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Das Traumaticin.

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198 Unguenturn Diachylon. - dntiseptieche Bohwtimm6. - Traumaticid.
Waaser sehr leicht lasliche Basis ist, so bcgegnet doch seine Gewinnung einer eigenthumlichen Schwieiiglieit , welche wohl die Veranlassung ist, dass man es vielfach ubcrsehen hat. Wie namlich
das Neurin selbst im Stande ist, Fette aufzulBsen, 60 wird 88 auch
seinerseits von den Fetten aufgenommcn und zurllckgehalten , so dass
man cs n u durch die LUsungsmittel der letzteren und gemeinschaftlich mit diesen extrahircn liann. D a m freilich genilgt ein Ausschiitteln solcher Ausziige mit sehr verdiinnter Salzsiure zur Isolirung des Neurins. (Gasaatta Chimica Italians.)
Dr. B. V.
Eino neue Bereltungswcise von Unguentam Diachylon
empfiehlt A m b r o g i o P a v i a , ohne eigentlich damit etwas Neues zu
bringen, denn dass man beim Vermischen von Metallsalzl6sungen
mit SeifenlUsung Niederschlago erhdt , also auch einen solchen von
fettsaurem Blei durch Zusatz von Bleiacetat zu einer LBsung von
Natronseife, ist bekannt. Jenen Niederschlag nun soll man auswaschen und auspressen, um ihn schliesslich in Oliven61 zu h e n
und damit so lange zu erhitzen, bis alle Feuchtigkeit fort ist. Wenn
es auch nicht dem allergeringsten Zweifel nnterliegt, dass auf diesem
Wege Unguentum Diachylon erhalten werden kann, 80 wird man
dafur um so weniger der Meinung beipflichten kcnnen, dass dieses
Verfahren sich durch Leichtigkeit und Zeitersparniss auszeichne,
denn nach dem einfachen Verfahrcn der deutschen Pharmacopbo llsst
sich ohne jede Kiinstelei in weniger a l s zwei Stunden eine Nenge
von 10 Kilo vorziiglicher Salbe ohne alle Schwierigkeit bereiten.
/BoZletino E’armaceutico).
Dr. G. V.
Antlseptische ScLwHmne werden nach Angabe von J a l l i a r d
am Besten in der Weise bereitet, dass man dieselben, nachdem sie
durch Klopfen und Aiisw‘wchen von allen mechanisch anhaftenden
Unreinigkeiten befreit sind, zunhhst 3 - 5 Stunden in eine 0,3 procentige L6sung von Kaliumpcrmanganat legt , hierauf lnit reichlichen Wassermengen whcht, urn sie dann in eine 3procentige
wlsserige Lbsung von Natriumthiosulfat zu bringen. Man setzt nun
verdilnnta Salzsaure zu , wodurch schweflige Slure entwiclielt wird
und Bleichung der Schwamme eintritt. Nachdem man letztere abermals mit vie1 Wasser gewaschen hat, llsst man sie einige Stunden
in 5 procentiger Carbolsiure liegen, um sie schliesslich i n 2 procentigem Carbolwasser aufzubewahren. (Rivista d i Chimica medica 6 farmaceutica durch L;’&oai, 1884. pay. 17.)
Dr. G. V.
Das Tratmatidn, bekanntlich eine 10procentige L6sung von
Outtapereha in Chloroform, wird von iirztlicher Seite a18 vorziigliches
Applicationsmittel fur bcigernengtes Jodoform, Chrysarobin, Pyrogallussiiure und SalicylsBure empfohlen. Es hat vor manchen anderen
Vehikeln vollkommene Neutralitit und Haltbarkeit voraus, haftet sehr
fest, bildet einen sehr weich elastiwhen Uebenug und vertriigt recht
Abfiihrendos Liniment;
- Luft.
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gut einen bis zu 10 Procent gehenden Zusatz von den bezeichneten Xitteln. (L'Oroai, 1881. pag. 29J
Dr. G. V.
81s rbfilhrcndes Liiilmcnt wird in italienischen Pnclibliittern eine Mischung von 35 g. zchnprocentiger Koloquintentirictur
mit 70 g. Ricinusljl empfohlen, von welchem Gemenge tliglich zweima1 ein Kaffeelljffel voll zur Einreibung des Uuterleibes in solchen
Fdlen verwendet werden 8011, wo die innerliche Anwendung von
AbfUhrmitteln unthunlich erscheint. fL' Oroei, 1884. pag. 17.)
Dr. G. K
Gesnndheitspflege. Luft. - D. W e l i t s c h k o w s k y publicirt in Anschluss an die beziiglichen Versuche P e t t e n k o f e r s
(vergl. Seite 39) experimentelle Untersuchungen iiber die Verbreitung des Leuchtgaaes und des Kohlenoxyds im Erdboden. Die Bestimmung des Leuchtgases geschah mittelst Palladiumchloriirs. Die
Palladiummengen , welche von 1 C. C. hliinchener Leuchtgas reducirt wurden , bewegten sich zwischen 0,365 -0,562 mg. Verdiinnt
man aber das Leuchtgas mit Luft, so reducirt 1 C.C. 0,492 bis
0,609 mg. Palladium. Im Xittel aus 12 Versuchen reducirte 1 C. C.
Leuchtgas 0,557 mg. Palladium, eine Zahl, die als Norm fiir die
weiteren Untersuchungen diente. In Uebereinstimmung mit P o t
t e n k o f e r fand W., dass sich das Leuchtgas im Sommer langer im
Boden e r M t , als im Winter. Im Winter existirt unter dem Einflusee der Temperaturdifferenz der ausseren Luft und der Kellerund Wohnungsluft , ungeachtet der swkeren Ventilation des Bodens
zu dieser Jahreszeit, immer eine mehr oder minder starke Strljmung
der Bodengase in der Richtung der geheizten fiume. fArch. f.
Hygiene 1. durch Rep. d. anal. Ch. 1881, 29J
X. a r u b e r stellte auf Anregling von P e t t e n k o f e r Versuclie
an iiber den Nachweis und die Giftigkeit des Kohlenoxydgases uud
sein Vorkommen in Wohndumen, wobei besonders die Frage berticksichtigt wurde, ob von der Verwendung eiserner Oefen, z. B. eiserner Kaloriforen bei Luftheizungen, wirklich jene Gefahren drolien,
welche man aus der Permeabilitlit gltihenden Eisens fiir Xohlenoxyd
gefolgert hat. Von den bisher bekannt gewordenen Methoden des
Kohlenoxydgasnachweises ist die von F od o r angegebene die empfindlichste. Dieselbe beruht auf einer Combination der Absorption des
Kohlenoxyds durch Blut und der Reduction von Pallacliumchloriir
durch Kohlenoxyd. Zu diesem Zwecke schattelt Fodor 10-20 Liter der zu prnfenden Luft 15- 20 Minuten lang mit mbsig verdUnntem Blute (etwa 10 C. C.) und erhitzt alsdann das Blut in einem
Kolben zum Sieden, wihrend Luft durch dasselbe gesaugt w i d , die
zuvor PalladiumchloriirlUsung passirt hat. Die aus dem Blute austretende Luft paasirt sodann nach einander BleiacetatlUsung, verdilnnte SchwefelGure und abermals Palladiumchloriirlbsung. Die
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