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Ein schnelles Verfahren zur Salicylsurebestimmung in Getrnken.

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Restimmung v. Salicylsiurc in Milch u. Butter.
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Desgl. i. Getrinken.
303
ihrer Amme erhaltcn, geben kann. Der Gebrauch von Alkohol vermehrt den Fettgehalt der H c h ; das Verhaltniss der eiweisshaltigen
Kijrper und des Milchzuckers wird nicht verandert. Die Milch enthalt keine Spur von Alkohol. Der Alkohol beeinflusst ebenso wenig
wie Morphium und die Bleipriiparate die Milchabsonderung quantitativ.
Die Salicylslure scheint die Absonderung ein wenig anzuregen,
Pilocarpin jedoch giebt dieses Resultat nicht. Salicylsaure scheint
ausscrdem den Zuckergehalt der W c h zu vermehren und geht bei
den Frauen in viel grasserer Mengc in die Milch uber, wie bei den
pflanaenfressenden Thiercn. In gleicher Weise zeigen sic11 beim
Gebrauch von Bleipraparaten Spuren von Blei in dcr Milch. fJournal de Phwmacie et de Chimie. Sirie 5. Tome VL pag. 495. Recue
h b d . de the'rap.)
c. xr.
Die Bestimmung von Salicylstlure in l i l c h und Butter
fiihrt A. R6mont nach dem von ihm veriiffentlichten schriellen Verfahren der Salicylsaurebestimmung in geistigen Getrhken und Syrupen in folgender Weise Bus: 20 C.C. Milch werden init 2 bis
3 Tropfen Schwefelsaure in einem Messcylinder so kraftig geschiittelt, dass sich cine homogene Xischung bildet; dann giebt man
langsam 20 C.C. Aether in der Weise zu, dass der Schaum Fdlt,
und schuttelt hierauf, bis der Aether theilweise eine Emulsion bildet.
Nach ciniger Zeit der Ruhe decantirt man 10 C.C. der atherischen
Losung, die man in einem gewohnlichen Probirrohre verdampft, das
auf der Mitte seiner Hiihe einen Strich E g t , der einem Volum von
10 C. C. entspricht.
Der Aether destillirt und l b s t einen Ruckstand von Butter,
den man mit 10 C.C. Akohol von 40° zum Sieden erhitzt und
dam erkalten Ibst. Man hat so 10 C.C. einer Liisung, die simmtliche Salicylsaure eines gleichen Volums Milch enthat; man giesst
sie auf ein Filter und sammelt davon 5 C.C. in einem grdduirten
Cylindcr von 0,015 m. Durchmesser, fiigt 2 bis 3 Tropfen einprocentige Eisenchloridliisung zu und vergleicht dann die Intensittit der
violetten Fkbung mit einer analogen Flussigkeit, die mit Hulfe
einer reinen Milch bereitet wurde, in der man 0,l g. oder 0,2 g.
Natriumsalicylat per Liter gelbst hattc. Immerhin diirfte Natriumsalicylat zum Conserviren von Milch nur selten verwendet werden,
da das zu diesem Zweck ebenfalls angewandte Natriumbicarbonat
viel billiger ist als das Salicylat.
Die TJntersuchung von Butter erfolgt in derselben vorbeschriebenen Weise; man nimmt davon 10 g., die man mit Blkohol von
900 zum Sieden erhitzt und die erhaltene FMssigkeit der colorimehischen Probe unterwirft. /&?letin de la SOGE&?chimiqus a% pari8.
No. 11. Tome 38. pay. 547.J
C. Kr.
Ein schnelles Verfahren zur Salicylstlurebestimmung
In Getrlnken ver6ffentlicht A. Ri: mo tit zum cventucllen Ersatz
304 Nachtrag zu einem Verfahren, Bordeamoth in Wein aufzusucheu.
der von ihm friiher mitgetheilten langwierigeren empfindlichen
Methode.
Er nimmt hierbei an, dass analog wie Wein 2 g. Kaliumsulfat
im Liter enthalten darf, von Salicylsaure auch ein Maximalgehalt
von 0,15 g. im Liter gcsetzlich geduldet wird. Er 16st in salicylsaurefieiem, dem zu untersuchenden analogen Getranke, z. B. Wein,
0,15 g. Salicylsaure per Liter a d , schuttelt hiervon 50 C.C. mit
gleichviel Aether und iiberlasst der Ruhe.
Hierbei nimmt der Aether alle Salicylsaure auf. 25 C.C. der
iitherischen Lijsung enthalten dieselbe Salicylsiiuremenge, wie ein
gleiches Voliim des ausgeschuttelten Getrankes. Diese 25 C. C. werden bei einer Temperatur, die den Siedepunkt nicht erreichen darf,
in einer flachen 10 C. C. Wasscr enthaltenden Porzellanschaale verdampft. Das Wasser lijst die Salicylsaure in dem Maasse, in dem
der Aether entweicht; ist derselbe ganz verschwunden, so giesst man
die wassrige Lijsung in. einen Messcylinder, erghzt auf 25 C. C. und
erhdt so eine Normallijsung.
Verf. nimmt zw Untersuchung irgend eines WeineS 10 C. C.
desselben, behandelt sie mit gleichviel Aether in angegebener Weise,
verdampft 5 C. C. der atherischen Lijsung fiber 1 C. C. Wasser, erganzt
nach Perschwinden des Aethers auf 5 C.C. und bringt die Fliissigkeit in einen graduirten Cylinder, der 30 C. C. zu fassen vermag
iind einen Durchmesser von 0,015 m. hat.
In einen ganz gleichen Cylinder werden 5 C. C. vorbeschriebener Normallijsung gegossen und hierauf tropfenweise in beide Flussigkeiten so lange von einer verdiinnten Eisenchloridlijsung zugesetzt, .die im Liter 10 g. des Chlorides enthdt, als noch die Intens i t 3 der Fixbung zunimmt, wobei ein Ueberschuss, welcher schadlich
wirkt, zu vermeiden ist (3 bis 4 Tropfen werden meist hinreichen).
Ein Vergleich der FSirbungen kann fir den Experten gentigen, da,
wenn die erhaltene Fiixbung des untersuchten Getrankes gleich oder
schwiicher ist als die der Normallijsung, dem Getrank ein Zusatz
von Salicylsiiure gegeben wurde, der innerhalb der gedilldeten Ghenze
geblieben ist, dasselbe also nicht zii beanstanden ist. Wunscht man
eine vollsfindigere Schiitzung, so verdunnt man die dunklere Flussigkeit mit Wasser bis die Intensifit dieselbe, wie in der andern
Flussigkeit geworden ist ; aus der Verschiedenheit beider Volumina
llsst sich dann auf den Unterschied des Salicylsauregehaltes schliessen.
Dieses Verfahren lasst sich ohne Abanderungen auch bei Fruchtsaften und Syrupen anwenden. (Journal de Phamnacie et de Gkrnie.
S&G 5. Toms VL pag. 464.)
c. xi-.
Einen Nachtrag zu seinem Verfahren, Bordeauxroth in
Wein aufznsuehen bringt Ch. Thomas d s Erghziing seiner im
1) Vergleiche Arch% der Pharmacie. Bd. 219. Seite 231.
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