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Die Urzeugung Generatio aequivoca.

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Die Oraeugung.
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mehrnlals die Linie passirt, ohne irsend eine Veranderung
zu erleiden; ein anderer war 5 blonate lang auf der See
gewesen und sich vollkommen glcich geblieben.
Anwendung des Riickslandes nach der Destillation des
Weingeists.
13 a t i I 1 i a t bemerkl, dass der Ruckstand im Gefasse
nach beendigter Destillation des Wcingeists einen betrachtliclien Gewinn abwerfen konnte, wenn man denselben auf Weinsaure und Potlasehe benutze. Er zieht
jedoch die Bearbeitung des besagen Riickstandes zu
Dunger vor und glaubt, dass ein geschicliter Oeconom
denselben unter gehorigcr Behandlung salpeterhaltig werden lassen kiinnte.
Die den Weinsloclc uerheerenden Inselden.
Die Weinstocksraupe, Pvralis, wolche zur Gattung der
Wickler und zur Ordnung *der Lichlmotten (Alucilaj gehort, woriiber auch schon vie1 geschrieben ist, schadet
dem Weinstocke zu verschiedenen Zeiten so sehr, dass
die durch sie gcschehenen Verheerungen den Winzer
zur VerzweiOung bringen konnen. [)as einzige Mittel,
dieses schiidliclie Insckt zu vertilgen, besteht darin, dass
man die angefochtenen Weinstockstamme mit heisaem
Wasser ubergiesst, indem diescs nicht so tief in die Rinde
eindrincgt, dass es dcr Pflilnze scl~adenkonnte, wohl aber
hinreichendist, u m die in cine gemcinschaftliche Wolle gehiillten kleinen Ilaupen zu todren. - Die Cochylis, welche
ebenfalls zur Gattung der Wickler gehort und in der
Bourgogne unter ilem %amen 2’er rouge (Rothwurm) bekannt
ist, sonst auch Weinmotte genannt wird, ist dem Weinstocke nicht weniger schiidlich, afs ersteres Insekt. (Journ.
d u M6nil.
de Pharm. et de Chim. Aozil 1848.)
..-....
-
Die Urzeugung (Generatio aequivoca).
Dr. H e r m a n n K a r s t e n sucht nachzuweisen, dass
die friiheren Beobachtungen, dass unabhangig von irgend
einer organisirten Grundlage a h Folge chemischer Wirkungen aus Pflanzensaften (filtrirten) und thierischem Eiweisse Zellen, dem sogenannten Hefenpilze ahnlich, entstehen, auf einein Irrthum beruhen. Selbst nach dreimaligem
Filtriren von frisch ge resstem Wein- oder Stachelbeersafie durch dop elte Lagen schwedisches Filtrirpa ier,
das vorher mit festillirtem Wasser genasst war, ent ielt
das Filtrat, i n dern A u g e n b l i c k d e s D u r c h t r o p f e l n s
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Die Urzeugung.
a u f d e n O b j e c t t r a g e r g e h r a c h t und mit einer wasseri8en Jodlijsung vermischt, kleine wasserhelle Blaschen,
die lnnerhalb der Zellen des Fruchtfleisches gebifdet, dort
i n grosser Zahl vorhanden sind. Die grosse Durchsichtigkeit diescr Ulhschen ist wahrscheinlich die C‘rsache, dasj
sic von den friiheren Ileobachlern ubersehen wurden;
man erkennt sie jedoch leicht nach dcm Vermischen des
filtrirten Saftes rnit Jodwasser, wodurch die IIaut et.was
kijrnig wird (wahrscheinlich indem sic zusammenschrurnpft),
wahrcnd sich der ungefarbte inhalt gegen die gelbe JodIosung als helle Tropfen auszeichnet. Durch die Schwierigkeit, die urspriinglich fast unmessbar kleinen Blaschen
aus der Flussigkeit zu entfernen, ist es erklarlich, wie
ein Pflanzcnsafi auch nach wiederholtem Filtriren noch
zu der scheinbaren Hervorbringung von IIefenzellen, des
sogenannten Gahrungspilzcs, fahig ist, wcnn auch die Menge
derselben nach diesen Operationen abnimmt und ehenso
die Zersetzungsproducte des f l u s s i p Stoffes in dem
zweiten Filtrate langsamer und sparticher erscheinen, wie
in dem ersten, und in dcm dritten noch geringcr, wie in
dem zwciten.
Die Ausbildung dieser l?lBschen zu Mntterzellen, aus
denen durch innere Biidung neue hervorsprossen, heobachtete Ii a r s t e n und beschreibt sie sehr sorgfgltig. Wichtig
ist aber dessen Bcstiitigung von D ij p p i n g’s und S t r u v e’s
interessanten Gahrungsversuchen bei Abscliluss der atmosphiirischen Luft und Ersatz dersclben durch Wasserstoffund Kohlensauregas, in welchem Falle sie durchaus keine
Bildung der liekannten Hefenzcllen bernerkten, wahrerid
die uhrigen Producte der Gahrung, die Kohlenssure und
dcr Alkohol, sich regelrniissi SCbildet hatten. Sic zogsn
aus ihren Versuchen den Sc loss, dass die Gahrung des
Traubensaftes nicht durch die Hefenbildunn veranlasst
wcrdc, dass diese vielmehr eine secundare krscheinung
sei, durch die Einwirkung der Luft auf denselbcn hervorgebracht. Bei allen von K a r s t e n ansestellten Untersuchungen, die er uberdiess auch auf Sauerstoffgas aosdehnte und auch inGlascylindern uber Quecksilber ausfuhrte,
zeigle sich, selbst nachdem die Kohlensaurebildu~~g
vier
Wochen ununherbrochen fortgcdauert haue. wiihrend welcher Zeit die Fliissigkeit einen weinigen Geruch annahm,
keine Spur des sogenannlen Saccharmyces Cerevisioe,
dagcgen hatten sich die kugeligen wasserhellen Blgschen,
die sich in dern Saftc der Fruchtzellen in Menge finden,
bedeutend ausgedehnt, sie umschlossen in dcr zarten Haut
einen trifben, kornigen, durch Jod gelb gefarhh werdenden,
P
Pfanaliche 6lerlcunfi der Steinlcohlen etc.
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oder eineii durchsichtigen Saft uud eine oft sehr rosse
Anzahl von wasserhellen Blaschen, die nach der Ga rung
unter Sauerstoffgas sich vorzuglich bedeutend vergrossert
zu haben schienen. (Botan. Zeity. 6. Jnhrg. S. 457.1
Hornung.
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lieber die pflanzliche Herliunft der Sfeiiikohlen und
den Steinkohlenreiehthum Europas.
Frankreich ist allerdings nicht das an Steinkohlen
iirmste Land in Europa, wir kijnnen es sosar gewissermaassen reich nennen, aber es besitzt d a w n doch weniger
nls England, und die franzosische Steinkohle ist aiich
xu einer guten Verwendung weniger qunstio gcle en,
Nach G r c e n o g h besitzen En land und Schotaand a[ein
4,573,000 Hectaren, was im erlialtniss zur Oberfliiche
des gesammlen vereinigten Koniureichs, welche 31,000,000
Hectaren betragl und ohnc Ruchclit auf die nicht unbedeutenden Kohlenwerke Irlands iiber 5 Proc. ausmacht.
Frankreich besitzt nur 280,000 Hectaren auf einer GcsammtoberflPche von 53,000,000, was etwa ;Proc. ist. Belgien,
welches 3,300,000 IIeclaren zahlt, besitzt 139,000 Hectaren
Kohlenterrain, was 4 Proc. oder achtinal so vie1 ist, als
Iirankreich hat. Auch ist dort dic Qualiliit im Allgemeinen
besser und eiii rosser Thcil der Lagen befindet sich auf
einer und dersel en Gebictsstrccke. Frankreichs grosstes
Kohlenlaner, das in Korden, ist nur 40,000 Hectaren gross,
das von#ewcastle zahlt 445,000, das von Glasgow 379,000,
das von Derbv 2i7,000,das von Wales 22G,OOO Hectaren.
Die siidlichcn 'Liinder Europas sind die iirrnsten an Steinkohlen, besonders ltalien; Griechenland und die europaische Tiirkei scheinen davon nur wenig zu besitzen.
Auch die ostlichen und nordlichen Regionen unseres Welttheils sind nicht besser daniit ausSeslallet ; Danemark,
Sorwegen und Schweden bieten keine eigentlichen Kohlenlager dar. Das europiiische Russland besitzt wohl hie
und da einige Puncte, doch liefern sie nur wenig Ausbeute; nur im siidlichen Tlieile dieses Reiches finden sich
Ausnahrnen. In der Gegend dcs schwarzen Meeres hat
man reiche Sleinkohlenlager entdeckt.
In Mitteleuropa Gnden sich ebenfalls nur massige
Vorriithe dieses Brennrnaterials. Wiirlemberg, Baiern,
Oesterreich, Mahren, Tyrol, Steiermark und Illyrien, wiewohl nicht ganzlich ohne Kohlen, besitzen sic jedoch nur
in geringer Quantitat. In Ungarn sind einige reiche Lagen
an der Donau angezeigt; Biilimen ist in besserer Lage.
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B
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