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Der Naturforscher vereint mit Natur und Technik. Herausgegeben von Prof. Walther Schoenichen. Berlin-Lichterfelde. Hugo BermUhler Verlag

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Biicherschau
enthalt die Patentschriften von 1901 bis 1907. Im dritten Bande wird uber
die Patentschriften von 1908 bis 1910 berichtet. In den jetzt vorliegenden
bciden Halften des ersten Bandes der zweiten Abteilung finden sich Be$
arbeitungen von uber 20 000 Literaturstellen. In der ersten Halfte werden ab.
gehandelt: Kohlenwasserstoffe. Halo enide, Alkohole, Diathylather und Kel
tone sowie Zucker. Die zweite H a l i e umfaBt Karbonsauren, Suhwefelr und
Nitroverbindungen, Amine und hydrierte isozyklische Verbindungen.
Das ganze Werk hat in der chemischen Weltliteratur nicht seinesgleichen.
Wir konnen nur mit Bewunderung nuf die damit verbundene Arbeit blicken
und die Hoffnung aussprechen, da8 diese durch moglichst weite Verbreitung
des Werkes belohnt wird.
Mitteilungen der Gesellschaft fur Geschichte der Pharmazie. Schrifti
leitung: Apotheker Fritz Fie r c h 1, Mittenwald (Obb.).
Diese ,,Mitteilungen" erscheinen in obiger Nummer zum ersten Male mit
etwas reicherem Inthalt, und zwar mit folgendem: Schelenz r Plakette. Vorr
standsamter. Aufruf. Mitgliederverzeichnis. Totentafel. Veroffentlichungen
aus der Geschichte der Pharmazie.
Die Pflanzenwelt der deutschen Heimat und der angrenzenden Gebiete. In
Naturaufnahmen dargestellt und beschrieben von Dr. Kurt H u e c k. Herausr
gegeben von der Stantlichen Stelle fur Naturdenkmalpflege in Preuilen.
Berlin s Lichterfelde. Hugo Bermiihler Verlag. Das Werk erscheint in drei
reich illustrierten Prachtbanden zu je 30 Lieferungen B 3,- Mark.
,,Die Natur aufsuchen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen
gegeben."
Dieser Goethesche Spruch ist in obigem Werke in bester Weise verr
wirklicht, denn von Blatt zu Blatt finden wir darin die Darstellung einer
schonen Naturs und ,Heimatliebe. Die ersten Lieferungen haben wir be.
reits im Novemberheft des vorigen Jahrgangs unserer Zeitschrift in d'iesem
Sinnc besprochen. Inzwischen sind die Lieferungen bis zum 11. Hefte vors
geschritten. Das Werk beginnt mit Abhandlungen iiber das Klima Deutschr
lands, uber den Boden, die Bestandteile der deutschen Flora, dann werden die
verschiedenen Waldarten abgehandelt mit den darin vorkommenden Pflanzens
gruppen und Phasen der Jahreszeiten. Die Darstellun ist lehrreich und am
regend; sie gibt AufschluR iiber viele Dinge, an denen Ser Wanderer oft achts
10s vorubergeht. Jedes Heft enthalt eine Reiihe zum Teil kolonierter Tafeln
landschaftlicher Schonheiten und floristischer Einzeldarstellungen. Jedem
Naturfreunde ist der Bezug des Lieferungswerkes aus Uberzeugung zu
empfehlen.
Der Naturforscher, vereint mit N a t u r u n d T e c h n i k. Herausgegeben
von Prof. Walther S c h o e n i c h en. BerlinsLichterfelde. Hugo Bermiihler
Verlag.
Von dieser ausgezeichneten Zeitschrift, deren verschiedenen Heften wir
in ,,Archiv und Berichte" mehrfach Besprechungen gewidmet haben, zuletzt
in Heft 9. 1929. liegen jetzt die beiden letzten Jahrgange vollstandig vor. Es
ist eine illustrierte Zeitschrift fur das gesamte Gebiet der Naturwissenl
schaften, des naturgeschichtlichen Unterrichts, des Naturschutzes und der
Technik. Sie ist mit dem amtlichen Nachrichtenblatt der Staatlichen Stelle
fur Naturdenkmalpflege in PreuBen verbunden. Vom neuen Jahrgang, be8
ginnend mit dem April 1930, ist das erste Heft erschienen. mit Aufsatzen von
L. B r ii h 1 iiber Schildkrotenzucht in Japan, von E h r e n b a u m iiber die
danischen Untersuchungsfahrten in den Jahren 1920 bis 1922, von S e h u z
uber die Herkunft unserer Saatkrahen, von A h r e n s uber pleistozane Sauge.
tiere. von T ii x e n iiber Naturschutz in der Provinz Hannover, sowie anderen
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Bucherschau
belehrenden Artikeln uber Tier. und Pflanzenschutz und wichtigen tellurischen
Beobachtungen.
Auch der pharmazeutische Leser wird in der mit vielen vortrefflichen
Abbildungen geschmuckten Zeitschrift nach dem ermudenden GleichmaB der
Tage befriedigende Anregungen finden.
Hilfebuch fur das Gebiet der Fette und Fettprodukte, ein Vademecum
fur die Wirtschaftsgebiete der Fette, Ole, Fettsauren, Seifen, Firnisse, Textilr
ole, Lederfette, Glyzerine und der verwandten Stoffe (Wachse. Harze, Riech.
stoffe, Losungsmittel usw.). Von Dr. J. D a v i d s o h n und Dr. H. S t a d
l i n g e r . Mit 60 Tabellen und 4 Abbildungen. Leipzig 1930. Verlag von
S. Hirzel. 484 Seiten. Preis geb. 15,- M. Berichterstatter: C. M a s s a t s c h.
Aus dem Bestreben heraus, moglichst vie1 zu bieten, entstand hier
eine Art Miniaturenzyklopadie von 450 Seiten, die dem Fachmann nichts
Neues bringt und mit der der Techniker und Kaufmann wcnig anfangen kann.
Im Kapitel ,,Was ist?" wird beispielsweise Buttersaure als ,.wichtige Fetts
saure in tierischen Fetten, besonders in der Kuhbutter" definiert. Es durfte
schwerfallen. die Wichtigkeit der Buttersaure als Ingredienz anderer tieris
scher Fette nachzuweisen, da sie tatsachlich mit Ausnahme der Kuhbutter in
anderen tierischen Fetten uberhaupt nicht vorkommt. Vergebens sucht man
in dem ganzen Kapitel, ja in dem ganzen Werk nach einer Definition fur
Eierol und dessen Zusammensetzung. M. E. erscheint eine genauere Charakr
terisierung dieses wichtigen tierischen Fettes in einem Hilfsbuch fur das Ges
biet der Fette und Fettprodukte wichtiger. als die ermudenden Ausfiihrungen
(24 Seiten) uber Patentgesetz und Warenzeichen. Natriumbisulfat wird in
dem Kapitel ,,Was ist?" als Weinsteinpraparat, doppeltschwefelsaures Natron
gekennzeichnet! Es ist unerfindlich, was damit gemeint sein soll; handelt es
sich um eine Spezialbezeichnung, so muBte diese als solche charakterisiert
werden, andernfalls wirkt sie irrefuhrend, da Bisulfat normalerweise kein
Wcinsteinpraparat ist.
AuBerordentlich kummerlich werden in funf Zeilen die Hydrosulfite
abgetan. und die Zusammenhange zum Hyraldit, das als NatriumsSulfoxylats
Formaldehyd, und Rongalit, das als FormaldehydlNatriumrSulfoxylat gekennr
zeichnet wird, werden auch nicht andeutungsweise gestreift.
Das Kapitel .,Untersuchung der anorganischen Rohstoffe" auf Seite 209
beginnt mit der Reinigung von Wasser. Auf sechs Seiten werden ganz all.
gemeine und fluchtig gehaltene Begriffe wiedergegeben, die nie und nimmerr
mehr zu einer wirklichen, praktisch ausfuhrbaren Reinigung des Betriebsl
wassers ausreichen. Das NeorPermutit wird als kunstliche Verbindung und
gleich NatriumrPermutit hingestellt. Tatsachlich ist es kein Kunstprodukt,
sondern ein aus Amerika eingefuhrtes Naturprodukt, und mit dem Natriuml
Permutit hat es nur das eine gemeinsam, daB es zur Enthartung von Wasser
verwendet wird. Chemisch ist es von diesem grundsatzlich verschieden.
Fur eine evtl. Neuauflage wurde es sich empfehlen, das kleine Hands
lexikon, in sachgemaner Weise umgearbeitet, beizubehalten, die ,,wichtigsten
Kennzahlen" und .,Fortschrittsberichte", die zweckentsprechend bearbeitet
sind, anzuschliesen, im ubrigen allen unnotigen Ballast, den kein Mensch in
einem Hilfsbuch fur das Gebiet der Fette und Fett rodukte sucht, wegzur
lassen (s. nur beispielsweise den ganz uberflussigen inweis auf gewisse Be5
stimmungen des Versailler Vertrages auf Seite 343!).
B
Lehrbuch der organischen Chemie. Von Prof. P. K a r r e r , Zurich.
Zweite Auflage. Mit 8 Abbildungen im Text und auf zwei Tafeln. Leipzig
1930, Verla von Georg Thieme. 889 Seiten, Preis: 37.Mark. Berichtr
erstatter:
. W e b e r , Dahlem.
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