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Die Honigindustrie in Amerika.

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Die Salse den Pelletierins.
- Die
fIonigindustrie in Amerika.
471
Sauerstoffabsorption. Ebenso zeigte die Analgse des arteriellen
Blutes eine gleichzeitige Verminderung der Kohlensaure und des
Sauerstoffs. (Lunion pharmaceutique. Vol. XXI. pug. 29.) C. K r .
Die Salze des Pelletierins betreffend, theilt D u j a r d i n -
B au m e z mit, dass ihn in therapeutischer Hinsicht die Anwendung
von Pelletierintannat unter 33 Piillen nur einmal ohne Erfolg liess.
Man zog aus dem Pelletierin 4 verschiedene Alkaloide a, @, y
und d, welche dem Verf., vom physiologischen Standpunkte aus
betrachtet, dieselben Wirkungen lieferten , jedoch in toxischer Hinsicht in verschiedenem Grade, am starksten bei Alkaloid @ und
am schwiichsten bei y sich wirksam zeigten. Der Verf. vergleicht
die giftige Wirkung des Pelletierinsulfates mit jener des Curares.
Jedesmal wenn man 40 Centig. Pelletierintannat , besonders als
subcutane Injection, anwendet, beobachtet man Schwindel und eine
Congestion am Grunde des Auges, welche Storung bei einzelnen
Personen zuweilen eine voriibergehende, aber deutlich auagesprochene,
einseitige Lahmung beobachten liess. Es ist deshalb nach des
Verf. Ansicht nothig, die bandwurmtreibende Dosis von 30 Centig.,
mit welcher er alle seine Erfolge erzielte, nicht zu iiberschreiten
und bei Kindern wegen seiner toxischen Eigenschaften das Mittel
nicht anzuwenden. Ale zu verordnende Form schliigt Verf. vor:
Pelletierinsulfat a und y
30 Centig., Tannin 30 Centig. und
Waeser 30 g. (L’unwnpharmaceutipe. VoZ.XXL p. 5.) C. Kr.
-
Die Honigindnstrie in Amerika bildet einen betriichtlichen
Indnstriezweig und schatzt man den jiihrlich erzeugten und verkauften Honig auf 35000000 Pfund (15750 Tonnen.) Dime weit
uber das Land verbreitete Industrie ist in den Hiinden grosser
Capitalieten, von denen ein Bienenziichter allein mindestens 2300
bis 5000 Schwiirme halt, viele mehr, so Thurber & Co. in NewYork, welche 12000 unterhalten. Man pflegt dieselben Landwirthen in Pacht zu geben, welche geeignete Garten und Bienenhiiuser fiir etwa 100 Schwiirme besitzen.
Der Pachtpreis wird durch Geld oder Honig geregelt; Einrichtung und Reinigung fallt den Besitzern der Schwiirme zur
Last, welche sie zu verschiedenen Zeiten, durch speciell mit diesen
Arbeiten vertraute Leute besorgen lassen. Man schatzt, dass 1 Acre
Land (0,40 Hect.) durchschnittlich 25 Schwarme unterhalten kann,
welche mit einem Ertrage von 23,5 KO.pr. Schwarm also 662,5 KO.
Honig produciren. Um ihre Honigindustrie auf solche Hohe ZII
bringen, scheuten die Amerikaner keine Kosten; so bezogen sie, urn
ihre Bienenzucht zu veredeln , ihre Bienenkoniginnen aus den
besten Productionslandern, besonders aus Italien und Cypern, wo
sie bisweilen 250 Francs fur ein Exemplar bezahlten. Durch kluge
Zucht und Auewahl eind die Bienen jetzt sehr veredelt und pro-
472 Palmellin u. Chnracin a. Siisswaseernlgen.
- UltramarinverbLdung.en.
ducirt heute das Land im Ueberfluss und verkauft selbst ausgezeichnete Koniginnen fiir 5 - 2 5 Francs. (Journal de Phamnacie
et de Chimie. Skrie 5. Tome I. pag. 182.)
C. Kr.
Palmellin und Characin aus SUsswasseralgen. - P h ip s on
berichtet, dass, wie er bereits friiher mittheilte, es ihm gelang, aus
der Palmella cruenta , einer blutrothen Alge, das Palmellin, eine
zweifarbige rosarothe Substanz, zu extrahiren, welche er friiher nur
oberflachlich studirte, denn bei einer neueren Arbeit gewann er
aus derselben Alge , ausser Chlorophyll und Xanthophyll, einen
vierten, von ihm Characin genannten Korper, welcher sich ausserdem auch noch in verschiedenen anderen Landalgen findet. Er
ist vie1 leichter als Wasser, hat das Ansehen einer Art Kampher,
bildet sehr diinne Hautchen auf der Oberflache des Wassers, in
welchem er sich nur in ausserst geringer Menge lost. Liiest man
Palmella, Oscillaria, Nostoc etc. an der Luft trocknen, bedeckt sie
dann mit kaltem Wasser, so zeigen sich bald auf der Oberfliiche
der Fliissigkeit einige diinne, oft irisirende Schichten der Substanz.
Man decantirt dieselbe in eine lange, enge Rohre und behandelt
mit einigen C.C. Aether. Dieselben losen das Characin und hinterlassen es nach dem Verdampfen als eine weisse, fettige, fliichtige, entziindliche, nicht verseifbare, in Alkohol und Aether losliche,
in Wasser hingegen fast unlosliche Masse, welche einen starken
und charakteristischen Sumpfgeruch besitzt, welcher sich dem Wasser mittheilt. Nach einigen Tagen verflichtigt sie sich von der
Wasserobertliiche (oder verschwindet durch Oxydation) , worauf
denn auch das Wasser seinen Sumpfgeruch vollstiindig verliert.
(Journal de Phamaoie et de Chimie. Serie 5. Tome I. pag. 163.)
C. Kr.
Zur Kenntaiss der Ultramarinverbindungen.
-
Ale
wesentliohste Resultate einer Arbeit von K. H e u m a n n seien folgende erwiihnt.
Rein blaues Nstriumultramarin geht beim Erhitzen mit AgNOSLosung in zugeschmolzener Rohre in hellgelbes Silberultramgrin
uber, in welchem Na aquivalent durch A g ersetzt ist.
Verdiinnte HCl zerlegt das Silberultramarin derart , dass 'Is
des Silbers als AgBS, */3 als AgCl gefallt werden.
Kochende Chlornatriumlosung vermag im Silberultramarin nur
a/s des Silbers duroh Natrium zu ersetzen; es muss a l s o 1/3 d e s
S i l b e r s im U l t r a m a r i n m o l e k u l f e s t e r g e b u n d e n s e i n ,
ale d i e b e i d e n a n d e r e n D r i t t e l .
Silberultramarin wird durch Natronlauge in der Weise zerals AgPS auftritt.
legt, dass 3lS des SilberA als Ag40,
In Beruhrung mit g e s c h m 01z e n e n Chloriden, Bromiden
oder Jodiden der Alkalimetalle geht das Silberultramarin in blaue
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