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Darstellung von Lthrohrtiegeln.

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Darstellung von L8throhrtiegela
-.
Jedcr, dcr sich mit Lothrohrversuchen beschahigt, hat
gewiss auch die unangenehme Erfahrung gemaclit, dass es
oft mit Schwieriglicitcn verbundcn ist, die dazu gecigneten
Kohlcn zu finden. Dcnn dic Kohlcn barter Hiilzer sind
belianntlich ihrer sehr ciscnhaltipn Asche wegen untauglich zu Lothrohrversuchcn, und Kohlen von Fichtenholz
sind nicht an allen Orlen zu hckommcn. Hierzu kommt
noch dcr Uebclstand, dnss die Kohlcn ungeachtet der
vorsichtigstcn Auswahl, iifters beim Versuch springcn und
prasscln, wodurch lcicht Yerlust an Zeit und dcm zu untcrsuchcndcn Material hcrbcigcfuhrt wird.
Uicscn Unbcquemliclilteitcn zu begegnen, hat J. J.
G r i f f i n *) klcine Ticgel construirt, wclche die Stellc der
Kohlc vertrctcn, und noch den Vortheil gewahren, dass
der erhaltene kleine Rcgulus, der auf der Kohlc sich zuwcilen ausbreitct und dadurch wenigor gut in die Augen
fallt, durch vorsichtigcs nlascn auf den Tiegel, wodurch
die iiusscrn Randcr desselben ahbrcnnen, leicht in die
Hiihc und zur hequemen Anschauung gchracht werden
kann. Da dicse Ticgel vicllcicht hlanchcm willkommen
scin wcrdcn, so will ich mir erlauben hier die Anfertigung
dersclhcn kurz mitzuthcilcn.
Dcr Vcrf. hat 2 verschiedcnc Sorten Tiegel heschrieben, solchc, die hauptsachlich zum Schmelzcn und andcre
die zum Reducir.cn von Metallen dienen. h i d e bestehen
aus 2 Thcilen, aus dcm ohern vcrbrennlichen und dem
untern feuerhestiindigen Theile.
Der verbrennliche Theil der crstern hcstcht aus 12
Th. Reismehl und
Theilen sehr feinem Kohlenpulver,
ung,cf;dhr 8 Th. Wasser.
Dcr Reis wird mit dem Wasser zum nrei gekocht
und mit dem Kohlenpulvcr vcrrnischt, so dass es cine
plastische Masse wird.
Die zu Reductionen zu verwcndcnden Tiegel bestehen
aus 9 Th. Kohlenpulver, 2 Th. kryst. Soda, 1 Th. Borax,
4 Th. Reismehl und ungefahr 8 Th. Wasscr.
_____
+
") Proceedings of the philosophical society of Glasgow
p. 158-163.
1842-43,
1146
Darstellung von Lotkohrtiegeln.
Die Soda und der Borax werden in kochendem Wasscr
gelost, dann das Reismehl und die Kohle zugcsetzt, so
dass das Ganze eine steife haltbare Masse bildet.
Der unterc unvcrbrennliche Theil dcr Tiegel bcstcht
aus gleichen Theilen feinem Pfeifenthon und Kohlenpulver, welche mit Reispasta zur steifen plastischen Masse
angestossen werden.
Dic Form, in welcher die Liithrohrtiegcl gcpresst
werden, besteht aus 4 Theilen, A, B, C, D. und ist aus
Buchsbanmholz angefertigt
U
D ist ein cylindrischer Block, der in dcr Mitte konisch
durchbohrt ist. Wenn diesc Form gebraucht wird, stellt
man dieselbe auf eine eisernc Plattc, ahnlich einem Lothrohrambos. Eine Kugcl der Thonmasse, etwa ;Zoll im
Durchmesser, wird hincingethan und mit dem Stempel A
niedergepresst, wodurch ein konischer Becher, einem Tiegel ahnlich, gebildet w i d . Jetzt wird eine Kugcl von dcr
verbrennlichen Masse 4 Zoll im Durchmesser in die Form
gethan und mit dem Stempel B niedergepresst, der dann
vor dem Herausziehen sanft umgedreht wird, um die
Flache des Tiegels zu glatten. Die Form wird nun von
der Platte genommen und der Tiegel mit dem Stempel C
von unten aus dcr Hohle gestossen.
Zum Gelingen der Arbeit ist es nothig, dass die Form
irnnier rein gehdlten, und dcr bildendc Theil des Stempels B, so wie die Form, geijlt wird, was am besten auf
die Weise geschieht, dass man einen langen und konischen
Kork auf der Oberflache rauh raspelt und einolt. Die
Unterscheid.v. Aqua Amygd. m a r . u. Aqua Laurocerasi. 145
Spitze des Stempels A darf aber nicht mit Fett bestrichen
werden, rlenn dies wiirde das Verbinden der beiden Massen verhindern.
Die aus der Form genommenen Tiegel werden scharf
getrocknet, die
rauhen Ecken abgefeilt und sind so
zum Gebrauch fertig. Man setzt bei
der Anwendung derselben, den untern feuerbestiindigen
Theil in einen ringfcirniig gebogenen Messingdraht, der an
einem Korkstopsel bcfestigt ist, wie Fig. E. zeigt.
Die Tiegel haben ;Zoll im Durchmesser und sind g
Zoll boch. Das Gewicht ist ungefahr 16 Gran, wovon 10
Gran der unverbrcnnliche Theil und 6 Gran die verbrennliche Masse betragt.
D. M c u r e r .
-
C'nterscheidung von Aqua Amygdalarum amararum und Aqua Laiirocerasi.
~
In dieser Zeitschrift, Brchiv der Pharmacie Bd. 3 5 . p . 29
hat F. W. W e b e r eine Mittheilung gemacht iiber die
Untersclieidung beidcr Wasser, indem beim Zusatz von
Ammon. caustic. Aq. Laurocerasi milchweiss werden, Aq.
Amygdalar. amar. aber klar bleiben SOH. - S c h n i t z 1e i n rand davon das Gegentheil. Aq. Amygdalar. gab
sowohl an sich, als verdunnt nach mehreren Stunden in
der milchig trijben Fliissigkeit an der Wand des Glases
kleine Gruppen von sternformig und astig vereinigten Krystallen, wahrend Aq. Laurocerasi nur schwach opalisirend
wurde. Ein Versuch mit frischem, nach der Vorschrift
der preussischen PharmakopSc destillirteii Kirschlorbeerwasser angestellt, gab beim Hinzukommen des Aetzammoniaks erst nach mehreren Stunden ein opalisirendes Ansehn
unter Absatz eines feinen gelblichen pulverigcn Niederschlages. Aqua Amygdalarum zeigle stets jene KrystallArch. d. Pharrn.XCI1. Bds. 2. Hn.
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