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Einen luftleeren Raum auf chemischem Wege zu erzeugen.

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E’in luflhrer Raum uuf chmischem Wege.
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angegebenen Dimensionen absorbirt 1--1,5 Grm. Kohlensaure.
Sol1 die Arbeit beginnen, SO wird die mit Wasser
gemiechte und wieder abgekiihlte Schwefelsaure durcli
den Tubus eingegossen und der Tubus durch einen Kork,
in welchen einc rechtwinklig gebogene Glasrohre, die
mit ibrem einen Schenkel bis in die Fliissigkeit der Retorte reicht, verschlossen; das nach Aussen gehende Ende
ist in eine Spitze ausgezogen und wiihrend der Arbeit
geschlossen. Es beginnt nun entweder die Zersetzung
ohne weitere Anwendung von WBmie, oder es muss dicselbe durch die Flainme einer Spirituslampe unterstiitzt
werden. Man leitet diese so, dass Anfangs alle 1 oder
2 Secunden eine G:ublase erscheint, aber am Ende die
Fltissigkeit ins Sieden kommt, welches man 5-10 Minuten unterhalt. Nach beendigtem Kochen briclit man die
Spitze von dem Rolire imTubus ab und saugt mit Hiilfe
cines Aspirators Luft durch die Rohren, uni alle Kohlensiiure mit dem Kalk in Beriihrung zu bringen. Eachdem
dies geschelien, wird dic zur Absorption der Kohlensaure
bestimmte Robre, welche vorher enau tarirt war, gewogen und nochmals cingesetzt.
ie Rohre am Tubus
wird durch die Flamme einer Lampe geschlossen und
noclimals das Kochen begonnen, und nachdem das Kochen
5 Minuten gedauert, das Kalkrohr nochmals gewogen.
Dies muss so oft wiederholt werden, als eine Gewichszunahme zu bemerken ist.
13r u n n e r hat auf diese Weise Holzkohle, Steinkohle,
Coaks, Lampenruss, Gusaeisen und Stahl, Holzspiine,
Stiirke u. 8. w. auf den Oehalt an Kolilenstoff untersucht
und die befriedigendsten Resultate erhalten. Auch zur
Bestimmung der Kohle im Schiesspulver lasst sich dies
Verfahren sehr gut anwenden; nur muss man vorher
durch Auswaschen den Sal eter entfernen und den Schwefel noch besonders durch eehandeln des ausgewaschenen
Schiesspulvem mit kohlensaureni Natron, balpeter und
Kupferoxyd bestinimen. (Poggend. Annul. 1855. No. 7.
Mr.
p . 379 -396.)
--
%
Einen Inftleeren h u m anf chemisehem Wege RI
errengen.
B r u n n e r wendet hiereu CO2 und CaO mit Waeeer, da CaO die CO2 nur sehr langssm sbsorbirt, an.
Die Wirksamkeit dieses Verfahrena zu beweisen, dient
300
Ein lzlftleerer Raurn auf chemischem Wege.
der Ap arat Fig. 1. Er besteht aus einem Cylinderglase
von 45%Cub -Centim. Inhalt, dessen Rand oben glatt geschliffen und auf welchen, mit Htilfe eines Pettbestriches,
ein Messingdeckel aufgesetzt werden kann, der bei a
einen nach oben erichteten Ansatz hat, in welchen ein
metallener, etwas onisch gedrehter eingeschlossener Stopsel luftdicht ein asst. Dieser Sttipsel ist durchbohrt und
enthiilt eine G aarohre von 2 Millim. Durchmesser, an
welche oben eine etwas starke Kugel (Fig. 3.) angeblasen
f
P
ist. Das untere Ende ist etwas gebogen, so dass es auf
das in dem Glase befindliche Schiilchen b rcicht. Das
Schiilclicn (Fig. 2.) steht auf zwei bleiernen Fussen, welche
angelothet sind in Fig. 1. b und kann vermo e eines cbenfalls angelotheten Messin drathes beiuem erausgenommen werden. Der Decke hat noch eine zweite Oeffnung
Y
gn
Gehalt dea Wassers vom Caspischen Meere.
301
mit hnsatz d, in welche ein zwei Ma1 rcchtwinklig gebogenes Rohr, dessen laiiger Schenkel 3 0 1 ~lang ist und
eine Barometerscala tragt, eingcsetzt ist.
Um nun mit diesem Apparate zu arbeiten, scbiittet
man auf den Boden des Glases 40-50 Qrm. engl. SO3, legt
auf das Schalchen 2 - 3 Bliltter Fliesspapier und etwa
4 Grm. gut gebramten Aetzkalk. Man bnngt nun durch
die Oefhung a ein. Rohr ein, welchee bis unter d w
Schglchen, nicht aber in die SO3 reicht, iind leitet trockne
CO2 ein und llsst die Luft durch das rechtwinklip gebogene Rohr entweichen. 1st die stmospharische Luft vollkommen RUS etrieben, SO stcckt man die Barorneterrohre
bis an den fullpunct in ein OefAss mit Hg, und d a m
nach Entfernung des Rohres, welches die CO2 einleitete,
das Rohr Fig. 3., welches init Aetzkalilauge gefullt ist,
ein. Durch ErwLrinen der Kugel rnit einer Spirituslampe
wird die Lauge auf den Aetzkalk gebracht und in 5 bis
6 Minuten ist die Verdunnung bis auf 12 Milliiri. Bnroineterstand erreicht. Die noch iibrige Tension riihrt vom
Wasserdampf her und wird nun nach und nach durch
die SO3 beseitigt. Man erhalt nach einigen Stunden auf
diese Weiae eine Verdiinnung, wie sie nur selten durch
die Luftpumpe erreicht wird.
Fig. 4. und 5. sind nun Apparate fir die Anwendung.
Fig.5. ist eine oben durchbohrte Ulasglocke, welchc auf
einer starken Qlasplatte mittelst Fettbestrichs fest aufsteht. a ist eine Schale rnit SO3, b ein Teller zur Aufnahme des Manometers und der Gefasse, welche man in
die Luftleere bringen will; c ist das Schalchen fir den
Aetzkalk und d das Qlasrohr mit Aetzkalilauge, welches
man einsetzt, wenn die Glocke mit CO2 gefiillt ist.
(Poggd. Annul. 1855. No. 4. p . ,523-530.)
MT.
~~
Qehalt des Wassers vom Casyischea Meere.
Das analysirte Wasser war von v. B u e r unweit der
Landepitze Tjuk-Karagan geschopft. Dasselbe enthlilt :
. . . .. ..
. ...
. .
Chlornatrium
8,9504
Chlorkalium
0,6510
Schwefelaaure Kalkerde
0,5592
Schwefelsauren Talk
3,2610
Doppelt-kohlens. Talkerde
0,2054
,, Iialk
0,3730
W a k r und Vorlust .
986,oooO
lOOO,oooO.
.
.
(BuU. de St. Petersb. Clam.phys.-math. XI1.I. 193.)
B.
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