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Das Alo╨Зn aus der Jafferabad-Alo┬л.

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Phosphorpillen. - d l o k aus der Jderabad-Blo6.
221
es bilclen sich neben einigen anderen von cler Art der verwendeten
Kohle abhingigen Producten stets Kohlensaure und Kohlenoxyd, deren
relatives Verhdtniss von der Stromintensitiit und von der Oberflache
des positiven Kohlenpoles bestimmt wird. Wendet mau als positive
Electrode Graphit an, so tritt keine Fkbung der Fliissigkeit ein, in
welcher die electrolytische Zersetzung vor sich geht, wiihrend Retortenkohle oder bei hoher Temperatur dimh Behandl,ung mit Clilor
gereinigte Holzkohle unter gleichen Verhatnissen eine intensive
Schwarzfkbung des Wassers in alkalischen , sowie in einigen sauren
Losungen hervorrufen. Als Ursache dieser Farbung ist eine von
den Autoren Mellogen (Melagen?) genannte Verbindung zu betrachten,
welche als fester schwarzer Kijrper erlialten werden kann, fur dessen
Zusammensetzung C 11H204
der einfachste Ausdrmk ist. (L'Oroei.
PI. No. 1. pag. 12.)
Dr. G. E
Phosphorpillen bereitet Alonzo Robbins nach folgender
Vorschrift: Phosphor 0,06 wird in Chloroform 4 C.C. gelbst, Bals.
Tolutan. 2,0 mit farin. Tritici 4,5 fein zerrieben und mit der Phosphorlosung zu einer NIasse angestossen, aus der 100 Pillen formirt
werden , die entweder init concentrirter atherischer Tolubalsamliisung
befeuchtet und dann in Sussholzpulver gerollt oder mit Gelatine
iiberzogen werden. Die Gelatine kann kalt oder warm aufgetragen
werden ; ersteres gestattet das Vorriithighalten einer Gelatinelosung,
doch trocknen die Pillen langsam, wahrend bei Anwendung der
heissen Liisung das Trocknen rasch geschieht. Die kalt anzuwendende
hkatinelijsung besteht aus 30 g. Gelatine: und 75 g. Essigsaure mit
einem Zusatz von 45 g. Spir. nitri didc. und 0,5 01. Gaultheiiae.
Die lieiss anzuwendende Lijsung bereitet man durch Auflijsen von
30 g. Gelatine und 15 g. Zucker in 60 g. Wasser; dabei muss
miihrend der Arbeit das verdampfende Wasser entsprechend ersetzt
werden. fThe Phurm. Journ. and Traneact. TJrird Ser. no. 650.
pag. 4684
H.
Das AloYn aus der Jafferabad-Blot!, einer auf dem Markt
zu Bombay emheinenden Hindelssorte, fand W. A. Shenstone als
identisch mit Zemaloin und Barbalo'in, indem es wie diese beim
Behandeln mit Salpetersaure Chrysxammin-, Pikrin- und Oxalsiure
liefert. Die Nomenclatur der Alo'ine von verschiedenem Herkommen
zu vereinfachen , macht Shenstone ferner den Vorschlag , die Alo'ine
mit gleichen Eigenschaften unter eine einheitliche Benennmig
zusammenzufassen, warend das von allen iibrigen wesentlich ahweichende Nataloln seine Bezeichnung beibehilt. Zemaloln, Socaloh
und Jafferabad -Alo'in stimmen andererseits in den meisten Punkten
mit Barbalo'in so tiberein, dass sie alle unter die Bezeichnung des
letzteren, ills des zuerst dargestellten fallen konnen. Auf dieser
erundlage ist die Eintheilnng folgencle :
292
Od&a - Apparat z. Bestimmug d. Ammoniaks in !hinkwasser.
1) Nataloh von Natal-AIoG, liefert bei Behandlung mit Salpetersziure nur Pikrinsaw-e und Oxalsiiure, ohne dass, selbst beim Erhitzen,
IUIthung eintritt ;
2) Barbaloin liefert bei Behandlung mit Salpetersiiure Chrysammin-,
Pikrin - und Oxalslure , h a t sich aber durch verschiedenes Verhalten
gegen Salpetersiiure unterscheiden in :
a) a-Barbdoin von Barbados-Alo8 wird durch Sdpetersaure in
der K i t e geriithet und
b) P-Barbaloin von Soccotra-, Zanzibar- und Jafferabad-Alo&
wird durch Salpetersiiure nur beim Erhitzen orangeroth gefhbt, in
der Kalte ebenso durch rauchende Salpetersaure. (The P k m . Jown.
and Tramaot. Third Ser. No. 650. pag. 4611.1
M.
Ueber Odika, das Fett aus den Samenkernen eines im ziquatorialen Westafrika einheimischen, ahornlhnlichen Waldbaumes, und
dessen Gewinnung macht H. W. B ac h e le r von einer Missionsstation
am Ogowe- Fluss aus interessante Mittheilungen, die freilich insofern
unvollkommen sind, als das sumpfige Terrain, in dem der die Odika
liefernde, Aba genannte Baum wkhst, das Sammeln von Bliithen
und damit die Classificirung der Pflanze nicht gestattete. Die in
reifem Zustande goldgelben, abgeflacht eiformigen Abapflaumen besitzen die Griisse eines e i s e e i e s und enthalten dem Fruchtfleisch
eingebettet einen nierenflormigen , doppeltgefliigelten Kern, der zwei
Drittel des Fleisches einnimmt und einen Samen enthiilt, der zwei
Drittel der Grijsse des Kernes besitzt. Die von dem werthlosen
Fruchtfleisch bekeiten Samen werden durch Rauch und Hitze erweicht,
in grossen Trbgen zerstampft und in mit Bananenblattern ausgelegten
Karben zusammengepresst, dann einen Tag lang den Sonnenstrahlen
ausgesetzt und schliesslich iiber Nacht abgeMhlt. So vorbereitet
bildet die Odika bei den Eingeborenen ein wichtiges Nahrungsmittel,
das als dicker Brei mit gekochtem Pisang genossen wird.
Von Bacheler angestellte Versuche, aus der Odika mittalst
Aschenlauge Seife herzustellen, misslangen ; dagegen bildete daa
Kochen der Masse mit der Lauge ein Wttel, daa Fett oben schwimmend
zu erhalten, was auf andere Art sich schwer erreichen lhisst. Das
gereinigte Fett hat gosse Aehnlichkeit mit weicher Cacaobutter und
eignet sich zu Salben und Suppositorien. fh%w fimediee. Pol. XI.
No. 11. pag. 322.)
H.
Apparat zur Bestimmung des Ammoniaks in Trinkwasser. - Bei der ansserordentlich geringen, in Trinkwilssern
enthaltenen Ammoniakmenge ist es bei deren Bestimmung wichtig,
den Zutritt der besonders in Laboratorien steta ammoniakhaltigen
Atmosphke viillig auszuschliessen, um so mehr, als gerade der
Wasserdampf im Stadium der Verdichtung Ammoniak begierig aufnimmt. Die Sliiglichkeit des Luftzutrittes auszuschliessen, ist der
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