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Die Verification des Baum┬й'schen Arometers.

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Berthelot, Coulier u. d’ Almeida, Verifio‘lt (1. 13aurn6’schen Araomelers. 429
dunkle Niederschlage, selbst mit den Zinksalzen, wodurch sich
die neue Verbiedung deutlich von den Eisencyanid - Verbindungen unterscheidet. Sie ist jedenfalls ein energisches oxydationsmittel, besonders bei Gegenwart der Metalldze.
Salpetersaure verwandelt dieselbe leicht in Nitroprussid.
Durch alkalische Sulphiire wird die tief violette Farbe sofort
in eine gelbe iibergefuhrt.
Ueber ihre Constitution kann ich bis jetzt nooh nichb
Endgiiltiges sagen, aber nach den bisherigen Versuchen zu
schliessen, haben wir hier ein Prussid vor uns, welch- den
Nitroprussiden entspricht, und worin das Stickstoffoxyd der
letzteren durch Cyan vertreten ist.
Die neue Verbindung ware demzufolge das dritte Blied
der Reihe
F e Cg6 K 4 Gelbes Prussid
Fe Cy K Rothes Prussid
Fea Cy12 K 4 Schwarzes Prussid,
welches fahig ist, die NitropruRRide :
Fcs Cyl0 (NO)Z K 4
und die Nitrosulphide:
FeZS 5 (NC))2 K4
nK2 S (Roussin)
Fez S 4 (NO)4 K4
nR2S (Porczinski)
W.
zu erzeugen.
+
+
Die Verification des Baumd’schen Argometers.
Yon B e r t h e l o t , , C o u l i e r und d ’ A l m e i d a . * )
Da die BaumB’schen Araometer, wie sie aus den Hiinden
der Anfertiger hervorgehen , selten untereinander ubereinstimmen, so haben die Verfasser sich der Miihe unterzogen, das
Verfahren der Verificirung dieser Instrumen te naher auseinander zu setzen. Das Folgende ist ein Aufizug ihrer dariiber
publicirten Abhandlung.
*) bus dem Repertoire de Pharmacie I. 623.
Tp.
430 Berthelot, Coulier u. d'Almeida, Verificat. d. Baurnh'schen Ariiometers.
8 1. D i e v o n B a u m Q g e g e b e n e D e f i n i t i o n d e r
f e s t e n P u n k t e s e i n e s A r a o m e t e r s . In der noch wahrend seines Lebens erschienenen achten Auflage seiner E 10 m e n t s d e P h a r m a c i e heisst es (Bd. I. S. 341) wortlich:
,,Man nehme ein glasernes Hydrometer (Araometer , Senkwaage), und bezeichne die Stelle, bis zu welcher dasselbe nicht
mehr im Wasser untersinkt, mit Null; dies ist der erste
Punkt ( t e r m e). Zur Peststellung des zweiten Punkts bereite man eine Auflosung von 15 Pfund reinen trocknen Kochsalzes in 85 Pfund Wasser, senke in diese das Instrument,
und bezeichne die Stelle, wo es eben daraus noch hervorragt,
mit 15, dies ist der zweite Punkt. Den Zwischenraum zwischen diesen beiden Punkten theile man in 15 gleiche Theile
oder Grade. Der SO graduirte Raum dient zur Grundlage
der Eintheilung des untern Theils der Rohre in derselben
Weise. Alle diese Operationen mussen in einem Keller vorgenommen werden und die Flussigkeiten hinreichend lange darin
stehen bleiben, um die geeignete Temperatur , welche 100
(RQaumur) uber dem Frierpunkte des Wassers oder 12,5O C.
sein soll, anzunehmen."
Das waren BaumB's eigene Instructionen, und die genau
danach verfertigten Instrumente muesen naturlich untereinander ubereinstimmen , wahrend, wenn man sich Abweichnngen
davon erlaubt, die Resultate nothwendig anders ausfallen werden.
c;! 11.. D i c h t i g k e i t d e r N o r m a l l o s u n g u n d T a b e l l en. Der Ausgangspunkt allcr Operationen zum Zweck
der Herstellung und Verificirung des BaumB'schen Araometers
ist die Anfertigung einer normalen Salelosung und die Ermittlung des Gewichts . eines Liters dieser Solution. Zu ihrer
Anfertigung wogen also die Verfasser 15 Theile reines trocknes Kochsala und 85 Theile destillirtes Wasser zusammen,
und fanden dann, dass 1 Liter dieser Solution, bei 12,h0 C.
mit Messinggewichten und unter einem Luftdruck von 760 Millimeter gewogen, 1110,57 g. betragt. Hieraus und aus dem
Gewichte eines Liters Wasser bei derselben Temperatur und
unter demselben Luftdrucke ist die nachstehende Tabelle
construirt.
Berthelot, Coulier U. tI’Ahneida, Verificnt. d. BnumC’achen Araometers. 431
Tabelle uber d a s V e r h a l t n i s s d e r G r a d e d e s
BaumQ’schen A r a o m e t e r s zu dem G e w i c h t e e i n e s
i n der Luft, u n t e r dem Druck v o n 7 6 0 Millimeter
u n d b e i d e r T e m p e r a t u r v o n 12,5OC. g e w o g e n e n
L i t e r s Fliissigkeit.
Grade*
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
1
-
Liter
Gewichte.
998,404
1005
1012
1019
1026
1033
1040
1047,5
1055
1063
1070,5
1078
1086
1094
1102
1110,57
1119
1127,5
1136
1145
1154
1163
1172
1181,5
1191
1300,5
Grade.
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
Liter Gewichte.
1210
1220
1230
1240,5
1251
1262
1272,5
1283
1295
1306
1318
13JO
1342
1354
1366
1379
1392
1405
1418,5
1432,5
1446,R
1460,5
1475
1490
1505
Grade.
51
52
53
54
55
56
57
58
59
GO
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
LiterGewichte.
1520,5
1536
1552,5
1569
1586
1603
1620
1638
1656,5
1615
1694
1714
1734
1754’5
1775
1797
1819
1841’5
1865
1889
1914
1938
1964
1990
2017
Diese Tabelle kann nicht nur bei 12,5O C., sondern auch
bei solchen Temperaturen, welche bis zu 1 5 O und noch ein
wenig hoher hinaufgehen, benutzt werden , weil dadurch kein
wesentlicher Fehler entsteht. Nur hat man dabei immer zu
beachten, dass , wenn bei einer gewissen Temperatur, 2. B.
bei 14O, das Instrument in die Fliissigkeit bis zu einem
gewissen Punkte einsinkt, die Tabelle das Gewicht eines bei
derselben Temperatur von l4O gemessenen Liters dieser Fliissigkeit anzeigt.
432 Berthelot, Coulier u. d'dlmeida, Verificat. d. Beume schen Araometrrs.
5 111. V e r i f i c a t i o n d e s A r a o m e t e r s . Zu diesem
Zwecke konnen zwei gleich gute Methoden angewandt werden.
1 ) Zuerst vergewissert man sich, dass das Araometer bei
12,h0 C. in destillirtem Wasser auf Null steht.
Alsdann
ermittelt man das Gewicht von Litern Fliissigkeiten verschiedener Dichtigkeit , z. B. mehr oder weniger concentrirter
Losungen von Kochsalz, Zinkvitriol , Zuckersyrup , Glycerin,
Schwefelsaure etc. Wenn das Gewiclit eines Liters einer
dieser Fliissigkeiten festgestellt ist , so giesst man dieselbe
bei einer gcwissen Temperatur, etwa bei 12,5O, in einen Cylinder und senkt das Araometer in dieselbe unter Einhaltung
derselben Temperatur. Das Araometer zeigt nun den mit der
obigen Tabelie correspondirenden Grad an. Die Hauptsache
ist, dass die Temperatur der Fliissigkeit, wobei das Liter
gewogen worden, genau mit derjenigen, wobei das Araometer
in derselben schwebt, iibereinstimmt.
Wenn man die ganze Scala zu verificiren wiinscht, so
muss man Solutionen wahlen, deren Litergewichte zwischen
1000 und 2000 g. liegen. Will man aber das Araometer
fur besondere Zwecke benutzen, z. B. zur Priifung der Glycerine, so braucht man nur solche Gewichte mit Sorgfalt zu
verificiren , welche mit denen der kauflichen Glycerine correspondiren, und das l b s t sich vermittelst der obigen Tabelle
leicht ausfihren.
2) Die zweite Methode erfordert die Anwendung einer
guten Waage, welche vermittelst eines Hakens , einer Schnur
und einiger kleinen Rollen hoher und tiefer gestellt werden
kann. Unter eine der beiden Schaalen (A) wird ein 1 2 bis
15 Centimeter langer seidener Faden oder ein Haar befestigt,
und an das untere Ende dewelben ein Stecknadelknopf
grosses Stick weiches Wachs, an welches das Arfiometer zu
kleben ist. In die andere Schaale (B) legt man so vie1 Gewicht, urn gewissen Gewichten in der Schaale A das Gegengewicht zu halten, und die Zunge der TnTaage auf Null zii
bringen, wenn das Araometer in Wasser von 12,5O C. bis zii
Null eingetaucht ist. Dieses Gegengewicht lasst man wahrend
aller folgenden Verificationen in der Schaale B liegen. Das
Rerthelot, Coulier u. d’Aheida, Perificat d. Brrumb’schen Araometers.
433
Araometer w i d hierauf in der Luft gewogen. und win Gewicht notirt. Nun taucht man es wieder in Wasser von
12,5O C. bis zu Null, stellt das das Wasser und das Araometer enthaltende Gefass unter die Schaale A der Waage,
hangt den Faden an den Stiel des Araometers, entfernt von
der Schaale A allmiihlig so vie1 Gewicht, als dem Gewichte
des Araometers, multiplicirt mit 0,03367, 0,06733 etc. (wie in
der folgenden Tabelle angegeben) , entspricht , und wenn die
Zunge der Waage auf Null steht, was man durch Heben
der Waage erreicht, so mu68 das Araometer diejenigen Grade
anzeigen, welche jenen Zahlen gegeniiber gestellt sind.
Angezeigta
Grade.
Zahlen, mit welchen
dae Gewicht des Araometers multiplicirt
werden muss.
5
10
15
20
25
30
35
40
0,03367
0,06733
0,10100
0,13467
0,16833
0,20200
0,23566
0,26933
Angeceigte
Grade.
Zahlen, mit welchen
das Gewichtdes Araoqeters .multiplicirt
werden muss.
45
50
55
60
65
70
75
0,30300
0,33666
0,37038
0,40400
0,43766
0,47133
0,50500
Wenn e. B. der 25ste Grad eines Araometers, welcher
in der Luft 57,3 g. wiegt, verificirt werden soll, so multiplicirt man letetere Zahl mit 0,16833 und entfernt ein dem
Producte
9,645 g. gleiches Gewicht von der Schaale A.
1st alsdann die Waage so weit gehoben, dass der Zeiger
auf Null steht, so muss das Araometer 25 Grade aneeigen,
vorausgesetet, dass es in Wasser yon 12,5O C. eintaucht.
Das Araometer muss einige Grade oberhalb der Eintauchstelle angefeuchtet und beim Ablesen dieser Stelle
ebenso verfahren werden, wie beim Graduiren einer Rohre.
-
Arch. d. Pharm. XT. Bds. 5. Tiff.
28
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