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Das Recht an der Erfindung. Von Rechtsanwalt Dr. jur. utr. Ernst Hirsch. Berlin 1930 Verlag Chemie G.m.b.H. 124 Seiten Preis 7 M

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Bucherschau.
4Jahre Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft. Von Dr. Paul S i e d 1 e r,
Geschaftsfiihrer der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft. Mit 5 Tafeln.
Berlin 1930. Verlag Chemie, G. m. b. H. 99 Seiten. Preis geb. M. 6,-; brosch.
M. 5,-; fur Mitglieder der D. Bh. G. eb. M. 4.80; brosch. M. 4,- (postfreie
Zusendung). Berichterstatter: Ernst
i 1 g.
Es ist ein groRes Verdienst von Siedler, daR er es unternommen hat, die
Geschichte der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft zu schreiben,
dieser Gesellschaft, die vor 40 Jahren von einem kleinen Kreis von fur die
Wissenschaft begeisterten Mannern begriindet wurde und jetzt, bci einem
Bestand von etwa 4400 Mitgliedern, dartut, welches wissenschaftliche Streben
im deutschen Apothekerstand vorhanden ist. Das lebendig geschriebene
und schon ausgestattete Buch ist Hermann Thoms gewidmet, dem Manne,
dem der Apothekerstand so unendlich vie1 verdankt, und der seit der
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der
.. Gesellschaft, mit Ausnahme weniger Jahre, an ihrer Spitze
s durfte wohl keinem Zweifel unterliegen, da8 das schone Werk
Siedlers, dieses treuen Mentors der Deutschen Pharmazeutischen Geselll
schaft, der ebenfalls schon seit ihrer Griindung in ihrem Interesse tatig ist,
einen groRen Leserkreis finden wird.
&
Die Fabrikation und Verarbeitung von atherischen Ulen. Von Max
F o l s c h. Mit 44 Abbildungen. Wien und Lcipzig 1930. A. Hartkbens
Verlag. 428 Seiten. 'Preis 11 M.
Der Schwerpunkt des obigen Buches liegt, wic auch der Titel saqt,
auf technischem Gebiete, doch beschafti t sich der Verfasser auch mit den
chemischen Bestandteilen atherischer a l e wie mit den Untersuchungss
methoden. Er beschreibt die Gewinnung der atherischen Ole durch
Pressung, durch Destillation wie durch Extraktion mit fliichtigen Losungs>
mitteln, durch Mazeration mit nicht fliichtigen Losungsmitteln, endlich
durch Enfleurage und durch fermentative Spaltung. Die weiteren Kapitel
umfassen die Bestandteile, die Eigenschaften und Priifung der atherischen
Ole. dann folgen spezielle Abhandlungen iiber eine groRere Reihe atherischer
Ole hinsichtlich ihrer Darstellung, Bestandteile, Eigenschaften und Priifung.
Den konzentrierten (terpenr, sesquiterpenr und kohlenwasserstofffreien)
atherkchen Olen ist ein besonderes Kapitel gewidmet, endlich wird die Ab.
scheidung von EinzeL oder Hauptbestandteilen atherischer Ole beschrieben,
iiber synthetische und kiinstliche atherische Ole berichtet; auch das am
SchluB befindliche lateinische. englische und franzosische Namenverzeichnis
atherischer Ole wird manchem willkommen sein.
Die Darstellung einwanldfreier atherischer Ole gehort zu den schwierigl
sten Aufgaben der chemischen Technik. Mehr als auf vielen anderen
Gebieten sind hier Erfahrung und spezielle Wissenschaft erforderlich, dessen
ist sich wohl auch der Verfasser des obigen Buches bewuRt, das fur die
Praxis geschrieben und vielfache Belehrung und wertvolle Fingerzeige zu
gewahren in der Lage ist, wozu auch besonders die zahlreichen apparativen
Abbildungen dienen konnen.
Das Recht an der Erfindung. Von Rechtsanwalt Dr. jur. utr. Ernst
H i r s c h. Berlin 1930, Verlag Chemie G. m. b. H. 124 Seiten, Preis 7 M.
Der Verfasser beschaftigt sich mit der Frage, ob es ein (technisches)
Urheberrecht aus der Erfindung gibt. und versucht, diese Prage methodisch
auf rechtsdogmatischem Wege zu losen. Er hat zu diesem Zwecke alles das
studiert und kritisch beleuchtet. was ihm aus der deutschen, osterreichischen
und schweizerischen Literatur bekanntgeworden ist. Er behandelt folgende
Bucherschau
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Probleme: Gibt es ein Recht aus der Erfindung?; Das Wesen des Rcchts aus
der Erfindung; Die (Behandlung des Rechts aus der Erfindung, und zulctzt
das Ergebnis aus diesen Studien. Dcm Schrifttum widmet er 7 Sei,ten.
Im Hinblick auf die ebenso wichtigen wie vielumstrittenen Fragenkomplexe,
welche sich um den Gegenstand gruppiercn, wird die Arbeit des Verfassers
einen weiten Interessentenkreis finden, so besonders auch in der chemischcn
und harmazeutischen Grofiindustrie und in den Apotheken, welche sich mit
der Earst ellung medizinischer oder auch technisch verwendbarer Priparate
befassen.
Erlauterungen zum Erganzungsbuch zum Deutschen Arzneibuch. Von
Dr. Konrad S c h u 1z e und Dr. Fritz D i e p e n b r o c k. Sonderabdruck aus
der Apothekerzeitung. Berlin 1930. Verlag des Deutschen Apothekervcreins.
63 Seiten.
Uber ,das in Rede stehende Erganzungsbuch findet sich eine Besprechung
in Heft 5 des gegenwartigen Jahrgangs dieser Zeitschrift. Das Erganzungsr
buch wird inzwischen wohl seinen Einzug in die meisten Apotheken vollr
rogen hahen, weshalb die nun vorliegenden Erlauterungen dazu willkommen
sein werden. Sie beziehen sich auf den Text der chemischcn Priiparate
und galenischen Zubereitungen wie auf den pharmakologischen Tcil des
Erganzungsbuches.
Fortschritte der Heilstoffchemie, herausgegeben von Oberregierungsrat
Professor Dr. J. H o u b e n , Berlin. 2. Abteilung: Die Ergebnisse der wissenr
schaftlichen Literatur, unter Mitarbeit von Dr. J. B o e d e 1e r , Potsdam,
Regierungsrat Professor Dr. K e e s e r , Rostock, Dr. H. P f 1 u g , Berlinr
Ste litz, Dr. H. S t a u b , Zurich, dargestellt von (Professor Dr. J. H o u b e n
un% Dr. E. P f a n k u c h. 1. Band: Die aliphatischen und hydrierten isos
zyklischen Verbindungen, 1. Halfte. 680 Seiten. 2. Hiilfte. 820 Seiten. Berlin
und Leipzig 1930. Verlag Walter de Gruyter & Co. Preis beider Bande
240 Mark.
Der erste Band des grol3artigen Werkes erschien im Jahre 1926 und
fand im Jahrgang 1927 unserer Zeitschrift eine eingehende Besprechung, in
der die Zwecke und Ziele des enzyklopadischen Werkes wie folgt gekennr
zeichnet wurden: Bei dem Aufschwung, den die chemotherapeutische Richr
tung der Medizin in den letzten Jahren genommen hat, und bei der damit
immer ausgedehnteren Literatur uber die Konstitutionsermittelung und synr
thetische Darstellung physiologisch stark wirkender Stoffe ist es immer
schwieriger geworden, sich uber die vorliegenden Arbeiten zu informieren.
Da sich aufierdem die Heilstoffchemie uber die verschiedensten Gebiete, wie
speziell naturwissenschaftliche und medizinische, erstreckt, ist das vorr
liegende Literaturmaterial in den zahlreichen - nach Anlgabe des Herausr
gebers uber 400 -, alle diese Gebiete behandelnden Zeitschriften verstreut,
die sich der einzelne nur schwer zuganglich machen kann. Hierzu kommt
noch ein iiuRerst umfangreiches Patentschriftwesen, von dem eine erhebliche
Zahl der Patentschriften bereits vergriffen ist. Es ist deshalb sehr zu be.
griiBen, dal3 sich jetzt J. Houben, der durch die Herausgabe seines umfanp
reichen Werkes ,,Die Methoden der organischen Chemie" auch iiber die
Fachkreise hinaus bekannt geworden ist, mit der dankenswerten Aufgabe
befafit hat, durch Herausgabe eines zusammenhangenden Werkes hier einer
fiihlbaren Lucke Abhilfe zu schaffen. Nach dem bisher aufgestellten Plane
soll in dem auf 9 Bande berechneten Werke die gesamte Literatur uber die
physiologisch wirksamen Substanzen einschliefilich Heilverfahren und apparar
tiver Neuerunpn aufgefuhrt werden, und zwar soll das in zwei Teile ger
gliederte Werk in den ersten sechs Banden die gesamte Patentliteratur von
den Anfan en bis zur Jetztzeit behandeln. Der erste Band umfaBt die
Patentschriaen von 1877 bis zum 31. Dezember 1900. Der zweite Band
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