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Einsaugung der Salze durch die Kohle.

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Einsaugung der Salze durch die Kohle.
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weitere Symptome. 45 Gran gepulverte Digitalis rnit 3
Drachmen Hohlenpulver eingenommen, auch 12 Tropfen
officinelle Blausaure mit 2 Drac,hme,n Kohle eingenommen, hatten keine U'irkungen. Aus einer Aufliisung' von
1 Gran Strychnin mit einem Tropfen Salzsaure in Wasser
wurde durch Kohle alles Strychnin ausgefallt, die Losung
verlor alle Bitterkeit und Heaction des Strychnins und
erregte eingenommen nicht im mindesten Uebelkeit. Ebenso zeigte srch durchaus keiiie Wirlcung, als 1 Gran Strychnin rnit reiner Iiohle zusammen eingenornmen wurde.
Dann wurden Versuche rnit den abfuhrenden Extracten angestellt, auch diese verloren durch die Kohle ihre
Wirkungen,
Moschus und. Catnphor wurden durch Kohle so weit
aus ihren Tincturen entfernt, dass bei Zusatz von Wasser
kein Niederschlag mehr entstand. Ebenso wird Phosphor
aus seiner Liisung in Aether entfernt. Jod wird aus seinen Tincturen so vollkommen auf die Kohle niedergeschlaqen, dass die ubrigbleibende Flussigkeit nichl mehr auf
Starlie reasirt. Aus der Kohle Iionnte bei Rothglut das
Jod nicht wiedcr ausgetrieben werden.
Nach R a n d werden arsenige Saure und arsenigsaures
Kali von der Kohle nicht aufgenommen, seine Versuche
stehen daher geradezu im Widerspruche rnit denen von
G a r d o w.
Als eine Quecksilberchloridlijsun,o rnit Kohle behandelt war, gab sie keinen Niederschlag mehr mil Ammoniak.
Aus diesen Versuchen .Ran d 's geht also hervor, dass
ein.e hinrcichende Wenge frisch ausgegluhetcr rciner Thierkohle. die nieislen, wenn nicht alle Pflanzengifte .und eine
Anzahl M~tiillgif~e
'aus ihrcn Aufl6sungen auf sich niederschagt. Werdcn Cifie rnit Kohle zugieich eingenommen,
oder wird Kohle bald nacli dem Einnehmen des Giftes
nachgenornmen, so hebt sie die schadliche Wirkung des
Giftes auf.
Die Kohle selbst im Uebermaasse eingenommen, hringt
keincn Nachtheil, sie rufi Brechen hervor und schij~ztdie
Rlagenwiin(Je vor der Einwirkung des Giftes. f P / / a m .Jouma.
.and Frunscict. Vol. IX. - Pfiarm Centrbl. 1829. No. 46.)
Einsaugung, der Salze durch die Kohle.
E s p r i t hat die Versuche einiger Chemiker bber die
Einwirhung der Kohle auf verschiedene Salzauflosungen
wiederholt ; vornehmlic.11 uni rnehrere Widerspriiche, die
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4 ao
Einsaugung der Salze durch die Kohle.
sich in den Arbeiten jener befinden, zu heben. Gelegentlich bemerkt er dabei, wie gross der Nutzen der Kohle
schon dadurch ist, dass sie aus dem Saft der Runkelriihen, nicht nur die der Krystallisation hinderlichen Kallrsalze aufnimmt, sondern denselben auch vollig entfarbt.
G r a h a m operirte auf das Acetat und Nitrat des Bleies,
auf die arsenige Saure, auf das Nitral des Silbers, auf das
Sulfat des Kupfers und des Kupferammoniaks, auf das in
Kali geloste Bleioxydhydi*at, auf Jodsolution, auf die 1, a b a r a qsche Flussigkeit, auf das Kalkchlorid, Chlorwasser u. s. w., wobei es ihm nicht gelang, die arsenige Saure
und das Sulfat des Kupfers aus der Flussigkeit zu entfernen, was doch mit den ubrigen Salzen geschehen war.
Andere Chemiker lehrten, dass das Jodi selbst aus dem
Arnylumjodiir und aus der Jodsolution von der Kohleangezo en wird.
Bieses Alles benutzte E s p r i t , wodurch er denn bald
zu der Erfahrung gelangte, dass man, urn gleichen Zweck
zu erreichen, nur eiu Drittel aninialischer Kohle, gegen
Holzkohle gebraucht.
Das bleihaltige Orangenwasser .verlor zwar durcli
Kohle alles Blei, aber auch einen grossen Theil seines
Geruchs ; wie es schon Andere gefunden hatten.
E s p r i t macht darauf aufmerksam, dass die Absicht,
Fliissigkeiten durch Kohle zu entfarben, zu Irrthiimern in
der Analyse Anlass gegehen habe, tibrigens sei sie ein
vortreffliches Mittel, gypshaltige Wiisser, wie sie in mit
frischem Mortel bestrichenen Behaltern entstehen, zu reinigen, wie auch (was sehr bekannt ist) stinkende Wasser
geruchlos zu machen.
Nach diesem Vorworl geht E s p r i t zu den Versuchen
iiber, die er mit verschieden vorbereiteten Kohlen angestellt hatte; als
1) Mit Kohle, welche von Kalkcarbonat, nicht aber
von Kalkphosphat, befreiet war.
2) Mit Kohle, aus welcher mittelst Salzsaure die oben
bemerkten Kalksalze entfernt waren, und die eine sehr
geringe Menge Asche hinterliess.
3) .Mit Kohle, welche zweimal mit einem Gemenge
von Kali und Natron egliihet und nachher so ausgewaschen war, dass sie I e i n Kaliumcyanid mehr enthalten
konnte.
Diese so gereinigten Kohlen wurden folgendermaassen
ange wand t :
a) Indem man ein bestimmtes Gewicht der Kohle mit
Zuclcerlcoh2e.
- Bestirnmung
d. Phosphorsaure.
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einer angernessenen Quantitat der Salzauflosung iibergoss
und das Ganze sich selhst iiberliess.
b) Indem man wie oben verfuhr und das Gernenge
spater sieden liess.
c ) Indem man die Salzauflosung durch eine starke
Iiohlenschicht filtrirte.
Letzteres Verfahren wurde als das beste vorgezogen.
obgleich es eine lange Einwirkung der Kohle auf die
Plussigkeit nbthig macht, daher nicht iibereilt werden darf.
(Journ. de Pharm. et de Cham. Juillet 1849.p . 192.) du M&d.
Zuckerkohle als Entfarbungsmittel fur Fliissigkeiten.
Man vermischt nach S i v i e r 1 Th. Rohzucker mit
3 Th. enalischer Schwefelsaure in einem Gefasse von Blei
oder Steinzeug und lasst die Mischung 28 Stunden stehen;
die Schwefelsaure verkohlt den Zucker und man erhalt
nach der angegebenen Zeit einen feslen Kuchen einer
kohligen IClasse, den man zu einem kriimlichen Pulver
zerreibt und dann so lange mit Wasser auswascht, bis
alle unzersetzte Schwefelsaure daraus entfernt ist. Diese
Kohle sol1 sich sehr gut zur Entfarbung von Oelen, Zuckerlosungen, wasserigcn und geistigen Fliissigkeiten u. s. w.
anwenden lassen. Dunnflussige Sachen filtrirt man unmittelbar durch dieselbe, bei Flussigkeilen von dicker Consistenz ist es dagegen vorlheilhaficr, ein Filter in einem
Cylinder atis abwechselnden Schichten von Sand, Zuckerkohle und Tuch zu construiren. (Le Ikchnol. 1849. Pharm.
Centrbl. 1ct49. No. 43.)
B.
-
Bestimmuag der Phosphorsaure.
L e c o n t e hat durch eine grosse Anzahl von Versuchen die Schwierigkeiten der Analysen phosphorsaurcr
Verbindungen zu heben gesucht und gefunden, dass sich
die Phosporsaure mittelst lijslicher Uranoxydsalze ana
sichersten nachweisen lasst.
Die Bestirnmung der Phosphorsaure in den loslichen
phosphorsauren Verbindungen ist sehr einfach. Man macht
eine Losung von salpetersaurem Uranoxyd, wown jeder
Cubik - Cenlimeter 0,004 Phosphorsaure niederschlagt. Einc
gewogene Menge. des zu analysirenden phosphorsauren
Salzes wird in einem bekannten Volum destillirten Wassers aufgelost und die Lijsung gehijrig neutralisirt. Von
dieser Flussigkeit bringt man 50 Cubik-Centimeter in einem
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