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Eine Farbenreaction des Amylalkohols.

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Parhenreaction des Amylalkohols.
keine Schwierigkeiten bietet. Er hat n W c h die Erfahrung gemcht,
dass von all den Oelen, welche zur Fdschung des Olivenijles dienen,
wie Sesamijl und das Baumwollsamenbl, keines im erstarrten Zustande bei niederen Temperaturgraden eine solche Harte und riickwirkende Festigkeit besitzt , wie das Olivenbl selbst. Allerdings
finden in dieser Beziehung, und dieses ist eine Schattenseite der
empfohlenen Methode , erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen
sorten von Olivenbl selbst statt, allein immerhin ist die Harte des
letzteren unter allen Umstiinden sehr viel betrachtlicher, als diejenige
der Zusatzble. Die Temperatur, bei welcher die betreffenden Versuche angestellt wurden, war -2OO
und zwar wurde die Hlirte
bestimmt , nachdem jene Temperatur drei Stunden lang eingewirkt
hatte. Zur Bestimmung der Festigkeit diente ein cylindrisches,
unkn in einen rechten Conus endigendes EisenstSibchen von 1 em.
Linge bei 2 mm. Durchmesser, auf welches ein in Chammen zu
bemessender Druck solange senkrecht wirkte , bis dasselbe seiner
ganzen L h g e nach in das erstarrte Oel eingedrungen war. Dieser
Druck betrug beim besten Olivenijl 1700 g., bei anderen Sorten
weniger, aber immer uber 1000 g., bei Baumwollsamenijl um 25 g.
Wird letzterem Olivenijl zugesetzt, so steigt die HW um so rascher
und bedeutender, je naher man ciem reinen Oliven61 kommt. Es
ist filr die Kschung von diesen beiden Oelen eine Hgirtescala construirt worden, welche, wenn die HMe der zur Mischung verwendeten Sorte Olivenbl fiir sich bekannt ist, gwtattet, aus der constatirten Hkrte der Mischung sofort die Grijsse des erfolgten Zusatzes
von Baumwollsamenijl zu erkennen, wie Figura zeigt :
Zusammensetzung :
Hartegrad in Grammen :
Farbe naoh 3stiindigem
ErstanZsein:
1270-1400
Rein weiss.
950-1200
Hellweisslich.
850-920
Weisslich.
750-800
Weisslichgriin.
60-71
Hellgelblichgriin.
51 -56
Gelblichgriin.
50 oio
77
33-36
Bernsteingelblich.
75 "0
77
Reines BaumwolliSl
25
Bernsteingelb.
Fur die ubrigen Zusatzijle wird der Autor iihnliche Tabellen
noch auaarbeiten. fAnnali di chimica appla'cata alla Farmmda ed alla
Nedkina. Pol. 77, Nro. 3.)
Dr. 0. V.
Reines Olivenbl
5 Ol0 Baumwollbl
10 O/O
.77
20 O/O
n
25 O/O
77
Eine Farbenreaction des Amyldkohols, welche unter
Umstiinden geeignet ist, denselben im Weingeist und im Chloroform
nachzuweisen, beschreibt Vitali. Es ist bekannt, dass eine Mischung
von viel Schwefelsaure und sehr wenig Amylalkohol eine rothe, allmahlich intensher werdende und beim E r w h e n ins Braune iibergehende FiGrbung annimmt. Anders verlauft die Sache, wenn bei
Platinjodid .ale Reagens auf organische Substanz im Trinkwasser.
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gewiihnlicher Temperatur und mit einem relativ griisseren Amylalgoholzusatz operirt wird. Gleiche Volumina Amylalkohol und
Schwefelsaure lassen eine schmutzigrothe Fiirbung entstehen ; fiigt
man jetzt noch einmal das nibdiehe Volumen Amylalkohol hinzu,
so geht die Farbe in Kirschroth und Violett fiber, um auf Zusatz
von 5 - 6 weiteren Volumtheilen Amylalkohol azurblau und beim
Zugiessen noch griisserer Mengen griin zu werden. Ein Aetherzusatz
lasst die verschiedenen Farben noch brillanter erscheinen. Dampft
man die griin gefglrbte Flussigkeit ab, so nimmt sie besonders an
den Wandungen der Schale wieder eine blaue und violette FZirbung
an. Die gleichen vorbeschriebenen Farbenerscheinungen treten a d ,
wenn man in einer Porzellanschale eine kleine Menge concentrirter
Schwefelsaure mit vie1 Amylalkohol iiberschichtet und, nachdem man
an der Berilhrungsflache eine rothbraune Zone beobachtet hat, mit
einem Glasstabe die Schwefelsaure sehr langsam aufriihrt, wo dann
alle jene bezeichneten Fiirbungen in der erst angegebenen Reihenfolge allrniihlich sich entwickeln. Es ergiebt sich aus dem Angefihrten, dass diese Farbenreaction nur dann zum Nachweis von Amylalkohol im Weingeist oder Chloroform verwerthet merden kann, wenn
die Menge des ersteren nicht eine relativ sehr geringe ist. Anderenfalls benutzt man, wenn es sich um den Nachweis von Amylalkohol
im Weingeist handelt, das Trennungsverfahren von Bet t e l l i , welches
darin besteht , dem zu priifenden Weingeist Chloroform beizumischen
und letzteres wieder vollstilndig durch Wasser auszuf%Ilen , wobei
der Amylalkohol sich in dem ausgeschiedenen Chloroform befindet
und bei dessen freiwilligem Verdunsten zuruckbleibt, worauf man z u r
Hervomrfung oben beschriebener Farbenreaction schreitet. [Z'
Oroei,
Dr. 6. V.
Anw VT, .iVr. 10, pay. 327.)
Platinjodid als Beagens auf organische Snbstanz im
Trinkwasser. Die von F i e l d empfohlene Verwerthung der Reaction mancher organischer Substanzen auf eine verdiinnte Liisung von
Platinjodid in Kaliumjodid, die sich in der EnWglrbung der rosenrothen Platinjodidliisung aussert , nach deren Intensitat die Menge
der organischen Substanz eines Tringwassers beurtheilt werden kann,
gab A l b e r t R. L e e d s Veranlassung zu Controlversuchen, durch
welche die Brauchbarkeit der Methode in Frage gestellt wird. Nach
Field werden 100 ccm. des zu untersuchenden Wassers mit 50 ccm.
einer L6sung von 1 Th. Platinjodid in 500000 Th. einer sehr verdiinnten Kaliumjodidliisung gemischt und der (jirad der EntfXrbung
nach 48 Stunden beobachtet. Je nach der Menge der organischen
Substanz wird die Fglrbung abgeblasst und kann die Reduction bis
zur Ausscheidung von metallischem Platin gehen. Doch ist es nach
Leeds nicht gleichgiiltig, ob der Versuch in zerstreutem Tageslicht
oder in direktem Sonnenlicht vorgenommen wird, da in letzterem,
vielleicht vermiige einer geringen Temperaturerhiihung die Reduction
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