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Die Zhigkeit von Salzlsungen.

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Coniferin i. d. Zuckerriibe. - Darstell. v. Kohlenoxyd. - Ziihigk. v.Salzlos. 387
Das Vorkommen von Coniferin in den verholzten Geweben der Zaekerriibe constatirte Edm. 0. von L i p p m a n n ,
nachdem er und unabhangig von ihm Scheibler bereits vor mehreren
Jahren die Anwesenheit von Vanillin im Riibenrohzucker nachgewiesen hatten. Das Coniferin hat die Eigenschaft, in Beriihrung
mit Phenol und concentrirter Salzsaure sehr rasch und im Sonnenlichte
fast augenblicklich eine intensiv blaue Farbe anzunehmen, welche
Eigenschaft dem ltingst bekannten Nachweise von Phenol durch mit
HC1 befeuchtetem Fichtenholz zu Gtrunde liegt.
Lippmann konnte mittelst dieser Reaction nicht nur die Anwesenheit von Coniferin in stark verholzten Qeweben der Zuckerriibe nachweisen, sondern 8 s gelang ihm auch die Reindarstellung
desselben.
Bei der Saftgewinnung geht daa Coniferin in Liisung und wird
dann bei der Behandlung der RiibensSifte mit Kalk zersetzt, indem
sich Vanillin abspaltet. Auch schon beim andauernden Kochen von
Coniferinliisungen wird Vanillin gebildet , dessen charahristischer
Geruch unverkennbar hervortritt. (Bw. d. d. c h . Qss. 26, 44.)
C. J.
Eine neue Darstellungsmethode von Kohlenoxyd beschreibt E. Noack. Auf a.400° erhitzter Zingstaub reducirt in
reichlicher Menge die Kohlensaure zu Kohlenoxyd, man bedient sich
zwecWZissiger Weise eines etwas weiten, nicht ausgezogenen Verbrennungsrohres, ftillt es unter Freilassung eines Kanals der gamen
L h g e nach mit Zinkstaub und schliesst mit zwei hbestpfropfen.
Man l b s t das gebildete Kohlenoxydgas noch eine mit Natronhuge gefmte Flaache passiren und thut gut, zwischen Kohlensiiureapparat und Verbrennungsrohr zur ZurUckhaltung etwa mitgerissener
Salzsaure eine Flasche mit Sodaliisung einzuschalten.
Bei schwachem Erhitzen des b h r e s , welches sich nicht bis
zum GlUhen zu steigern braucht, kann man auf diese Weise mit etwa
200 g. Zinkstaub in kurzer Zeit fiber 20 Liter Kohlenoxydgas erhalten.
(Bw. d. d. c h . Gee. 16, 75.)
c. J.
Die ZEthigkeit von Salzl6sungen studirte Wagner und zwar
nach der Ausflussmethode. Den Versuchen wurden unterworfen die
Chloride, Nitrate und Sulfate der zweiwerthigen, schweren Metalle
und die Nitrate der alkalischen Eden. Bus seinen Versuchen ergiebt
sich fiir die Beziehung zwischen Ziihigkeit und Temperatur:
1) Eine Proportionalit% zwischen der Griisse der Zlihigkeit und
der &iisse der Abnahme mit der Temperatur existirt nicht;
2) die Abnahme fiir gleiche Temperaturintemde ist um so
griisser, je niedriger die Temperatur ist;
3) es besteht keine einfache Beziehung zwischen der Abnahme
der Zahigkeit und dem specifischen Gewichte und der Concentration
25
388 Destillation i. Vacuum. -Uran. -Emwirk. v. Schwefelsilure a. ZimmtsPure.
einer Lijsung. EIinsichtlich der Beziehung zwischen Zusammensetzung
und Ziihigkeit fand J. Wagner, dass mit einer Ausnahme die Ziihigkeit mit dem Procentgehalte in immer stiirkerem Maasse zunahm.
C. J.
fAnn. phys. them. 18, 259.)
Destillation im Vacuum. - A. S c h u l l e r hat mit einer
von ihm construirten, selbstthatigen Quecksilberluftpumpe eine Reihe
von Destillationen resp. Sublimationen im Vacuum ausgefiihrt. Wir
entnehmen der diesbeziiglichen Mittheilung folgendes:
1) Von den untersuchten Elementen sind viele sublimirbar,
besonders S e , Te, Cd, Zn, Mg, As und S b , wahrend die leicht
schmelzbaren Bi, Pb, Sn sehr schwer sublimiren, Sn noch nicht bei
Rothgluth.
2) Na, Se, Te, Cd, Zn, As und Sb verdampfen im Vacuum so
leicht, dass man dies Verhalten bei der Reindarstellung benutzen
kann.
3) Bei organischen KBrpern zeigte sich, dass verschiedene, leicht
zersetzbare Gemische wie Talg, Wachs, Colophonium ohne Zersetzung
im Vacuum destilliren und so von Verunreinigungen befreit werden
kijnnen. fAnn. Phys. C h . 18, 327.)
C. J.
Das Uran studirte C. Z i m m e r m a n n eingehender.
Das geschmolzene Uran besitzt cinen silberilhnlchen Ohnz,
lisst sich etwas hammern, jedoch nicht zu diinnen Platten ausschlagen, es ist sehr hart, wird aber durch Stahl geritzt. Die gllinzende
Oberflliche bedeckt sich allmiihlich mit einem stahlblauen, spater
schwarzen Hiiutchen, vermuthlich von Uranoxydoxydul.
WZihrend geschmolzenes Uran auch in der WZirme von SalpetersZure nur sehr langsam oxydirt wird, verwandelt es sich im feinvertheilten Zustande in der W h e unter Entwicklung von NO rasch
in Uranylnitrat. In verdiinnter Schwefelsaure liist es sich unter
Wasserstoffentwickelung zu Uranosulfat. Salzsiiure l6st das Uran
schon in der Kdte auf unter stiirmischer Wasserstoffentwickelung
und zwar bildet sich zuniichst eine hyacinthrothe Lijsung von Ur2C16,
welche nach und nach in eine griine von UrC14 iibergeht. Essigsaure, Kali- und Natronlauge und Ammoniak sind auch in der Warme
ohne bemerkbaren E i d u s s auf das Uran. Sein specif. (3ewicht
ergab sich zu 18, 68. /fieby's Ann. chsm. 216, 1.)
C. J.
Dnrch E i n w i r h g von Sehwefelstlnre anf ZimmtsOnre
erhielt E. E r d m a n n die Distyrenlure imd einen Kohlenwasserstoff das Distyrol. Das Rohproduct wurde mit Aether verdiinnt
und d a m mit Natronlauge geschiittelt. Die Slure wurde von Alkali aufgenommen, w5hrend die Aetherschicht das Distyrol enthielt.
Die Distyrensaure ist in Aether, Alkohol und Eisessig sehr leicht
lijslich, hedeutend schwerer in L i g r o h , doch f5dt sie auch aus die-
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