close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Darstellung von Chromgelb und Chromorange zum Frben von Papierstoff.

код для вставкиСкачать
Untera.iib. d. Rohfaseretc-- Darqtell. v. Chromge1bu.Cliromorsngeetc.
4Gi
30 g.; zweistiindlich einen Essloffel voll. Die Dosis des Apomorphins war also 1 bis 3 Millig. Der erste Loffel voll veranlasst Unbehagen, was aber schon beim zweiten nicht mehr
der Pall ist. Die Salzsiiure wird zugesetzt, urn die griine
Farbe des Apomorphins in Losung zu verhindern.
(Med.
and Surg. lteportet*. - American Journal of Pharmacy.
Viol. XL VII. 4. SCY.Vol. % 2876. pay. 86.).
R.
Uiitersuchuiigeii iiber dic Rohfaser dcr Grniiiineeii.
Verschiedene Chcmiker und l'hysiologen haben die Beobachtung gemacht , dass im Organismus der Pflanzenfresser nach
dem Genuss bestimmter Vegetabilien eine vermehrte Hippursaurebildung stattfindet, so nach Fiitterung von Chiisern.
A. S t u t z e r untersuchte die Rohfaser der Gramineen,
um festzustellen, ob in derselben Benzoylverbindungen praformirt enthalten sind. Der grosste Theil der Rohfaser besteht
aus Cellulose; sie liisst sich nicht vollig mit H 2 SO4 ausziehen, da ein Theil sehr von incrustirenden Stoffen (Kalk, Kieselsaure u. s. w.) uberzogen ist. Das von einigen Chemikern
fur eine isomere Cellulose gehaltene Lignin lasst sich leicht
in einen Korper uberfuhren, der alle Reactionen der gewohnlichen Cellulose giebt, und ist nach Ansicht des Verfassers
eine bald mehr , bald weniger mit incrustirenden Stoffen impragnirte Cellulose. Durch Oxydation mi+ HNQ3 erhalt Herr
Stutzer Bernsteinsaure , Korksaure und in grosser Yengc
Oxalsaure. Zur Untersuchung auf Benzolverbindungen wurde
die Faser allmiihlig in ein Gemisch von 1 Vol. rauchender
HNQ3 und 2 vol. conc. H28Q4 eingetragen. Sammtliche Faser wurde geltist. Waren irgend welche Verbindungen der
Benzolgruppe zugegen, so mussten sie durch die heisse HN83
in MOM)- resp. Di - oder Trinitroverbindungen ubergefuhrt
sein. I n der Losung befand sich Bernsteinsaure , Korksaure
und Oxalsaure , Bcnzolverbindungen wnren darin nicht nachzuweisen. (Bey. d. dcutsch. chena. Gesellschaft VIII, 675.).
c. J.
Darstellung Ton Chromgelb und Chroniorange zuni
Fiirben roil Papierstoff.
Nach den Versuchen von M. F a u d e 1 (Centralblatt fur
Papierfabrication) ist die Vorsehrift von G e n t e 1 e die einzig
brauchbare. Man lose 10 Gew.-Th. Rleixncker in ctwa 10 Th.
Arch. d Pharm. VTIL Rds. 5. 1Tft.
38
466
Darstell. v. Chromgelb u. Chromorange etc.
heissem Wasser und verdiinne mit weiteren 10 Th. kaltem
Wasser. Ebenso lose man 2 Th. doppelt chromsaures Kali
in 10 Th. heissem Wasser, fiige 1 bis 2 Th. concentrirte
englische Schwefelsaure von 6 6 O B. hinzu, und verdunne
gleichfalls mit 10 Th. kaltem Wasser. Sind beide Losungen
erkaltet, so giesse man unter fleissigem Umriihren die zweite
in die erste. Es bildet sich dabei ein schoner h e l l g e 1be r
Niederschlag , welcher nur durch Anwendung von Wasser
entziehenden Substanzen (wie Chlorcalcium oder Chlorzink)
den Ton mechselt. Ein nicht zu starkes Erwarmen verandert
die Farbe nieht mehr, und Eeim Erkalten geht eine etwa eingetretene Veranderung wieder zuriick. Die bei diesem Process bleibende freie Saure hat durchaus keinen schadlichen
Einfluss auf die Fabrication des Papieres, und kann von der
am Boden des Gefdsses lagernden Farbe durch einen Heber
abgezogen und durch frisches Wasser ersetzt werden. - Ein
Zusatz von Chlorkalklosung zur fertigen Farbe, wie C. F.
D a h 1h e i m ihn vorschlagt, ist nicht zu empfehlen.
Ein C h r o m g e l b mit starkem Stich ins Orange, welches vollkommen wiederstandsfahig gegen Alaun , Siiure und
Hitze ist, stellt man sich leicht dar, indem man 10 Th. Bleizucker in 10 Th. heissem Wasser, und ebenso in einem
zweiten Gefasse 3,8 Th. doppelt chromsaures Kali in 10 Th.
heissem Wasser auflost , dieser zffeiten Losung vorsichtig
3,6 Th. krystallisirte Soda zufugt, wenn Alles sich gelost
hat, unter Umriihren die zweite Losung in die erste giesst,
Stunde lang durchkochen lasst.
und das Ganze noch
Die beiden eben beschriebenen Farben zeichnen sich durch
grosse Bestandigkeit aus, und es @asen sich, wenn man sie
beide nach verschiedenen Verhaltnissen mischt , wohl noch
brauchbare Zwischenstufen in der Nuancirung auffinden. Bei Anwendung von C h r o m o r a n g e ist ein Vorschlag von
E r f u r t bemerkenswerth , statt des ublicben Alaunes beim
Leimen des Papieres, welcher das Orange heller fiirbt, Zinnchloriir anzuwenden. TVeniger empfehlenswerth ist seine
Methode der Darstellung von Chromorange und Chromroth
mittels Bleizucker und Bleiglatte. Die Bleiglatte lost sich nur
langsam und schwierig in der Bleizuckerlosung, und weiss man
nie recht sicher, wenn nnd ob eine vollstandige Losung stattgefunden hat. Macht man aber die Bleizuckerlosung rnit
Natronlauge basisch, und f d l t dann heiss rnit neutralem chromsaurem Kali, so erhalt man auf whnelle und sichere Weise
feurige und gut deckende Farben. Ein schones Orange lasst
sich damit erzielen, wenn man 10 Th. Bleizucker in 5 Th.
Stuhlziipfchen niit Extract.
- Aggregatzustand d. Sonnenflecke.
467
Wasser heiss lost, und 13,5 Th. Katronliisung von 6 Pror.
Katrongehalt, sowie hinterher eine Losung von 2,3 Th. dopyeltchromsaurem Kali in 2 Th. heissem Wasser und 8 Th.
Lauge zusetzt und gut durchkocht. - Ein noch tieferes
Orange erhalt man durch Zusammengiessen und Kochen der
Losungen von 10 Th. Bleizucker, 5 Th. Wasser und 18 Th.
Lauge mit einer solchen von 1,9 Th. doppeltchromsaurem Kali,
1,5 Th. Wasser 11. 6,6 Th. Lauge; ein prachtvolles Roth schliesslich aus 10 Th. Bleizucker, 5 Th. Wasser u. 24 Th. Lauge, u.
von 2,3 Th. doppeltchromsaurem Kali, 2 Th. Wasser und
S Th. Lauge. Hierbei ist immer Lauge von 6 Proc. Natrongehalt oder 1 I o B. verstanden. - Statt Bleizucker kann auch
vortheilhaft die aquivalente Menge salpetersaures Blei genommen werden. (Dinglers P. J: Bd. CCXIV, 499.).
Kr.
StnhlzIpfchen mit Extract.
B a r n o u v i n lost das entspr. Extract in der g e r i n g s t e n M e n g e Wasser auf und vermischt es aufs innigste
mit e t w a s Schmalz. Diese Salbe wird alsdann iiber s e h r
g e 1ind e m F e u e r unter Umruhren dem geschmolzenen
Wachs und Cacaobutter einverleibt. Die Mischung gelingt
vollstindig, so dass sie in Formen ausgegossen werden kann.
Chloralhydrat lasst sich eben so gut einverleiben z. B.
Extr. bellad.
0,Ol
Extr. Ratanh.
190
Axung.
0,50
Aquae fero., so wenig als nioglich
Axung.
1,o
Cer. alb.
1,0
Butyr. cacao
3
Cer. alb.
2,o
Y.f. sup. un.
Butyr. cacao
1,50
M. f. sup. un.
(Rtpert. de Pharnzacie. Tome III. 41ws 2875. p. 142.).
BZ.
Aggregatznstand der Sonnenflecke.
Nach P. Z o 11n e r ist die Voraussetzung schlackenartiger, durch Ausstrahlung an der gliihend fliissigen Oberflache
der Some entstandener Abkuhlungsproducte die cinzige
Annahme zur Erklarung der Sonnenflecke , welche nicht zu
Widerspriichen mit physikalischen Gesetzen und sicher
verbiirgten Beobachtungen fiihrt. (Poggendorfs Anr~alen,
Bd. 152, 291. Uinglers Polyt.
Ed. CCXIII, 452.). Kr.
30 *
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
168 Кб
Теги
frben, zum, darstellung, papierstoff, chromorange, von, chromgelb, und
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа