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Einwirkung von Aetznatron auf Gusseisen.

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Zerhg. d. Baryumdioxydes.- Anges. Wans. a.Ei8.u. Stahl. -Aet2natr.a. Gusseis. 213
ein. Sie versuchten auch Natrium in Ammoniakgas und Wasserstoffgas zu losen und mit dem letztern gelang ee. S o glauben sie
die Loslicbkeit fester KSrper in Gasen constatirt zu haben. Bemerkenswerth ist der Urnstand, dass die Ausscheidung fester, in
Gasen geloster Korper immer im kryfitallinischen Zustande stattfindet. R. und H. behaupten darnach, Kohlenstoff auf solche Weise
in Krystallform dargestellt zu haben. (The Pharm. Journ. and
Transact. Third Ser. NO.5 1 4 . 1880. p. 876.)
WP-
Ueber die Zerlegung des Barynmdioxydes theilt B o u s s i n g a u l t die interessante Thatsache mit, dass Baryt bei einer und
derselben Temperatur (dunkler Rothgluth) , unter gewohnlichem
Luftdruck Sauerstoffgas bindet , welches sich jedoch wieder davon
trennt, sobald das gebildete Bioxyd der Einwirkung des luftleeren
Raumes unterworfen wird. E r fand durch geeignete Versuche,
dass diese Absorption des Sauerstoffes ungefahr bei 450° stattfindet und dass das so gebildete Bioxyd bei dem niimlichen Hitzgrad durch Einwirkung des luftleeren Raumes zerlegt wurde.
Baryumdioxyd kann demnach bei dunkler Rotbgluth im luftleeren
Raume nicht bestehen und bediirfen wir bei gewohnlichem Luftdrucke der Anwendung einer vie1 hoheren Temperatur, urn das
Baryumdioxyd in seine Elemente zu zerlegen, als dies im luftleeren
Raume nothig gewesen ware. Wird bei der Zerlegung des Baryumdioxydes eine zu hohe Temperatur angewendet , so verliert
der Baryt die Fiihigkeit zu einer neuen Hoheroxydation. (Annales
de Chimie et de Physique. Skric 5. Tome XLX. pug. 464.
C. Kr.
Wirknng von angeslnertem Wasser snf Eisen nnd
Stahl. - H u g h e s hat die Beobachtung gemacht, dass Eisenund Stahl- Draht durch Eintauchen in eine loprocentige Schwefelsaure schon nach einigen Minuten ganz sprode wird. E r glaubt,
dass dies von einer Abfiorption von Wasserstoff durch das Metal1
herriihre, da dasselbe durch Gliihen wieder geschmeidig wird. Ein
Viertelzoll dicke EiRenstabe werden in gleicher Weise durch nascirenden Wasserstoff afficirt und in diesem Zustande der Hydrogenisation sind sie starker negativ und oxydiren sich nicht. (The
Pharmac. Journ. and Transact. Third ser. Nro. 514. 1880.
WP.
pay. 872.)
-
Einwirkung von Aetznatron anf Gnsseisen.
Bekanntlich werden gusseiserne Gefasse , in denen Aetznatron andauernd
geschmolzen wird, nach iind nach angegriffen. Die Wande eines
Kessels, welche lange Zeit der Einwirkung von geschmolzenem
Natron bei einer verhaltnissmassig hohen Temperatur ausgesetzt
waren, zeigten sich bis auf Fingerdicke zerstort. Das Gnsseisen
214
Bestimmung (lea Kupfers in Kupferenen und Legirungen.
war in eine zerreibliche Masse verwandelt, die wesentlich aus
glanzenden Krystallbliittchen bestand. Durch wiederholtes Auswaschen mit heissem Wasser von anhangendem Aetznatron und
Natronsalzen befreit, zeigten sie einen starken Metallglanz und
eine dunkele , braunlich- violette Broncefarbe. Sie haben nach
B r a n k und G r a b e die Zusammensetzung FesHs04 und 2,91 bis
2,92 spec. Gew. HC1 lost das krystallisirte Eisenhydroxyd in der
Kalte langsam, rasch beim Erwiirmen. Verdunnte HN08 und
H s S 0 4 sind in der Kalte fast ohne Einwirkung auf die Krystalle,
losen sie dagegen langsam beim Erwarmen. (Ber. d. deutsch. c h m .
Ges. 13, 725.)
C. J.
Bestimmnng des Knyfers in Hnpfererzen nnd Legirungen. - Die Methode beruht nach Haddoch auf der Abscheidung
des Kupfers im metallischen Zustande durch den elektrischen Strom.
Die Losung des kupferhaltigen Erzes oder der Legirung in Salpetersaure oder Schwefelsaure wird zur Trockne abgedampft, der
Ruckstand in Salpetersaurc von 1,2 spec. Gew., verdiinnt rnit 6 Thin.
Wasser, wieder aiifgenommen und mit dieser Flussigkeit ein Becherglas halb gefullt. Man setzt einige Tropfen Weinsauresolution
hinzu, um bei etwaiger Gegenwart von Blei die Bildung von Superoxyd durch den Strom zu verhuten. Alsdann bringt man in
die Fliissigkeit eine Spirale von Platindraht, so dass derselbe die
Wande des Glases beriihrt. Ferner hangt man in die Fliissigkeit
ein Platinblech, das breit genug ist, um die Spirale zu beriihren
iind durch einen Draht mit dem Zinkpole einer schwachen Bunsen’schen Batterie in Verbindung steht, wiihrend die Spirale durch
einen Draht rnit dem Kupferpole verbunden ist. Sofort nacli
Schliessung der Batterie Rchlagt sich das Kupfer auf dem Platinblech nieder als fester Ueberzug. Nach einigen Stunden ist der
Process zu Ende. Nan giesst nun Wasser in den Becher bis zum
Ueberlaufen und wiederholt dies 80 lange , bis die urspriingliche
Salzlosung vollig fortgespult ist. Das Platinblech wird vom Drahte
abgeliist, erst rnit Wasscr, dann mit Alkohol gewaschen und endlich bei looo getrocknet und gewogen. Das daran haftende Kupfer
wird mit Salpetersaure fortgenommen , durch den Gewichtsverlust
des Blechs erfahrt man die Menge desselben.
Wenn die Kupfersolution auch Arsenik enthalt, eo wird dieses
schliesslich auf dem Platin mit niedergeschlagen , vielleicht als Leb h n g mit dem Kupfer. Zur Trennung der beiden Korper lost
man in Sauren, ubersattigt mit Ammoniak und leitet Schwefelwasserstoff hinein, wodurch das Kupfer gefallt wird, wahrend das Arsen
im Schwefelammon gelost bleibt. Die das Arsen gelost enthaltende
Fliissigkeit wird mit einer Saure versetzt, das sich niederschlagende Schwefelarsen in Salpetersaure gelost und mit Magneeiamixtur gefallt. (The Pharmac. Joum. and Transact. Third Sw. No. 510.
2880. p . 802.)
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