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Zusammensetzung und eigenschaften des Ferrum dialysatum.

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Salicyls Cinchonidin - Zink i m Organismus.
-
Ferrum dialysatum.
Salicylsanres Cinchonidin stellen als neues medicinisch chemisches Priiparat R o s e n p a r t e n RS R o h n e dar durch directe
Verbindung der SAnre mit dem Alkaloid. Es krystallisirt in gut
ansgebildeten Priqmen , ist wenig loslich in Wasser, leicht liislich
in starkem und snhwachem Alkohol. (Amen'can Journal of Pharmacy. VoH. LL 4. Ser. Vol. IX. 1879. pag. 527.)
R.
Gegenwart, von Zink im Organismus. - F l e n r p fand
in 500 g. der Einpeweide nnd Leber einer, unter dem Verdachte
rler Vergiftiing, verstorbenen Araberin 0,0085 R. Zink. Da nicht
fectqestellt werden konnte , was die Verstorbene kure vor ihrem
Tode qenossen , so wnrde i n Betracht der toxischen Ripenschaften
der Zinksalze und rlem Befunde der Leirhenwhau die Frage des
Gerichts, ob dieses Zink den Tod verschnldet, verneint.
Hierdnrch an die von Lechartier und Bellamp in Itennes s. Z.
ausgesprochene Annahme erinnert, dans im menschlichen Orcanismnn eine gewisse Menge Zink normal sich finde, empfiehlt Fleury
diesen Gegenstand zur sorgfiltigen Untersuchunsr und theilt mit,
dass er in Algier die Leber eines einem Herzkiden erlegenen Soldaten, vnn dem er sicher war, dass e r kein Zinksalz zu Rich genommen hatte, untersnchte nnd niir eine fipiir Kiipt'er und eine
verschwindenrl kleine unwi+hare MPng-e Xink auffinrlm konnte.
(Journal de Pharmacie et de Chimie. Serie 4. Tome X X X . p . 273.)
C. Kr.
Znsammenset,zung und Eigenschrften des Ferrnm dIalyart,um. - P e r s o n n e Ragt, dass die eisenhaltige Fliissigkeit,
welche man als Ferrnm dialysatum bezeirhnet , keine wirkliche
wiissrige Lliisung von Eisensesnuioxyd, sondern die Pseudosolu tion
eines modificirten Eisensesqnioxydes ist. welches von dem gewohnlichen Oxyde diiroh wine Unloslichkeit in Siiiiren nnd seine verniinderte specifische Wjirme sich untmwheidet. En wurde vor
etwa 25 Jahren im Lahoratorium von Pelouze entdackt und weqen
seines niir schwach arlstrincirenden GeschmackeR empfnhlen. Graham zeigte. rla,sq rlas modificirte Eisensesquioxyd ein eallertartiger
Knrper fClnl1o:d) ist, welcher keine wirklirhe, snndern nur eine
falrche Liisnng bilden kanr! , die dnrch eine orranische Memhran
nicht zu drineen vermap. Dargestellt wnrde das Ferrum dialysatnm wie hekannt durch Bnfliisen cines grossen Uehercchnsses vnn
Eiqensesqnioxyd in einer Eisenchloridlosunq nnd Dialysiren dersrlhen. wobei die (:hlnrffasRerstoffsFiiire und die Salze der Losnng
dnrch die Membran den Dialysators gehen und dime, mehr nder
minder concentrirte Psendnsolution znriickbleiht. Dieser Vorgang
beweist wieder, dass dan Fprrum dialysatum ein Colloid ist. da es
nicht wie ein Krysta.lloid die Membran zu durrhdringen vermag.
Die Analyse eines als ganz rein bezeichneten Ferrum dialysatum
Bromzink.
- Chloral. - Zersetzung
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der Solutio Fowleri.
des Handels ergab eine Verunreinigung mit 6,75 Proc. Eisenchlorid und 0,76 Yroc. Eisensulfat.
Durch Versucbe wurde nachgewiesen, dass das Ferrum dialysatum im Magensaft vollkommen iinloslich und alfio in Folge dessen als Arzneimittel unwirksam ist. (Journal de €'harm. et de
Chimie. Serie 4. Tome X X X . pay. 332.)
lir.
c.
Bromzink. - Y v o n verwirft den gewohnlich zu dessen
Darstellung eingeschlagenen Weg: durch Auflosen von Zinkoxyd
in Bromwasserotoffsaure und Sutdimiren, als unpractisch iur den
Apotheker. Er reibt 14,35 g. Zinksulfat mit 1 1 , Y l g. Bromkalium
in einem Morse, zusammen, wobei Wechselzersetznng eintritt und
die Yasse sich durch das im Zinksulfat enthaltene Wasser verflussigt. X r laust etwa 20 Minuten lang stehen, riihrt d a m 50 g. vollkommen reinen Alkohol von 95O zu, bringt auf ein Filter, um von
dem gebildeten Kaliumsulfat zu trennen, und erhalt eine ungefarbte
Losung, welche auf dem Dampfbade abgedampft und aiif dem
Sandbade weiter eingetrocknet, ein in gut verschlossenen Gefiissen
aufmbewahrendes reines Bromzink lietert. basselbe lasst sich ohne
Buckstand verfliichtigen und ist vollkommen loslich in Wasser,
Weingeist und Aether. (Journal de Pharmacie et de Chimie.
Sen> 4. Tome XXX. pay. 284.)
c. xr.
Chloral. - Professor 0. L i e b r e i c h constatirte, dass das
unreine Chloral eine von dem reinen sehr verschiedene Wirkung
hat und rath im allgemeinen es fest und nicht gelost zu kaufen,
da seine Reinheit in Losung schwierig zu erkennen id. Auch
bemerkt er , dass sich das nadelformig krystallisirtt! Chloralhydrat
des Vertrauens der Aerzte nicht als wurdig erwiesen hatte, da es
meist unrein ist. Das zu saure Chloral ist gleichfalls schlecht;
dieser Saureuberschuss riihrt von der Zersetzung der Chlorkohlensaure her, welche Chlorwasserstoffsaure frei macht. Man begreift
den Reiz, welcher entsteht, wenn dies im Blut oder Magen geschieht.
Die Chlorwasserstoffsaure zerstort unter anderm die Alkalinitat
des Blutes, ein fur die Wirksamkeit des Mittels nachtheiliger Umstand. Reines Chloral bringt kuhe und lindert die Schmerzen,
ohne Uebelkeit zu erzeugen oder gastrische Erregungen zu bewirken. Das unreine Chloral hingegen reizt den Magen, macht Kopfweh und allgemeines Uebelbefinden. (Journal de Phann. et de
Chimie. Serie 4. Tome X X X . pay. 364.)
C. Kr.
Zersetznng der Solntio Fowleri. - B r e t e t stellte Versuche a n , um das zuerst von Meniere beobachtete allmahliche
Schwacherwerden der Powler'schen Losung aufzuklaren. dchon
llingere Zeit hatte er bemerkt, wie durch den liinfluss organischer
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