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Die spektralen Eigenschaften der Sympathomimetica und Weckamine.

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T h i e e umd o z b i l i c i
Archiv &?r
Pharmazte
2082. H. Thies und Z. oz bilici
Die spektralen Eigenschaften der Sympathom.imetica
und W eckamine* )
-4us dem Institut fiir Pharmazie und Lebenamittelchemie der Universitiit Miinchen
(Eingegangenam 6. Oktober 1961)
I m Verlaufe von Untersuchungen uber die spektrophotometrische Bestimmung
von Sympathomimetica und Weckaminen im UV war es erforderlich, das Absorptionsvermogen einer grol3eren Anzahl dieser Verbindungen eingehender zu untersuchen. Die erhaltenen Extinktionskurven ermoglichen es, Vergleiche uber die feineren Unterschiede des Absorptionsvermogens und ihre Zusammenhiinge mit der
Konstitution bei 18 Verbindungen dieser Stoffgruppe durchzufiihren und lassen
gemiifi Abb. 1 hinsichtlich der Form drei verschiedene Kurvenarten unterscheiden, die jeweils Gruppen von chemisch nahe verwandten Stoffen zukommen.
Zur 1. G r u p p e ( Kurve I) gehoren Benzedrin, PervitinB, Ephedrin, Norephedrin und Preludina. Die Spektren der vier ersten Priiparate sind praktisch gleichartig und weisen neben einer hohen Absorptionsbande im kurzwelligen Bereich
oberhalb 45 kK**) (Maximum bei 47,6 kK; log E = 3,8) eine zweite Bande zwischen 37-41 kK mit einer dem Benzolspektrum sehr iihnlichen Feinstruktur auf,
die aus drei Einzelmaxima (Ibei 39,8 kK, log E = 2J5; I1bei 38,9 kK, log E = 2,26;
111bei 38,2 kK, log E = 2,15) besteht. Beim Preludinm sind die Einzelmaxima bei
gleichzeitiger Erhohung der Extinktionskoeffizienten (im Mittel 25%) um etwa
0,2 kK nach dem Kurzwelligen hin verschoben. Fur diese Abweichung ist offenbar die Sauerstoffbriicke im Morpholinrest verantwortlich, da sie konstitutionell
das einzige unterscheidende Merkmal gegeniiber Ephedrin und Norephedrin ist,
deren Extinktionskurven gegeniiber denen der sauerstofffreien Verbindungen
praktisch nicht veriindert sind.
Die Spektren der 2. Gruppe (Kurve n IIa-d) ahneln der Extinktionskurve
des Phenols und umfassen die Phenolbasen. Sie sind durch Maxima bei 36 bis
37 bzw. 45-46kK und Minima bei 40-42kK gekennzeichnet. Die Maxima
sind gegenuber denen der Phenylalkyl- und Phenylalkanolamine je um etwa
2,5 kK nach dem langwelligen Bereich hin verschoben. AuRerdem sind die Extinktionskoeffizienten der Phenolbasen um etwa eine Zehnerpotenz groder als bei den
Nichtphenolbaaen. Bei diesen Verbindungen wird die Absorption durch die OHGruppen je nach Zahl und Stellung merklich beeinflufit. Im einzelnen lassen sich
deshalb vier Untergruppen (I1a-I1 d) unterscheiden. Kurve I1a kommt den
p-Phenolalkylaminen, Kurve I1b den p-Phenolalkanolaminen, Kurve I1c den
m-Phenolalkanolaminen und Kurve I1d den 3,4-Diphenolalkanolaminenzu.
*) H e m Professor Dr. C. Rohmann zum 65. Geburtstag.
**) 1 kK (kilo-Kayser) = 1000 cm-'.
295. Bd.
1962. Nr. 3
Die spektrakn Eigenschaftender Sympathomimetica und Weckamine
25
30
-
40
35
Wellemahten
G
45
195
50
kK
Abbildung : Absorptionskurven von Sympathomimetica und Weckaminen
Gekte: Spektrophotometer Zeiss MQ 4 mit Quarzkuvetten 1,000cm
Losungsmittel: 0,02 n HCl
Kurve I )-(
:
Phenylalkyl- und Phenylalkanolamine
0
(Bemedrin, P e r v i t i n @, Norephedrin, Ephedrin, PreludinB)
Kurve I I a (- - -):
p-Hydroxyphenylalkylamine
(Tyramin, V e r i t o l e )
Kurve I1b (- * -) : p-Hydroxyphenylalkanolamine
( S y m p a t o l @, Suprifen'B, VasculataD, Dilatol@)*)
Kurve 110():
m-Hydroxyphenylalkanolamine
(AdrianolB, Ef f ortil@)
Kurve IId (-----)
:
3,4-Dioxyphenylalkanolnolamine
(Aludrin,@,Adrenalin, Noradrenalin, Dihydroxyephed rin)
Kurven I11:
Diphenolketobasen
a ( ...........) A d r e n a l o n @
) Asthma-Tropon'B
b(
(Piir jede Stoffgruppe ist eine typisohe Absorptionskurve eingezeichnet; i e gehort jeweds zu der Verbindung in Sperrdruck.)
.
_...-..._
*) Bei DilatolB kt das 2. Maximum offenbar infolge des Einflusses des 2. Benzolkernes im
Molekiil in das kurzwellige UV-Gebiet unterhalb 2100 A verschobenund daher nicht vergleichbar.
13*
Ehrhart
196
Archtv der
Pharmazle
Im einzelnen befindet sich daa 1. Maximum der Monophenylalkylamine (Kurve IIa) bei
36,36 k K und bei den Monophenolalkylaminen (Kurve I I b u. c) bei 36,63 kK. Die alkoholische OH-Gruppe bewirkt also hier eine schwache hypsochrome Verschiebung des
Maximums um 0,27 kK. Bei den p-Phenolalkanolaminen ist auBerdem der Extinktionskoeffizient gegenuber den Phenolalkylaminen schwach (im Mittel von log E = 3,17 auf
log E = 3 , l l ) erniedrigt, wiihrend er bei den m-Verbindungen in etwa gleichem MaBe erhoht ist (im Mittel von log E = 3,17 auf log E = 3,'LS). Die zweite Bande bei 45 kK weist
bei den p-Phenolalkanolaminen nach Hohe und nach Lage keine signifikantenUnterschiede
gegenuber den Phenolalkylaminen auf. Bei den m-Phenolbasenist sie aber hypsochrom
um etwa 1,5 kK verschoben. Das gleiche gilt fiir das Minimum bei 41 kK, doch betriLgt
die Verechiebung hier nur etwa 0,7 kK.
Bei den Diphenolahnolaminen sind das erste Maximum bei 35,84 k K und das Minimum
bei 40,16kK gegeniiber denen der Monophenolalkylamine um etwa 0,5bzw. 0,8kK
sohwach bathochrom verschoben, wiihrend sich die Lage des xweiten Maximums bei
46,45 k K urn etwa 0,4 kK hypsochrom veriindert hat.
Die 3. G r u p p e umfaBt die Diphenolketobasen Adrenalon und Asthma-Troponm ( K u r v e I I I a und b). Ihre Absorptionskurven enthalten noch eine Vorbande bei etwa 31,7 kK, die von der Ketogruppe herriihrt. Die Maxima bei den
iibrigen Banden urn 35,7-35,8 kK und urn 43 kK sind gegeniiber den Phenolalkylaminen jeweils um etwa 0,5-0,7 bzw. 2 kK bathochrom verschoben. AuBer
dem besitzt das Asthma-Troponm bei etwa 47,6 kK eine weitere hohe Bande.
Sie ist, ebenso wie die Erhohung der Extinktionen in den ubrigen Banden, offenbar auf die Anwesenheit eines zweiten Benzolringes in der Molekel xuriickzufiihren.
Ansohrift: Prof. Dr. IT. Tliiw, Miinchen 2. Sophien&. 10.
2083. G. E h r h a r t
Uber die Synthese von Diphenylalkylaminen niit coronarerweiternder Wirkung*)
.his den
Pharm.-Wiss. Laboratorien drr Parbwerke Hoechst AG
(Eingegangen am 1. November 1961)
1-Phenyl-2-[1',1 '-diphenyl-propyl-(3')-amino]-propanist als coronargefal3erweiterndes Mittel unter den1 Warenzeichen ,,Segontinrr@bekannt geworden. Wahrend pharrnakologische und klinische Berichte iiber diese Verbindung mehrfacherschienenl), wurde uber ihre chemische Synthese sowie die Verbindungen ahnlicher
Konstitution und Wirkung noch nicht berichtet.
l-Phenyl-2-[l',l'-diphenyl-propyl-(3')-amino]-propan (im folgenden der Kiirze
halber ,,Segontin' ' genannt)
*) Herrn Professor Dr. C. Rohmann zum ti5. Geburtsbg gewidmet.
E. LinrEner, K. Kochaiek, H . J . Bretschneider, F.Scheler, H.Bchdne und A . H i i w a b ,
Areneimittel-Forsch. 10, 669ff. (1960).
I)
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