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Darstellung didymfreien Cers.

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Daretellung didymfreieu Cers.
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marin einer kleinen Menge von Einfach-Schwefelnatrium seine
Farbe vcrdankt und dass nach dcren Entfernung die blaue
Parbe zum Vorschein kommt. Entsprechend der naheliegenden
Vermuthnng, dass durch .Schmelzen des blauen Ultramarins
mit Schwef'elnatrium grunes entstehen wiirde , erliielt Verfasser in der That griines Ultramarin beim Schmelzen von
blauem mit einem Gemenge von Natriumaulfat und wenig Kohle.
(Bey. d . deutsch. chem. Ges. IX, 1209.)
C. J.
Darstellung didylnfreien Cers.
Van allen ubrigen Verunreiuigungen 1st Cer leicht zu
befreien, aber schr schwer von Lanthan und Didym. Ein
charakteristisches Reagens auf Lanthan hesitzen wir noch
nicht, nur seine Aehnlichkeit rnit Didym berechtigt einigeru3aa88en zu dem Schlusse , dass ein didymfreies Cerpraparat
auch lanthanttei ist. Dagegen giebt es ein sehr acharfes
Reagens auf Didym: die Gladstone'schen A bsorptionslinien.
H. B u h r i g untersuchte nach den Methoden von Hermann,
Bunsen, If olzmann etc. dargestelltes Cer auf seine Reinheit,
aber bei allen liess sicli durch das Spe,ctroscop Uidym nachweisen.
Schwedischer Cerit wurde fein gepulvert rnit conc. H2S04
aufgeschlossen, in Eiswasser eingetragen, wobei sich die sulfate losen, wahrend SiOz zuruckbleibt. Aus dem wassrigen
Auezuge werden durch He S die schweren Metalle abgeschieden und aus dem Filtrat, nach Oxydation von FeO zu Pea O 3
durch Einleiten von c1, auf Zuaatz von Oxalsiiure das Cer,
Lanthan und Didym gefallt. Die aus dem Cerit erhaltenen
Oxalate des Cers, Lanthans und Didyma werden gegliiht , in
HN03gelost und durch verdunnte He 504 das Cer als basisches schwefelsaures Ceroxydoxydul gefallt. Dasselbe wird
durch Decantiren gut ausgewaschen und dann das sebr didymarme Cersalz in H2SO4 gelost, mit conc. HK03 und Mennige veruetzt und anhaltend und heftig uber Kohlenfeuer
gekocht.
blennige und Salpetersaure werden abwechselnd in kleinen Portionen ao lange zugesetzt, als die Losung mit Bleiessig
versetzt noch einen Niederschlag von P b S 0 4 giebt. Dsnn wird
da8 Gemenge noch 1 Stunden gekocht, wobei von Zeit zu Zeit
die verdampfte HNOS ersetzt wird. Nach dem Erkalten und
Absetzen des Bleiniederschlages wird die klare Losung sbge-
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Darstellung didymfreien Cers.
zogen, der Ruckstand wiederholt rnit verdiinnter HNO3 digerirt und alle Losungen in einer Porcellanschaale zum Syrup
verdampft. Dieser Syrup wird mit sehr viel sicdend heissem
Wasser in einen Glascylinder gcspiilt, wo sich das basische
Cernitrat ale hellgelber Xiederschlag absetzt. Der Niederschlag wird dann gut (circa 20 BIal) mit viel heifisem H e O
ausgewaschen, in einer Platinschaale mit concentrirter H2SO'
digerirt , die uberschussige Saure abgeraucht und massig
gegliiht, bis die Nasse wciss geworden ist, wobei sie in Ceroxydulsulfat ubergeht. Sie wird dann mit kaltem H 2 0 aufgenommen, wobei alles Cersulfat neben wenig PbS04 in Losung geht. Diese Losung, durch H e S entbleit, schied beim
Eindampfen auf dem Wasserbade farblose, wasserhelle Krystalle von schwefelsanrem Ceroxydul a m , die vollkommen
didymfreies Spectrum gabcn.
Sie enthielten jcdoch noch Eisen, Alkali, Kalk und Xagnesia. Die Krystallc wurden in riel H2 0 gelost, und aus
dieser verdiinnten Losung diirch reine Oxalsaure das Cer
gefallt, die Oxalate sorgfiltig rnit heissem Wasser ausgewaschen, getrennt und gegliiht.
Das hierbei resultirendc Ceroxydosydul wurde in conc.
HsSO4 gelost, die iiberscliiissige Saurc abgedampft und die
Masse weiss gegliiht, wobci das Oxydulsalz cntsteh t. Dieses
wird in moglichst wenig kaltem Wasser gelost, das ctwa
beigemengte Oxyd durch schweflige Sliure reducirt und die
Losung dann zum Sicden erhitzt, wobei sich fast alles Sulfat
ausschied und mit siedendem Wasser gewaschen wurde. Das
schwefelsaure Ceroxydul, mehrmals auf die angegebene Weise
umkryetallisirt , war vollig frei von allcn Reirnengongen.
Zur Atomgewichtsbestimmung verwandte dcr Verfasser
oxalsaures Ceroxydul , welches auf folgende Weisc rcin dargestellt wurde. Schwefelsaures Oxydul wurde aus sehr verdiinnter Losung als Oxalat gefiillt und dieses gut ausgewaschen , jedoch reagirte der Kiederschlag nach tagclangom
Auswaschen noch auf Schwefelsliurc. Er wurde desshalb in
kochender conc. HC1 gelost und in eine stark verdiinnte
Oxalsaurelosung filtrirt. Das ausgcschiedene und rnit heissem
Wasser ausgewaschene Oxalat gab, in H S 0 3 gelost, weder
rnit BaCl* noch mit AgXO3 eine Triibung. Das Oxalat wurde
auf einem Filter bei GO" getrocknct und ergab das Atomgewicht des Cerium's = 94,1782. Zur Analyse des Cers
bemerkt Buhrig, dnss die Fiillung, des Ceroxyduls durch
Ammoniak vollig vcrhindert wird durch Weinsllure und Citronensaure , wogegen Zucker und Ameiseneaure keinen nach~
Ein Mangansulfat.
- Aufl6eung v. Gasen in Eiaen u. Stahl.
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theiligen Einfluss ausiiben. Von den Alkalien ist Cer leicht
zu trennen, von K B O und N a a O durch H S N , oxalsaures
Ammon und freie Oxalsaure, von Ammoniak durch freie
Oxalsaure. Von Baryt und Strontian wird das Cer durch
HaSO’, von Kalk durch H S N getrennt und von Magnesia
durch Oxalsaure, ebenso von Thonerde, wobei die Oxalsaure
in grossem Ueberschuss vorhanden sein muss. Nickel, Cobalt
und Zink lassen sich aus essigsaurer Loeung durch Schwefelwasserstoff vollstandig von Cer trennen. Von Eisen I t s t
sich das Cer durch Oxalsaure gut trennen, jedoch nur wenn
das Eisen als Oxyd vorhanden ist.
Im Verlaufe der Untersuchung machte Verfasser die Entdeckung , dass die Reaction auf Eisen mittelst Rhodankalium
durch die Anwesenheit schwefelsaurer Salze oder freier Schwefelsaure bedeutend beeintrachtigt wird. (Journ. f. pract. Chemie
12, 209. 2875.).
J.
c.
Ein langansnlfat.
F r e m y kam auf die Vermuthung, dass die weinrothe
Flussigkeit , welche bei der Sauerstoffdarstellung durch die
Einwirkung von concentrirter Schwefelsaure auf Manganhyperoxyd entsteht , das Sulfat eines basischen Manganoxyds enthalte , welches letztere sich seinem Sauerstoffgehalte nach
zwischen das Manganoxydul und das bekannte Sesquioxyd in
die Mitte stelle. Versuche, die neue Basis oder ihr Sulfat
aus der erwahnten rothen Fliissigkeit abzuscheiden und die
Zusammensetzung zu bestimmen , scheiterten an der leichten
Zersetzbarkeit des fraglichen Korpers durch Wasser sowohl,
als durch Wiirrne. Dagegen gclang es Fremy, durch Vermischen concentrirter Losungen der Sulfate von Manganoxydul und Mangansesquioxyd , welche stark sauer sein miissen,
sechsseitige Tafeln des gesuchten Sulfates zu erhalten, welche
weinroth aefarbt und in Schwefelsaurc loslich sind. (Journ.
de Pharm: et de Chimie. 4. Skrie. Tom. XXIII. pag.’241.).
Dr. G. V.
Aufl8sung yon Gasen in Eisen and St.ahl.
T r o o s t und H a u t e f e u i l l e , welche schon wiederholt
Beobachtungen iiber die Absorption von Gasen durch verschiedene Metalle gemacht haben, ermittelten neuerdings wieder Interessantes in dieser Richtung vom Eisen.
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