der
Rothgluhhitze nicht zerlegt. Der auf diese Weise gebildete Theer ist heller oder dunkler, fluchliger oder weniger fluchtig, weil es absolut unmijglich ist, ein Rohr durch
und durch gleichmassig zu erhitzen. Der Grund, dass die
Bildung des Theers aus iilbildendem Gase nicht friiber
erkannt worden ist, liegt darin, dass bei der trocknen
Destillation organischer Substanzen gleichzeitig Theer aus
der Substanz, wslche man verkohlt und aus dem olbildenden Gase erzeugt wird. Beide Theerarten unterscheiden sich aber dadurch, dass der Theer, welcher aus der
Zerstorung der Substanz selbst, wenn diese nicht absolut
stickstofffrei ist, wie Zucker, Weinslure u. s. w., stickstoffbaltig, der aus einfach Kohlenwasserstoff erzeug,te aber
Arch. d. Pharm. CXXVII. Bds. 2. Hft.
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