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Die Central В Э Apotheke von Frankreich.

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Vereinszeitzuag
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lichen katarrhalischen Sclileimhautkrankheiten der Luftrohre und
Lungen, andauernder Heiserkeit, Kitzeln im Halse, schwerem, die
Hrust gleichsam zersprengendeni Husten u. 8. w., fast ohne Ausnahmc sofortige ,Lindcruiig und wo moglich andauernde Heilung
bewirkt wird.' - .4nf&nglicli war es nur ein Landwundnrzt, der
die wundersamen Wirkungen des Brustsyrups gegeu bosen Husten
attestirte; ihm folgte ein praktischer Arzt und diesem ein preussischer Kreisphysicus. Sus dcni Mittcl gegen den Husten ist ngii
schoii ein Sfecificum gegen bedcrikliche Ychleiinhautkranklieiten
geworden. Ls liegt nicht wcnig Humor in dieser Steigerung der
Wirkungen urid der Iirztlichen h n g s t u f e n der Attestirenden. Man
kanri daraus ersehen, wie es nur des rechten Weges bedarf, um in
cinem einfachen, n u r aus Zuckcr und Zwiebelsaft bestehenden Syrup so wunderbare Wirkungen zu entdecken. Aber die Sache hat
aoch ihre ernste Yeite, besonders in Reziehung nuf den Arzneiverkehr in den kleineren deutschen Staaten. Fur jciien Verkehr werden dergleichen A tteste in unglaublicher Menge eigens bestellt und
gefertigt. Die mitteldeutachen dtaaten werden mit eiuer Llnmnsse
vou Geheimmitteln und Pseudo-arzneimittelii uberschwemmt. Was
ist aber erst dafiir zu erwartkn, weiin Medicinalbeamte diesen Verkehr durch Atteste begunstigen? Dem Dafiirlialten des Dr. h.1 ii 1 l e r in Berlin nach sollten die Medicinalbeamten aller Staaten sich
von einer derartigcn Hegiinstiguiig durchaus fern halten, sie sollten bedenken, das6: sie eicli im andern Falle einerKlassc yon Leuten zugesellen, die aus derartigen Attesten ein Gewerbe machen.
Am allerwenigsten fiollte aber in dem vorliegenden Falle eiu
preuvsisclier Kreis lijsicus ein dem erwlhriten gleiches Attest ausstellen, ArzneikrL&e i e r Art, in cinem Mittel entdcckcn und best$tigen, dcssen Verkauf von seiner Uchorde, iiach Priifung durch die
obervtc medicinische Commission nur nus dem Grunde gestattet
worden ist, weil dassolbe keine arzneiliche Wirkuug besitzt. Es
ist dies eiri doppelter Widersyruch, in dern sowohl der Arzt zu der
obersten wissenschaftlichen Commission, als der Beamte zu seiner
obersten Behorde ltommt nnd es mochtc der Wunsch gereehtfertigt
sein, dass, derartige wesentliehe Conflicte in -einem gcordneten Medicinalwesen nicht geduldet werdeii sollen. (Brchiu der deutsch.
Med.-Gcsetzgeb. u. CJentl. Gesundheitspjlege etc. 1858. No. 5.) R.
4, Die Central -Ayotheke von Frmkreich.
Seit dem 15. October 1852 ist in Paris ein Etablissement durch
Actien gegriindet, welches den Namen Pharnracie ce~trale d e
Frame' fuhrt. Dasselbc hat den %week. alle Ayotlieker rnit einfaclien Arzneimitteln, rnit cheniischen und pharmaceutischen, so wie
mit soristigen a d die Pharm:tcie I3ezug habenden Productcn und
Specialitiiten zu versehen : ev ist, kurz gesagt, ein Hanptgeschgfts
liaus fur Apotheker. - Die Hauptleitung d i e m Etahlissements ist
dern Herrn 1 ) o r v a u l t , einem der Hauptgruuder desselben, anvertraut, und entapriclit dern so giinstigen Geschiftsgangc zufolgc
allen vrwartungen vollkommen.
Der Gedlschaftsfond, anfangs auf eine Million Franken fixirt,
ist (nnch deli Statuten, Art. 7) auf vier hlillionen Franken gesetzt.
Alle Actien waren bis zu Anfang des Jahree 1855 unterzeichnet.
Die Central - Apothelce hat ini Jahre 1856 iiir mehr als
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Vereinszeitung.
1,600,000 Franken VerkaufsgeschLifte mit etwa 2 0 Clienten gemacht, das sind 100,000 Franken mehr als im vorherigen Jnhre.
Aus dem Rechnungs - Abschlusse von 1856 ergab sich, dass die
Actioniirc ausser den 5 Procent noch 3 Procent als Dividcnde zu
bezichen hatten. Dss J a h r 1856 hat also den Gesellschaftsmitgliedern 8 Procent von ilircm vorgelegten Capitale crgeben.
N:ich Art. 15 der Statiiten werden die Actioniire jodes J a h r
auf den 14. August zur Qeiic’ralversainmlung eingelnden. I>er Geschiftsfulirer - ubereinstiinniend niit deiri Anfsichtsrathe (Comeil
dc s~trceillnnce) - kanii diesen ‘I’ag verlegcn, wcnn rlieser es fiir
schicltlich h d t . Thsselhc findet bei den nuaserordeiitlichen Ueneralvers:immlur~geii s t ~ t t .
llei den ~~cneralversammliingcn
haben der Priiide.nt, oder der
Viccpriisident des Aufsichtsrathes, oder bei deren Felilen ein durch
den liath eriiaiintes Mitglied dell Vorsitz.
Die jiihrliche Generalversammlung hat zum Zwecke, die Vorstellungen deu GeschKftsfuhrcrs (Gerant) uber den Stand. des Geschifts uiid deu I3ericht des Aufsichtsrathes zu vernehmeii, die
Mit.glieder zn ernenncn, welche aus diesem Rathe treten, die liechnungen der GeschSftsfuhrung xu ratificiren, und iiber alle ihm geniachten Vorstellungen zu stimnieii.
I n den1 Falle, wenn die jiihrliche Generalvcrsamrnlung Bedeliken fiihlt, die liechnungen zii ratificiren, so wird gleirhzeitig cine
Comniission ernamit, die Ileclinungen in einer der i i i c h s k n ausserordentlichen (~enernlvcrsammlurig zu prufcn. h i jetler jiihrlichen
Generalversammlung findet einc Extrasitxung statt, welche von dem
Oescli%ftsinterrsse handelt.
Die Central-Apotheke hat vor zwci Jahren sclion die Frage:
,,Organisation d‘une caiase de dtraite plrarmaceutipd Zuni Concurs
gegeben. D a diese scliwierige Question aber iricht hinreicheiid gelast murde, 60 wurde dieselhe fur das .Jahr la7 wiederholt aufgegebeu. Die lvlcinoiren No. 3 iind 5 sind Rehr merkwiirdig sowohl
durch ihrc Austlehnung urid die gluclrlichen Zusamirittiisetznngen,
als diirch die Klsrheit des Styls iiud die reichen Ideeri. Obgleich
dieselben yon selir versehiedenen, selbst entgegengesetztcn Puncten
ausgegangen, fio strebten deren Verfasscr nach dem iiaturlichen
Zweckc, ohnc deriselbcii crreichen zu konnen. Durch Vereinigung
dieser Arbeiten ist man abcr dnhiri gekonimen, die Caisse de rdfraile rcalivirbar zu niachen.
In Folge desseii erklIrte der Rath den Concurs bcendigt, indem derselbe betlauerte, diese schwierige Aufgabc nicht auf einu
absolute Art gelijst zu sehen und s c h h g vor, den Preis e z aeyuo
den Verfassern der Mcmoiren No. 3 und 5 zu erthcilcn.
Nach Annahrne diesea Berichtsbeschlusses wurden die Namen
der Laureaten proclarnirt. IXese sind die Herren S a r , a z i n de
Montinirail und F a v r o t de Paris.
5, Zur yraktischen Pharmaeie,
Vorschlng f u r Anwendung des Xigelbes in der Receptur;
von Apotheker Dr. lhlo.
Der neuerdings gemaclrte Vorscblag bebufa der Eierconservirung: Eigelb und Eiweiss bei mbsiger Wiirme zu trocknen und
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