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Die Destillation des Holzes.

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440
Die Destillation dee Holzes.
grosseren Anzahl competenter Personen vorgenommen , und
uber das Ergebniss derselben ein Protokoll aufgenonimen.
Diesem Protokoll zufolge bezog sich die Probe auf 24 verschiedene Weinsorten, und die Probe wurde eelbstverstandlich bei jeder Sorte vergleichsweise mit dem erhitzten und
dem nicht erhitzten Weine angestellt. In Bezug auf zwolf
Sorten ist nun in dem Protokoll bemerkt, dass der erhitzte
Wein besser war, als der nicht erhitzte, in Bezug auf drei
Sorten, dass sowohl der erhitzte als der nicht erhitzte Wein
gut war, und in Bezug auf neun Sorten, dass der erhitzte
Wein gut, der nicht erhitzte dagegen mehr oder weniger
verdorben, nemlich herbe und sauer war, oder einen Gahrungsgeschmack besass, auch mehr oder weniger seine Farbe
verloren hatte. - P a s t e u r selbst bemerkt zu dem Protokoll, dass aus demselben sich die Gewissheit ergebe, dass
man das Erhitzen als ein sehr wirksames Nittel nicht allein
zur Conservation, sondern auch zur Verbesserung der ordiniiren und feinen Weinsorten ansehen konne. Als wesentlichstes Moment bei dem Erhitzen grosserer Weinmengen
schreibt P a s t e u r die moglichste Abhaltung der Luft bei dieser Operation vor, ferner besteht nach ihm eine nutzliche
Vorsichtsmassregel darin, dass man die Weine erhitzt, wenn
sie noch jung , und nicht erst, wenn sie schon alt sind, z. B.
die ordinaren Weine im ersten Jahre, und die feinen Weine
zu der Zeit, wo sie in Flaschen abgezogen werden. (Comptes
rendus. LXX’V; p. 303. Dingier's polyt. Journ. Bd. CCVZ
p . 152.) (Vergl. Bd. 3. S. 277. Rdt.).
Kr.
Die Destillation des Holzes.
Ueber die Destillationsproducte des Holzes hat W a t s on
S m it h verschiedene Untersuchungen angestellt, und dabei
aussohliesslich die fur den technischen Betrieb in Frage
kommenden beriicksichtigt. Er fand, dass sich Eichenholz
am besten zur Destillation eigne, entweder in Form von klein
zerschnittenen Zimmerholz , oder als Reisig. Nach seinen
Beobachtungen gaben :
1000,O Th. Holz 327 Th. Holzkohle,
509 ,, Holzessig,
55
Theer.
,
Die Destillation des Holres.
441
Der Holzcssig zeigte cin spec. Gewicht von 1,025 bis
1,027. Zur Verkohlung einer Tonne Holz wurden durchschnittlich 10,5 Centner Steinkohle vcrbraucht. - Fur verschiedene Holzsorten hat S m i t h die in M u s p r a t t’s technischer Chemie befindlichen Zahlensngaben berechnet , und
resultirt daraus folgende Zusammenstellung :
1000,O Th. jeder Holzart gaben:
Buchenholz 536 Th. Holzessig von 1,029 spec. Gow.
und 250 Th. Kohle.
Birkenholz (vor drei Jahren geschlagen) 537 Th. IIolzessig von 1,031 spec. Gew. und 208 Th. Kohle.
Eichenholz 566 Th. Holzcssig von 1,022 spec. Gew. und
271 Th. Kohle.
Ahornholz 431 Th. IIolzessig von 1,018 spec. Gew. und
229 Th. Kohle.
Bei Versuchen zur Bestimmung des Essigsiiuregchaltcs
des in den verschiedenen Stadien des Proccsses iiberdestillirenden Holzessigs ergab sich die merkwiirdige Thatsache,
dass die Menge der Essigsaiure allmiihlig, aber doch verhiiltnissmassig rascher zunimmt , als das specifische Gewicht des
Holzessigs steigt, bis zu 1,017 ; hierauf steigt das spec.
Gew. bis zu 1,030, wobei es bleibt, indem die Siiuremenge
bis zur Beendigung der Operation abzunehmen beginnt. Die
folgenden Zahlen sind das Mittel von drei Versuchen. Die
Retorten wurden um 8 Uhr Vormittags beschickt, um 9 Uhr
1 5 Minuten Vormittag begannen die ersten Theile des Destillats iiberzugehen.
442
Die Destilhtion
Bemerknngen.
rles
Holzes.
3cobaclitungszeit.
Essigsaurc
pcr
;allon Destil[at in Grains.
C4H404
!pee. Gem.
dcs
Iolzcssigs.
Vormithgs
OUhr 15Min
1 7, 30 ,,
066,O
1575,O
1,010
Nachmittags
Diese Probe besass
einen starkern Holzgeistgernch als alle iibrigen.
I n dieser Periode ging
die grosste Menge Thecr
iiber, welche iiberhaupt
crzielt wurde.
Die Rilenge des nach
5 Uhr 15 blin. iibergehenden T h e m nimmt
ununterbrochen zu.
lUhr 15Min
4 1 ) 1 5 7,
3003,O
4200,O
1,015
5
7)
15
9,
3780,O
1,030
7
,7
-
77
3150,O
1,030
8
7,
-
7,
1,030
0
0
79
-
7,
7,
50
77
3066,O
2 940,O
2520,O
1,017
8 m i t h ' s Erfahrung zufolge wurden von 1000,O Gew. Th. Bolz 20,O Gew.-Th. Essigsiiure (C4HH"04)in Form von
rohem Holzessig erhalten.
Der nachste in Betracht kommende Punkt ist die Menge
des von einem gegebenen Gewicht 1101~gelief'erten Holxgeistes (Holzspiritns). Es ist hierbei zu beachten, dass nicht
allein in dein wiisserigen, sauren Destillatc aus den Retorten,
sondern auch in dein Theer, wcloher sich an dein Boden des
Behalters absetzt, in welchcm sich die Condensationsproducte
sammeln, eine hetriichtlichc Menge Holzgeist enthalten ist.
Man liann durchschnittlich atis 100,O Gallons Holztheer 3 Gallons rectificirten Holzgeist gewinnen. S m i t h erhielt bei
seincn hierauf hezuglichen Versuchen ails 1000.0 Cen tnern
Holz 56,5 bis 85,O Gallons Holzgeist. Zur Gewinnung des
Holzgeistes nus dem rohcn lIolzossig kann der letztere mittelet Dampf oder durch directe Feuerung in einer kupfernen
oder cisernen Elase der Pestillation unterworfen wcrden. Bei
4.13
Der Nahrucrtli dcr Celdiiic.
diesem Vcrfdircr, wird dic Destillation fortgcsctzt, his (*in
Theil des Destillats sich nicht mehr cnttlamnit, wenn es in's
Feuer gegossen wird. Nach einer andern Methode sattigt
der Fabrikant zuerst seinen rohen Holeessig mit Kalkhydrat,
und destillirt dsnn die aus roheni holzessigsaurem Kalk bestehende Losung in einer schmicdeciscrnen Blase. - Dcr in
der Relorte bleibende ltuckstaud von roheni holzessigsaurem
Kalk wird in Pfannen zur Troclrne vcrdampft und giebt den
schwarzen holxessigsauren Iialk. Dieses Product wird zur
Darstellung von Essigskiure benutzt. Bci dem erstgedachten
Verfahren, nach welchem der Holzgcist fkr sich abdestillirt
wird , liisst man die zuruckbleibende Holzessigsiinre, sofern
sie auf Essigsiiure verarbcitet werden soll, zuniichst einc Zeitlang stehen, damit die Beimischungen Ton Thccr u. 8. w. sich
abscheiden und 'zu Boden sinken konnen; sie wird dann in
einen Behalter abgezogen, in demselben mit Kalkmilch gesattigt, und wiederum eine Zeitlang sich selber iiberlassen.
Nachdem die Flissigkeit sich durch Absetzen hinliinglich
geklart hat, wird sie durch Heber oder Pumpen in eine
Abdampfpfanne ubergehoben und abgedampft. Dabei riihrt
man sie von Zeit zu Zeit urn, und zieht den ausgeschiedenen
Theer nebst dem entstandenen Schaum nb. Nach langerer
Zeit bildet sich auf der Oberfliiche der Fliissigkeit ein Hiiiitchen von essigsaurern Kalk: dassclbe wird mit einer hierzu
bestimmtcn' Kelle odor einem Loffel abgenommeu. Dieses
Abziehen des Salehiiutohcns wird ununterbrochen fortgesctzt,
und das Salz auf eine Trockcnbiihne odcr in Riirbe geschafft,
aus denen die anhaftcnde iUuttcrlange in die Pfanne ziiriicklaut'en kann. Das auf dicse Weisc gcwonnene Essigskiuresalz wird graner holzessigsaurer Iialk benannt, und ist selbstverstandlich vie1 reiner als das schwsrze Sale. Der bci der
crsten Destillation erhaltene schwache Ilolzgeist wird durch
Rectification h i t Kallr in cincr kupfernen Blase weiter
gcreinigt und concentrirt. Gewohnlich sind zwei Rectificationen geniigend. ( A m dcna Journnr! of the C7mnicnl Socirty
of London durch den American Chemist. Dingler's polyt.
Journ. Bd. CCVIL p . 231.).
Kr.
Dcr Niihrwcrth der Crclatine.
A l p h . G u k r a r d erinnert an die vor 30 Jahren im
Schoossc der Pariser Akadeinie uber denselben Gegenstand
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