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Darstellung von Berberin und Berberinsalzen aus Hydrastis Canadensis.

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Araroba.
Goa Powder.
- Dsrstellung v. Berberin u. Berberinsalaen.
5ti1
Araroba. Goa Powder.
Holmes vermuthete, dass die Araroba von einer Caesalpinie komme, A g u i a r zeigt dagegen, dass die Stammpflanze
eine wirkliche Leguminose, eine Andira sei, der Andira inermis nahe stehend, von der die fruher gebrauchliche Wurmrinde kommt. Da die Pflanze noch nicht weiter beschrieben
zu sein scheint, so nennt er sie Andirh -4raroba.
Der Baum wachst in grosser Menge in den siidlichen
Gegenden der Provinz Bahia wild. Each Aguiar bildet sich
Araroba im Holze desselben durch Oxvdation eines reichlich
vorhandenen Harzes. Durch BohrlochEr , von Insecten herriihrend, wird der Zutritt der Luft erleichtert. (The Pharm.
Journ. and Transact. Third Ser. No. 473. p . 42.)
Wp.
Dttrstellung von Berberin und Berberinsalzen aus
Hydrastis Canadensis.
Man bereitet sich nach L l o y d aus der feingepulverten
PHanze, nachdem sie einige Zeit rnit Alkohol angefeuchtet
gestanden, durch Deplacirung einen alkoholischen Auszug,
stellt das denselben enthaltende Gefass in Eiswasser und
fiigt Schwefelsaure im Ueberschuss hinzu. Nach 12 Stunden
hat sich unreines schwefelsaures Berberin in Krystallen ausgeschieden, die man mit Alkohol abwascht und zu weiterer
Reinigung in kaltem Wasser vertheilt, dem man Ammoniak
in geringem Ueberschuss zusetzt. Nach zwolfstundigem
Stehen der Pliissigkeit an einem kalten Orte filtrirt man und
neutralisirt das in einem kiihl gehaltenen Gefasse befindliche
Filtrat mit Schwefelsaure. Einige Stunden hernach haben
sich eine Menge feiner Krystalle ausgeschieden, die abfiltrirt
und an der Luft getrocknet werden. Das so gewonnene
schwefelsaure Berberin ist oraugegelb in etwa 100 Thln.
Wasser von mittlerer Temperatur loslich. Es ist nicht
hygroskopiseh, wenn es rein ist.
Die ubrigen Salze des Berberins erhalt man durch
Neutralisirung einer wasserigen Losung von Berberin mit
der entsprechenden Saure. So das phosphorsaure unterphosphorigsaure, salpetersaure und salzsaure Salz. Dieselben sind
meistens schwer loslich in Wasser. Das pikrinsalpetersaure
Salz ist als unloslich zu betrachten; dagegen lost sich das
pyrophosphorsaure leicht.
Arch. d. Phnriii. XV. Bd8. Cj. Ilft
3 ci
)
)
562 DarsteUung v. Berberin u. Berberinsalzen a. Hydrastis Canadensis.
Das reine Berberin erhalt man in folgender Weise:
8 Thle. schwefelsaures Berberin werden mit Aetzammoniakfliissigkeit zerrieben. E s entsteht eine braune Losung, die
in 32 Thle. kochenden Alkohol gegousen wird.
Nach
30 Minuten filtrirt man von dcm ausgeschiedenen schwefelsaiiren Ammoniak ab und mischt das Filtrat mit 32 Thln.
Aether. Nach 24 Stunden hat sich in der stark abgekiihlten
Flussigkeit ein Krystallbrei von reinem Berberin abgeschieden,
welcher abfiltrirt und an der Luft getrocknet wird.
Das reine Berberin ist citrongelb, dunkleres Gelb deutet
auf eine Verunreinigung. Es lost sich in etwa 41/2 Thln.
Wasser von mittlerer Temperatur, in Alkohol ist es ziemlich
loslich, unloslich aber in Aether und Chloroform. Bei 150° Fht.
farbt es sich orangegelb, nimmt aber beim Erkalten die
urspriingliche Farbe wieder an. Der alkoholische Auszug
von Hydrastis C. enthalt ausser dem Berberin auch noch ein
anderes Alkaloi’d , das Hydrastin, ferner fettes Oel , ein
scharfes Harz, eine Saure und verschiedene andere Korper
in geringerer Menge. Das fette Oel scheidet sich, wenn man
nach Absonderung des Berberins mit Schwefelsaure die alkoholische Flussigkeit mit Wasser versetzt und den Alkohol
verdampft. Es bildet auf der Oberflache eine griinliche
Schicht. Das Harz setzt sich aus der wasserigen Fliissigkeit
am Boden des Gefasses als schwarze theerartige Masse ab,
die mit gelben Partikeln durchsetzt ist, welche vermuthlich
Berberin sind. Lloyd vergleicht dies Harz mit dem Chinoidin.
Das Hydrastin ist in der wasserigen Fliissigkeit aufgelost,
aus dem sich Oel und Harz abgeschieden. Mit Ammoniak
giebt dieselbe einen braungelben Niedcrschlag , der rnit kaltem
Wasser abgewaschen und dann in sehr verdiinnter Schwefelsaure gelost wird. Die nach 24 Stunden filtrirte Losung
wird abermals mit Ammoniak gefallt und der Xiederschlag
nach dem Waschen und Trocknen aus kochendem Alkohol
kry stallisirt.
Die Krystalle sind dunkelgelb , die Farbe riihrt aber nictit
von Berberin her, sondern von einem in Sauren leicht, in Alkalien und neutralen Fliissigkeiten schwer loslichen Stoffe. Die
Losung in Sauren lasst sich durch Thierkohle fast ganz
entfarben. Auch durch wiederholtes Umkrystallisiren aus
heissem Alkohol erhalt man die Krystalle ziemlich weiss, in
Masse behalten sie jedoch stets einen Stich in’s Gelbe.
Das Hydrastin ist fast unloslich in Wasser, leicht loslich
in Chloroform, schwerer in Alkohol. Die meisten Salze desselben sind leicht loslich in Wasser und krystallisiren nioht.
Mio-Mio. Baccharis cordifolia. - Wssserstof.
- Reag. a. Quecksilber.
563
Durch Destillation des Hydrastin mit Wasser erhiilt man
eine geringe Yenge atherisches Oel. (The Pharm. Journ.
and Transact. Third Ser. No. 477. p . 125.)
WP.
Mi0 - Mio. Bacchsris cordifolis.
Diese Pflanze gehort nach P. A r a t a zu den Compositen
und ist in Uruguay, der Argentinischen Republik und in
Brasilien heimisch. Sie wirkt stark giftig auf Schafe oder
anderes Vieh, das davon gefressen. Arata hat daraus eine
krystallinische, gegen Reagentien sich wie ein Alkaloid verhaltende Substanz dargestellt y die ubrigens nicht alkalisch
reagirt. E r trocknete das wassrige Extract rnit einer Mischung von Kalkhydrat und Magnesia vollig ein und extrahirte mit Amylalkohol, bei dessen Erkalten sich das muthmaassliche Alkaloid ausschied. (The Pharm. Journ. and
Transact. Third Ser. No. 471. p . 6.)
WP.
Eeiner Wasserstoff.
Wasserstoff wird bekanntlich von d e n ihn b e g l e i t e n d e n Verbindungen d c s W a s s e r s t o f f s mit den Met a l l o i d e n und S l e t a l l e n dadurch entfernt, dass das
gemischte Gas iiber rothgluhendeA Kupfer oder Platinschwamm
geleitet wird.
L i o n n e t h d e t das Rupferoxyd geeignet , diese Reinigung auf kaltem Wege auszufuhren. Mit Ausnahme der
K o h 1e n w a s s e r R t o f f e wurden die anderen Wasserstoffverbindungen durch CuO gebunden.
Kupferoxydul ist fast von gleicher Wirkung, ausser den
Kohlenwasserstoffen bleibt noch der Kieselwasserstoff frei. Zu
seinen Versuchen wendete Verf. das CuO an, welches durch
Fallen einer heissen Kupfersulfatlosung durch Xalilauge erhalten und bei 100° getrocknet wnrde. Das auf andere
W eise bereitete Oxyd zeigte sich nicht so wirksam. (Repertoire de Pharmacie. No. 20. Oct. 1879. p. 459.)
Bl.
Reagens anf Qnecksilber.
Ein sehr empfindliches Reagens, Quecksilberdampfe nachziiweisen, ist nach M e r g e t ein in ein ammoniakalisches
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