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Die Rauch verzehrenden Feuerungsanlagen.

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Glasscheiben nait einem kytnllinischen Ueberzuge.
Glasscheiben niit eineln krystallinischen lieberzuge
versehen.
ZII
Das Verfahren ruhrt von F r . K n h 1 m a n n sen. in
Lille her und besteht kurz in E’olgendem. Man lose in
moglichst concentrirten Salzsolutionen, z. 13. schwefelsaurem Zinkoxyd, schwefelsaurer Magnesia, salpetersaurem
Bleioxyd, schwefelsaurem Kupferoxyd u. s. w. eine entsprechende Menge D e x t r i n auf, filtrire das Gemisch
durch weisses Fliesspapier, bestreiche mit dem klaren
Filtrate verinittelst eines feinen breiten Pinsels Glasscheiben gleichformig diinn, und lasse dieselben dann
bei gewijhnlicher mittlerer Telnperatur etwa
Stunde
lang ruhig in wagerechter Lage liegen. Bei der langsam
erfolgenden Verdunstung des Wassers sieht man nun
binnen dieser kurzen Zeit, nach gehoriger AusfUhrung,
allmalig auf den Glastafeln wundervoll schijne Krystallgruppen, den Eisblumen der gefrorenen Fensterscheiben
sehr iihnlich, sich bilden, die dem Glase so fest anhaften, dnss sie eine starke Reibiing vertragen, auch durch
nachtragliches Bestreichen mit einer alkoholischen Schellacklosung dauernd fixirt werden konnen. Einen besonders schonen Effect geben bei durchfallendem Lichte so
behandelte farbige Glasscheiben, weshalb solche in vielen Fgllen auch zur Ausscliniiickung von Vorplatzen
u. dgl. verwendet werden diirften. Fur wissenschaftliche
Zwecke, z. B. urn Krystalle suf ihr optisches Verhalten,
unter andern auf ihr Verhalten zu polarisirtern Lichte
zu priifen, genugt es, die mit krystallinischen Gebilden
versehenen Glasscheiben mit Collodium zu uberschutten
und das trockne Collodiumhautchen dann vorsichtig davon abzuheben. Rei einem behutsamen Verfallren gelingt es leicht, die game Krystallgruppe von der Glastafel abzuziehen und sie dem glashellen dunnen Collodiumhautchen einzuverleiben. (Jahrsber. des phys. VeVer. zu
Frankf. a. M.)
B.
Die Ranch verzehrenden Feuerangsanlagen
hat R. V o g l , k. k. Hiittenmeister in Joachimsthal, in einer
rangern Abhandlung einer griindlichen Kritik unterworfen
und ist dabei zu einer Reibe von Schlussfolgerungen gelangt, die nicht bless fur den Hiittenmann und Techniker,
sondern fur einen Jeden, der in aeinem Qeschaftsbetriebe
Rauch verzehreiade -Feuerunysanlagen.
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vielfach auf die Benutzung von Oefen angewiesen ist,
also auch fiir den Apotheker, von grossem praktischen
Interesse sind j dieselben sind folgende:
1) Die Unvollkommenheit des Verbrennungsprocesses
besteht im Nichtverbrennen und Entweichen brennbarer
Stoffe in Folge der Verdiinnung derselben durch die gebildete Kohlensaure, den freien Stickstoff und den Wasserdampf, nicht aber in der schweren Entziindlichkeit
von Kohlenoxyd, Wasserstoff und Kohlenwasserstoffen.
Die s c h a d l i c h e V e r d i i n n u n g ist einconstantes, durch
keine Feuerungsanlage dermalen zu bewaltigendes Hinderniss.
2) Zur moglichst vollstandigen Verbrennung geniigt
das t h e o r e t i s ch e ch e mi s ch n o t h w e n d i g e Q u a n t u m atmospharischer L u f t mit einem g e r i n g e n
U e b e r s c h u s s e d e r s e l b e n . Es ist nicht richtig, dass
mindestens das doppelte Quantum Luft nothwendig sei,
wenn eine gute Yerbrennung statt finden solle.
3) Jeder Rost, mit Ausnahme des Treppenrostes und
vielleicht des Holz-Pultfeuers, beniithigt zur bessern Verbrennung die Zuleitung eines kleinen L u f t ii b e r s ch u s
s e s durch ein s e p a r a t e s V e n t i l ausser d e r Luft,
welche durch den Rost einstromt.
4) E s ist gleichgiiltig, ob dieser Ueberschuss warm
in die Feuerstelle kommt oder kalt von Aussen; ausgenommen, die Erwarmung geschieht durch die sonst
verlorene Ueberhitze.
5 ) Die Zuleitung dieses Ueberschusses erreicht den
Zweck der besseren Verbrennung mehr, wenn sie v o r
d e r n R o s t e eingerichtet ist, als wie im Innern der
Feuerstelle h i n t e r d e m R o s t e , indem dadurch der
Weg durch die Flamme verlangert wird.
6) 1st die Lufteinstromung richtig gestellt und die
Dicke der Kohlenschicht entsprechend inne gehalten, so
brennt jeder Rest a u s s e r d e r R a u c h p e r i o d t : g l e i c h
g u t , alle Feuerungsanlagen leisten gleich viel und jeder
Rost wird gleich viel und nur in Folge der Verdiinnung
einen und zwar gleichen Effectverlust erleiden. Denn
es ist kein Grund vorhanden, anzunehmen, dass, sobald
einmal der Rauch aufgehort hat und volles Peuer entsteht, eine mehr oder weniger vollstandige Verbrennung
statt finden soll, j e nachdem die Luft vertical einstriimt,
wie . beim horizontalen Rost, oder unter einem Winkel,
wie bei einem Schuttel - Pultrocite, oder horizontal, wie
beim Treppenroste.
-
9*
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Ziindmasse far Ziindnadelgewelire.
7) Die Rauchverzehrung wird weder durch blosse
Lu ftzuleitung, nach indem man die Rauohgase durch
das heisse Gemauer der verlangerten Feuerstelle fuhrt,
erzielt, sondern lediglich nur durch solche Einrichtungen, welche d e n R a u c h d u r c h e i n w e i t e r i n n e n
liegendes F e u e r leiten.
8) Bei Feuerungen mit Mineralkohlen oder Torf ist ein
Durchleiten der Rauchgase d u r ch d a s B r e n n m a t e ri a 1
selbst, wie bei der Holz -Pultfeuerung, zur vollstandigen
Rauchverzehrung und Verbrennung nicht nothwendig,. ja
schadlich, indem der bei Mineralkohlen entstehende viele
Rauch die brennende Kohlenschicht nur storen wiirde.
9) Der durch die Einrichtung einer Feuerungsanlage erzielbare N u t z e n b e s t e h t b l o s s in der Bauchverzehrung. Wird der Rauch vollkommen verzehrt und
ist der Luftzufluss nach 3), 4) und 5 ) beschaffen, so ist
mit einer Feuerung alles geleistet, was bisher moglich
war, und die im Rauche enthalten gewesenen brennbaren,
nun verbrannten Stoffe reprasentiren den erzielten okonomischen Vortheil; j e nachdem das Rrennmaterial rnehr
oder weniger Rauch entwickelt, ist der Gewinn grosser
oder kleiner. Daher ist beim Holz durch die Pultfeuerung
kein Vortheil nachweisbar, und im Allgemeinen ist der
Nutzen der besten Kohlenfeuerungen i m Vergleiche mit
dem alten gewohnlich rauchendcn Planroste, wenn dieser auch zweckentsprechend behandelt ist, geringer als
man erwartet hat.
Die Abschaffung des so sehr belastigenden Uebels
des Rauches ist ein noch wichtigeres Moment, als die
Vermeidung des Brennstoffverlustes.
Die Rauchverzehrung allein ist ubrigens kein Beweis
einer guten Feuerung, denn alle Anlagen werden den
Rauch verzehren, wo dieser ein Feuer zu passiren hat;
ob aber wegen Mangels an gehorigern Luftquantum mehr
oder weniger Kohle bloss zu Kohlenoxyd verbrennt oder
nicht, ist gleichgultig, es raucht dennoch nicht. (Dingl.
polyt. Joum.)
B.
Ziindmasse fur Ziindnadelgewehre.
E. R e i ch laugte 10 Th. trockenes Scheibenpulver
mit kochendem Wasser g u t - aus und vermengte den
trockenen und alkoholisirten Ruckstand unter Zusatz
einiger Tropfen hochstrectificirten Weingeistes und reinen Steinols mit folgenden staubfreien Korpern allmalig
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