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Die Standardisierung von Secale cornutum und Secale-Prparaten.

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Mitteilungen
85
Die Staiidardisiernlig voii Sccalc eori~iitiiii~
iwd Seeale-Prlperetcn
Voii Prof. Dr. L. Fuchs,n’ien
l)as in den letztcii ,I ahrzeliiiteii ganz gewaltig kngestiegene Interessa a n clciu scit Jalirliuncterten als Arziiciniittel verwendeten Mutterkorii steht in ongstem Zusammeiihange
niit der Isolierung und Koiistit.utioiisauflilarLing cler wirlrsameii Iiilialtsstoffe (Sloll;JUCODS
und C‘rcrig; Snt ith untl ’I’irnmis)uncl der dadurch moglich gewordenen systematischen pliariiiakologischen uiitl Irlinischen Priifiing clcr R,cinsabstanzen. Wesentlich liat hierzu auch
die heut,e hereits in grol3eni MaDstabc durchfiihrbare Gewiniiung voii hochwertigem
:Mutterkorn durcli kiinstliche Infektion dcs Iloggens beigetrageii. Die grnuinen Secalo,zlkaloide leiten sicli zwar alle voii dem gleichen Grniidkiirper - der Lysergsilure - ab, sie
untersclieiclen sich aber durch die in SBurrnmitlLindiiiig an den Grnnclkorper gekniipftcn
Seit,enkett,en, wodurch anch Unt~erscliietlcin dcr Wirkuiig bedingt sind. Allen Secaledkaloitlen koinnit ciiie lioiitraktionsfortleriide Wirkung auf den Uterus zu, die urspriinglicli allein fiir die Verwendung dcr Muttrrkorndrogc maDgebend war. Das I~~rgonietriii
und
die wasseruiiliisliclien Alkaloidc wirken i n tlieser Hinsicht jetloch nicht viillig gleichartig.
Uas Hauptanwericluiigsgebiet der aus deni Mutterkorn hergcst~ellteiiPraparate ist heutc
allerdings nicht mehr die Ckburtsliilfe i i n d Gyiiakologie, sondern wegeii der bereits voii
li’ale (1906) festgestellten synipntliicol~~t~iselieii
Wirksamkeit die Neurologie uiid innerc
Medizin. Wie sich nach der Entdeckung und Isolienuig ties Ergonietriiis ( /, ,tcdZeguiitl M o i r ;
Stull urid Bzirckhardt; Khwasch und Leg~lccirl/;l’hotr~pson[1935]) zeigte, brsitzen jedoch n LI r
die wasserunl6slichen Alkaloide (Ergotamin- und Ergotoxingruppe) einc hemmende Wirkung auf adrenergisclie Reize, wcshalb i n PrLparaten, (lie hci neuro-vegetativen Stijrungen verwcntlet werden sollen, die gleichzeitige Anwescuheit voii Ergometrin niclit iiur
iinnotig, sondern (wegen cler Uteruswirkuiig) sogar nn~rwiiiischtist. AuWcrdetn ist zu beachteii, daD die im Muttcrkorn eiithalteiien Alkaloide bei der Aufarbeitung cler Drogc
relativ leicht - zumiiitlest teilweisc - iii die physiologisch iiur mchr sehr schwach wirksaineii, rcchtsdrel1cnden Isorneren unigelagert werden konneu. All (lies ist bei der Stantlardisierong der Secale-Praparde b z w bri den hierzu herangezogenen M’ertbest,immimesniethoden zu berticksichtigen.
Zur \VertJbestimmuug der Droge uiitl tler darauu hergestelltsen l’rii1xuat,e strlien uns clic*niisulie r i n d biologischc Met,hoden znr Verfiignng. Die clieniischeri Methotlen gcstatten einc
get,reniite Bestirnniuiig der wasserunliislichen und der wasserliislichen Alkaloide, doch sintl
zur Erzielnng verliCI3licher CVerte spezielle MaOiiahmen erforderlich ( E ’ , z L c ~ A;* sie
) ) geben
jedoch keiiie Auskunft, oh neberi den physiologisch wirksarneri Alkaloiden auch rechtsdrelieiide vorhanclen sind. Die optische Drehnng kann aber nur mit sehr weitgelieiicl gcreinigten Alkaloiden in zufriedenstellender WriRe best,inimt werden irnd erfordert eitien
relativ groDeii Mat,erialaufwand. Bei den Liologischen Methoden Iiingegen ist selbst unter
den giinstigsten Bedirigungen untl Ansfiihrung zahlrcicher Verliuche mit einer Fehlerbreitc.
von mindestensk 20-250/, zu rechnen.
wenigsten befriedigend fur eine Wertbestiminung hat sicli die I’riifung [lor kontralitionsfortlernden Wirkung am isolierteii Uterus
(Kaninclieii IISW.) erwiesen. Wesentlich bcsser goeignet ist die Prufurig der adrenolytischcn
Wirkung tler Secttlealkaloide (isoliertc Sanienblnse des MeerscliweiricheiiR,isolierter Kaniiichenuterus, rvtl. Auge der Maus iisw.P)), (lie sich allerdings nur auf die Alkaloide tlcr
Ergotamiii- untl Ergotoxingruppe erstreckt iind bci der mail irnnier noch init einer Fehlerbreite von niindcstens lk 20-2504 rechnen muD. Dies gilt aber nur fur einheitliche Alkaloide, wilhrerid bei Geniischen wegen der niclit gleichen Wirkungsiiitensitat der Secalealkaloide (z. B. a n der isolierten Samenblase) die Verhiiltnisse undurchsichtlig werden. Um
lrlar zu sehen, welelie Alkaloide tatsiichlicli vorhanden sincl (anch von den rechtsdrehenderi
~I ) L. Fucha: Bcient. Pharni. 18, 93 (11351)).
2, J. Rmiqqer: Helv. Physiol. €’harm
01. Rcta 3, 117 (1945). h’.f l o l h h c u. J . BriirJyer: Helv.
l’hyaiol. l’hitrniacol. A c t n 3, 51:) (194;). P. Puleu>ko:Arch. esp. I’nth. l’hnrmakol. 168, 307
(1!,32). H. Ifotocy 11. 8;. Koesch: A4rzneim.-li’si~lig.
2, 358 (1952).
.
Ieomcmn), mu8 man iliu sioh durn11 clh ppiercliromatograpliisohe Treniiuilgsnietlidc
bichdcn M6glictikeitcii licrenzkhen ( E ’ d e r u. Mitarb?) ; Etindle, c‘arlm uiid Wrwrrlhod’); Fwha uiid P 6 h d ) ) .
Fur dic Stmiderdisiernng der iu den Aptheken verweiideteii ,Mutterkonidro@ wirtl
empfolilm (Vomcltlag far des onten-.AX), nauli dcr chcmischon &stimmungnmetliotlu
aiif 0,18%, 3-O,Ol(!{, wnaseruiillinlicher Alkaloido borechnet auf Ergotsmiii und oinen Mindcstgehalt von 0,0260/, waseerllislicher Alkaloicle bercchnot ale Kgometriii t4neuatellon
( F d d ) ) .Dio Vmctiriftoii der Brit.PIi. und ohellso der PI. @lien an dioser Mtiglichkcit
ilcr Niiletolliing auf eincn bcstimniten (Iohnlt an waasnninliislichen Alkaloiden vorhoi, obwohl die dort vorgewhenc Hestimmungnmeth~ledie Handhabe liierzu bieten wiirde, nil
claD dic Forderuiig ,,0,2”& Gesamtalkaloido bereclinet ah blrgotoxin bza. Ergmtaniin,
clavoii mindcatma 15y0(0,03?; bmgen auf die l h g c ) wmrl6slicher Alkalolde bcroclinrt
nla Ergomctrin” tatatichlich Dcogen niit cinom Cchalt von otwn O,OOy{, his 0,16:(, wamruiiltislicheii Alknlciiileti zul&Ot (Erpnictringohalt z. B. O,M?; iet dumhaun m6glich). Din
Vorschrift anclcrer Arzneibiichcr, cla8 dic Drop, blnD ciiieii bestirnniten Mindestgchalt an
waaaeruiiliisliclien iuid nmserllieliclicii Alkaloidcn anfweiaen niiiaso (Ph.Dan., Ph.Belg.),
entaprielit iucht h e r Standardieisriiiig.
Flursige Secale.F:xtrakto mllten nur a m dcr staiidarcliaic~rtenUroge ohm Rintlanipfen
unter beatimnitcii Arbeitahdinguiigeu hccge&ellt iind in ihmr Lagernoit benchrhdtt wordell, wobei beatitninte Creiizeii dea Akaloirlphaltes feetzilleycn sind (Vorsolilag fur daa
C)&IT. A.B.; B ~ h U8 I I SC~W“)).
~
l’mkeimxtrakte, aogensnntu &.Se.rtde-Kotrzeiitrat.cwie Side-Rohalkaloidr, cbeileo darails IieqwhelIte Prll~mate,mihen neben cler yulmtitativeii cliemi~chenCelialtsbeBtiminwig such papiemhroniatographiach vor allem auf die Anwewnheit von mchtedreliciiden
Isumeren ppriift weden.
Auf jtduii Fall iet es abriilelincii, cleB der Uehalt voii &ralo-Pciiparaten (aucli Qr Drogc),
c l i i now0111 rnuacriiiiltinliche wie wasaerlodiclie Alkdoide enthalten, in ,% Geuamtalkaloidc berechmt eb Ergotamin“ rwwgebcii wild, wcil die eicli cldiirah ecgebende Zahl
iiiclits clsriibor a n s e t , rieviel an waascninl6elic!hcn iiiid w~~stlorl~liolic~i
Alkaloidon tutniiclilicli vorhsiidcn bt.
Fur hijcktioiiepr8pacate gelten a ~ d o g cFoidcruiycii. IXc biologischo l’riifirng crgibt
iiiiter Bcriickrrii:htiguiig der E’ohlcrgrenzcw niir bei I’c&pmatenaun Itciilelkaloidcn dimkt
venvcrtbam Redtate, iti allen miclcwii Fdleii niuD dnmh chcmischc uiid ppierclimmatogmphisclie Untemuctiung erst ferrtgcstellt wcrdon, welche Alkdoide vorhandeii eintl.
(Autoreferat)
I)i! yuanUlrlive Ilcstimniuiig VUII C=LI-Verbiutluiigeii
VOIIProf. Dr. H. Wojdn, Bomtel
Azyklisclie Thiol-Vcrbiiidunpn (e. B. Cpteiii) laasen sioh h w.viisReriger niincralmuivr
Liicrung niit Jot1 mtii eiilsprechencleii Dieulficl-Derivat (I1 ) oxydieren; von dem baktionsteiupmtiir, cler Stiurckoneentratioiihiiigt cs 11. a. ab, ob die Reaktion auf der Dieulficlstufc stclieii bleibt d c r dariibm hiiiaus gnns odcr trilweiae ziir cntspmchenden Bulfoeiiurc
wciterguht:
2 HS-CH,-CH(XH*)-COOH
+ Y-CH,-CH(h’H~)-C!OOH
I
tl--QH,--(!H( NH,).- - COOH
I
11
+ 2 HO~S--CH~-CH(NH~)-C!OOH
..
.
ff. 1.F d e r , J . MaocForPuZd u. 7’. 5. U. J O ~ I Ma.: I ’ h v n . l’hnrmacul. I , W 2 ( 1 W ) ) .
‘) II. Hsirdle, J . P. U d ? a s u. H. B. 1 V d e u d : J. l’harni. 1’h:riiiarol. 3, 7!13 (l!K~l).
6, L. hch u. bf. l’dhn: Hrieut. l’lmrm 19, 232 (IHBI).
0 ) J;. Fwha u. 1.800s: Svient. l’hnriii. 20. 25 (1052).
3)
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