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Das Raffiniren des Schellacks.

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Arsenfreie Salzsaure. - Glycerin-Phosphorsiure. -Raffiniren d. Sehellacks. 293
ist noch mehrmals zu wiederholen. Auf diese Weise erhiilt man
dann nach dem Verdunsten des Aether-Alkohols das Morphin so
weit von Farbstoffen befreit , dass man sofort sammtliche Reactionen
auf das Alkalo'id anstellen kann. fPharm. Zcitschr. f. Rzcssl. 1883.
No. 4.)
G. Z
Arsenfreie Salzsilure. - Die im Handel vorkommende cheinisch reine Salzsaure enth&lt meistens noch Spuren , wenn auch
iiusserst geringe, von Amen. Eine absolut arsenfreie Salzsaure erhiilt
man nach E. B e n s e m a n n , wenn man reine Salzsaure rnit Wasser
verdunnt, dann mit etwas chlorsaurem Kali erwarmt und der Destillation unterwirft. Selbstverstandlicli enthalt eine so behandelte
Salzsaure stets freies Chlor, was aber bei der Zerstijrung organischer Substanzen nicht nachtheilig ist. /Repertor. anal. C h m . 1883,
No. 3.)
G.a.
Glycerin -Phosphorslure. - Wenn man nach H. F l e m ming glasige Phosphorsause in wasserfreiem Glycerin aufltjst, so
erhat man eine ausserordentlich hygroskopische Substanz von Sysupsconsistenz. Bei einem vergleichenden Versuche zogen in der
namlichen Zeit und im namlichen Raume 6 6grad. Schwefelsaure
3,7 Procent und Glycerin - Phosphorsaure 4,4 Procent Wasser an.
Die Lijsung durfte deshalb fiir analytische und andere Zwecke Beachtung verdienen. Uebrigens ist das L6sungsvermBgen des wasserfreien Glycerins fur die glasige Phosphorsaure nicht gross. Nach
mehrstiindigem Digeriren im Wasserbade hatten sich im Durchschnitt
mehrerer Versuche nur 2 Olio Phosphorsiiure im Glycerin gelijst.
fDwoR b d . Blatt. 1883. NO.10.)
G.H.
Das Raffiniren des Schellacks wird nach E. L. A n d e s in
Wien in folgender Weise ausgefuhrt :
I n einen passenden Kessel werden 45 kg. Wasser gebracht,
1I/, kg. Soda hinzugegeben und nach erfolgter Aufliisung derselben
5 kg. Schellack zugesetzt. Das Hinzuftigen des Schellacks darf, nur
nach und nach geschehen, und man muss stets so lange warten,
bis sich die fruher eingefuhrte Partie vollkommen gelijst hat. Das
Ganze stellt dann eine Flussigkeit von violettrother Farbe dar, welche
den bekannten angenehmen Geruch des Schellacks hat und in Folge
des darin fein vertheilten Fettes etwas trube ist. Sobald aller
Schellack gelijst und die Lijsung noch einige Xinuten gekocht hat,
wird der Kessel mit einem gut passenden Holzdeckel verschlossen,
der Kesselrand uberdies noch mit Lehm verschmiert, so dass keine
Luft zutreten kann. Nun Esst man langsam erkalten und findet
nach dem Abnehmen des Deckels das Fett als dunnen Kuchen auf
der Fliissigkeit schwimmend. Derselbe wird abgenommen uncl die
Flussigkeit vorsichtshalber noch durch Leinwand filtrirt. Dann fdlt
19 J[-
292 Behandlung d. Keuchhustens. - Rogg. - u. Weizenmehl. - Paraguaythee.
man den Schellack mittelst verdiinnter Schwefel&ure, welche tropfenweise zugesetzt wird, aus und wascht den sich in Gestalt gelblicher Riesel ausscheidenden Schellack gut mit Wasser aus, bis keine
saure Reaction mehr wahrgenommen wird. Die gut ausgedriickten
Riesel werden dann in kochendes Wasser gegeben , hierin fliissig
und kbnnen nun mit den Hiinden in Zbpfe oder Stangen ausgedreht
werden, welche man in kaltes, mit etwas Glycerin versetztes Wasser
legt, urn sie rasch zii erh&n, und dann trocknet. Es ist hierbei
wohl zu beachten, dass der heisse, fliissige Schellack sehr gut ausgedriickt und ausgewunden werde, um alles Wasser aus demselben
zu entfernen.
Der raffinirte Schellack bildet silber - bis gelbweisse glanzende
Z8pfe oder Stangen, welche innen gelbbraun und vollkommen trocken
sein mussen und sich vollstiiudig ohne jeden Ruckstand in Alkohol
lasen. f l h r c h P h . Centralh. 1882. No. 6.)
G. H:
Behandlung des Kenchhustens mit TerpenthinGl. Nachdem schon friiher von verschiedenen Seiten das Terpenthiniil ds
sehr wirksam gegen Keuchhusten empfohlen worden war , berichtet
R i n g k fiber einen Fall, wo dasselbe (01. Terebinth. 10,O Syr. A1thaeae 80,O M. 3stundlich einen Theeliiffel voll), nachdem alle
gebrauchlichen Mittel im Stiche gelassen hatten und Verf. schon auf
den Exitus letalis gefasst war, in nicht einmal 48 Stunden eine vollstiindige Heilung herbeigefuhrt hatte. Baaz bestiitigt die gute Wirkung des Terpenthinbls gegen Keuchhusten , macht aber gleichzeitig
darauf aufmerksam, dass daaselbe, in so grossen Dosen gegeben, unter
Umstanden sehr heftige A n f d e von Nierenreizimg (Uebelkeit, Strangurie, Blutharnen etc.) hervormfe, worauf wohl zu achten sei. (Med.
C&.
Zeit. 1883. No. 15.)
G. B.
Urn Itoggen- und Weizenmehl in einer Mischung beider
zu unterscheiden, empfiehlt K j k s k e , das Mehl mit der von Ritthausen empfohlenen ooo Kalil6sung zu behandeln, und 24 Stunden
stehen zu lassen. Dann wird die FlUssigkeit abgehoben, das Mehl
mit Wasser geschfittelt und zum Absetzen bei Seite geatellt. Zu
iinterst finden sich dann die grtisseren SGrkek8rner, darUber die
Schalentheile und kleine Stiirkek8rner , ganz zu oberst eine Schicht
kleinster Stiirkek6mer. Durch fortgesetztes sormtiges Schwemmen
lassen sich dann die Schalentheile fast ganz isoliren, auf deren Wichtigkeit fur die Unterscheidung der beiden Mehlsorten schon frtiher
(Referat iiber die Arbeit v. Wittmack 1882) aufmerksam gemacht
wurde. fitfedd%?seer f i a den Bot. Forening i. Xjobenhavn. No. 1.
1882. Septbv. p. 9-13.; duroh Botan. Centralblatt. No. 6. 1883)
Ech.
Paragnaythee empfiehlt A. W. S e l l i n als ein sehr wohlschmeckendes , weit gesimderes iind vie1 billigeres Genussmittel ale
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