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Die Untersuchung der Kaliumsulfocarbonate.

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Untersuohung der Kalimsulfocarhounte.
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Von dem Verfasser seit August 1871 in Cornmentry iiber die
Einwirkung des Eisenvitriols auf verschiedene Holzarten gemachte
Beobachtungen gaben folgende Resultate :
(Jowrnul de Pharmm'e et de Q k i e .
Revm dsa earn et f0rita.J
&he
5. Tome V I yag. 364.
C. Kr.
Die Untersnchung der Kalinmsulfocrrbonate auf ihren
Schwefelkohlenstoffgehalt, nach dem der Grad ihrer Wirksamkeit
gegen die Phylloxera geschatzt wird , empfiehlt G u y o t - D a n n e c y
auf folgende einfache, hinreichend genaue und gefahrlose Weise auszufiihren. Nan bringt in einen 2 Liter fassenden Kolben einen
Liter destiUirtes Wasser, in dem man 100 g. Chlorzink auflbste.
Der gut passende Kork ist doppelt durchbohrt. Durch die eine
Oeffnung geht ein Trichterrohr bis etwa 1 Centimeter vom Boden
des Kolbens; in der zweiten Oeffiung dagegen ist ein rechtwinglig gebogenes Rohr befestigt, daa die Dampfe durch einen
mit fliessendem Wasser umgebenen Kiihlapparat in eine mit Eis
kilhl gehaltene Vorlage leitet. Nachdem man sich von der Luftdichtigkeit des Verschlusses iiberzeugt hat, bringt man den Kolben
in ein Wasserbad und e r w h t . Wenn die Chlorzinklbsung eine
Temperatur von etwa 60° erreiclit hat, giebt man das Kaliumsulfocarbonat in kleinen Portionen durch das Trichterrohr zu; es erfolgt
ein lebhaftes Aufbrausen, veranlasst durch das Entweichen des Schwefelkohlenstoffs; daher darf man keinen neuen Zusatz von Kaliumsulfomrbonat machen, bis das Aufschiumen vollstikdig aufgehbrt hat ;
so setzt man alles Salz, das man untersuchen will, zu und destillirt
d a m , bis aller Schwefelkohlenstoff in der Vorlage verdichtet ist..
Man wiegt und findet so seine Menge und sein Vermtniss im Sulfocarbonate; das gesammelte und getrocknete Schwefelzink giebt ,das
VerhZiltniss der andern in der untersuchten Verbindung eathaltenen
Bestandtheile.
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Carbolpaste gegeu Verbremugen.
- Chloroformwasser.
Statt das gefahrlose Wasserbad anzuwenden, benutzte der
Verfasser auch eine andere Art des Erhitzens, die ein rascheres
Arbeiten ermijglicht. Er hing nkdich den Kolben iiber irgend
einen Heizapparat (Gas, Kohle oder Weingeistlampe etc.) frei schwebend auf; so konnte der Kolben durch Stossen nicht verungliicken
und liess durch passendes Bewegen der Bolbeninhalt sich besser
mischen.
In dieser Weise vorgenommene Untersiichungen von Kaliumsulfowbonaten zeigten dem Verf., dass deren Schwefelkohlenstoffgehalt zwischen 8 und 22 Procent schwankt. Dieser enorme Unterschied lasst auf eine mangelhafte Darstellung schliessen , e r k k t
manche Misserfolge und berechtigt den Consumenten zu der Forderung, dass ihm bei Ankauf von Kalinmsulfocarbonaten deren Gehalt
an Schwefelkohlenstoff initgetheilt wird. (Jourmal dc! P ! m a c i e et
do Chimie. Se'rie 5. Tome VL pag. 33G.I
C. Kr.
Cerbolpaste gegen Verbrenniingen. - Dr. S c h r a d y in
New- York empfiehlt gegen Brandwunden folgende Mischung :
90 g. arabisches Gummi
30 - Traganth
500 - Carbolwasser 1 : 60
60 - Melasse.
Man streicht mit einem Pinsel diese Paste auf die verbrannten
Stellen und wiederholt dies in entsprechend kurzen Zwischedumen. (Jacral de Phnrniacie 8Anver8 m.1882. pay. 512. 3%-ogrk
dical.)
C. Kr.
Chloroformwasser wird nach LasEgue und R e g n a u l t
erhdten, indem man in eine zu 3/4 mit destillirtem Wasser gefiillte
Flaache einen Ueberschuss von Chloroform giesst, das Gemenge wiederholt umschiittelt und das Chloroform bis zum viilligen Klarwerden
sich absetaen lasst. Das ganz helle Chloroformwasser wird durch
Abgiessen oder mit Hiilfe eines Hebers von dern Chloroformuberschusse getrennt ; es enthllt alsdann 9
Chloroform.
Die Beobachtung hat gezcigt, dass verschiedene Salze in dem
Wasser gelost (Kaliumchlorat , Kaliumbicarbonat, Borax, Natriumsalicylat) aiif keine merkliche Weise die Liislichkeit des Chloroforms
Indern. Nan kann also Liisungen dieser Salze in Chloroformwasser
machen, indem man sich mit den Dosen unter den LijslichkeitsgrenZen dieser Salze bei
1 5 O hilt. Der Gteschmack des Chloroformwassers ist angenehm, es bewirkt im Munde ein Gefilhl der Frische,
das noch einige Minuten nach dem Einnehmen dauert, ohne jedoch
einen in der Folge anhaltenden Cleschmack, wie Zitherische Liisungen
xu besitzen. Es hat den Vortheil, sich allen Arzneimitteln anzupasyen. So lasst es sich gut beim Einnehmen von Ricinusol und Emul-
+
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