close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Einwirkung von Baryt auf Salicylther.

код для вставкиСкачать
Einwrkung urn Baryt auf Salkylather.
62
als eine Verbindung eigenthumlicher Art a n d nicht als ein
Salz betrachtet werden; dafiir sprichl auch 'noch sein Verhalttill zu concentrirter Schwefelsaure. I n dieser lost es
sich bei gewt~hnlicherTern cralur ohne alle Cyanwasserstoffentwickolung zu einer raungelben Flussigkeit auf. die
such beirn Verdunnen durch Eintropfeln in kalt gehaltenes
Wasser, wodurch man eine hellgelbe Losnng erhalt, keinen Geruch nach Cyanwasserstoff ausgiebt; und ist nicht
zu vie1 Wasser angewendet, so fiingt die Losun0 bald aa
sich zu truben, und es scheideu sich feine NadTeln einer
Verbindung ab, welche Nitroharrnalidin, Cyanwasserstoff
und Schwefelsaure enthalten. Wegen der leichten Zersetzbarkeit dieser neuen Verbindung konnten die relativen
Verhaltnisse der Bestandtheile nicht errnittelt werden. Alle
diese Erscheinungen scheinen darauf hinzudeuten, dass die
aus der AuDosung in Schwefelsaure durch Wasser gefallten Krystalle ein schwefelsaures Salz des Hydrocyannitroharmalidins sind. Die Frage, ob das Hydrocyannitroharmalidia wirklich eine Base ist, konnte yon dem Verf. noch.
nicht sicher ermittelt werden.
Die. Analyse des Hydroc annilroharmalidins ergab :
!
lercchnet :. gefuoden :
Nitroharttinlidin.. . 90,754
Cyeowasseraloff.. . 9,246
8,85
-
.
100,000.
W r d das Nitroharmalidin in einem Chlorcalciurnbade
bei I200 'oder auch nur bei einer wcni, iiber 4000 liegepden Temperatur geschmolzen, so erha t man eine .barzige dunkelbraune lasse, die beim Erkaltcn wieder feest
wird. Dabei scheinen keinc lluchtigen Producte zu entweichen, ein grosser Ttieil des Alkaloids ist unverandert
geblieben und der Resl desselben hat sich in einen Korper verwandelt, welcher rnit dern oben er,wahnten Verwandlun sproducte vie1 Ae.hn1ichkeit hat, voin Verf. aber
noch nic t weiler untersucht ist. Man erhalt diesen Korer entweder, wenn man die geschmolzene feinzerriebene
kasse wiederholt mit Wasser auskocht, oder indem man
sie in Essigsaure lost, verdiinnt und mit Salpctersaure fallt.
(Bull. de Sl. Petersb. - Pharm. Centrbl: 1819. No.53.) B.
7
P
Einwirkung von Baryt auf Salicyliither.
Die
VOB
C a h o u r s in seiner Abhandlung uberdasOel
aus Gnulfheria procumbins (salicylsaures Methyloyyd) er-
whhnte Erfahrung, dass selbigas durch Einwirkung alka-
Einwirkung uon Baryt auf Salicylailher.
63
lischer Erden in Anisol zerlsgt wurde, eine schon friiher
aus der mit dem Gaultheriaol isomeren Anisinsaure durch
Einwirkung von Baryt erhaltene. Subslanz, und dass salicylsaures Aethyloxyd bei der Behandlung mit Baryt eine
ahnliche Zersetzung erleide, veranlasste B a I y , die Einwirkung von Bar t auf Salicyldher naher zu prufen. Er
fand, dass beim ermischen von Salicylather rnit wasserfreiem Baryl eine b.etrSchtliche Warmeentwickelung statt
fand, die zur vollstandigen Zersetzun.g hinceichte. Es wurde
dadurch eine trockene feste Verbindung. des Aethers mil
dem Baryt erhalten, die der Destillation unterworfen eine
braungelbe Fliissigkeit lieferte, welche einm starken Geruch nach Phenol besass und sich als eine Mischung von
zwei Substanzen erwies, deren eine in Kali loslicb war
und alle Ei enschaften des Phenols hatte. Die andere
Substanz ste he cine Flussigheit von angenehmem Geruch
dar, die mittelst verdiinnter Kalilosung von allem Phenol
befreit, als ein Oel erscheint, welches mit Wasser gewaschen, iiber Chlorcalcium getrocknet und rectificirt, eine
farblose, aromatisch 'Fiechende, bei' 175O siedende Flussigkeit . bildete' und als ein eigenthiirnlicher Korper mit dem
Namen S a I i t h o I belegt wurde. Die Analyse desselben
fiihrte zu der Pormel: C 1 6 H ' 0 0 ' .
Die Bildung des Salithols ist vollkommeii analog der
Entstehung des Phenols aus Salicylsaure, oder des Anisols
aus Anisinssure. wie dies l'olgen'de Fornieln zeigen :
C 1 4 H G 0 6 2 B a 0 = 2BaO,CO2 - C2H'Ox.
_-___
sr
f
+
+
Phenol.
+ 2 B a 0 = 2BaO,CO* + __
Anisinsaure.
Anieol.
Cl*Hl~0+
6 2BaO = '2Ba0,COx +
Salicylsaure.
C16HHB06
Cl4H60".
C16H1001.
Snlicyk h e r .
SaIithoI..
Die leichzeitige Entstehung von Phenol ruhrt von
einer thei weisen Zersetzung des Salicylalhers durch Baryt
in salicylsauren Baryt her.
Chlor wirkt hefttig auf Salithol ein, es entweicht Salzsaure und eine zihe Masse, die spater Neigung zurn Krystallisiren zeigt, bildet ,sich. Brorn bildet in gleicher Weise
mit Salithol eine schwere olartige Verbindung, die bald
zu einer harlen krystallinischen hlasse gesteht, in siedendem Alkohol gelost, nach dem Erkalten herauskrystallisirt
und wahrscheinlich ein Gemenge ve'rschiedener Verbindun en ist. Rauchende Salpetersaure lost Salithol zu einer
pragtig violett gefarhten Fliissigkeit auf, deren Farbe beim
Y
64
Ueber das Zuckcrrohr.
Erwarmen vollstandig verschwindet. Durch Kochen damit
wird das Salithol in eine krystallinische Masse verwandelt, die in Wasser unliislich, von kocliendem Alkohol
gelost, beim Erkalten dessclben wieder in nadclfoImigen
Krystallen anschiesst. Diese Kryslnlle lestehen auch aus
verschiedenen Verbindungen, bei fortgcsetztem Kochen mit
Salpetersaure scheinen sie n h r in wines Denilrosalithol
uberzugehcn. (Annal. d. Chem. u.Pliarni. Bd. 70. p.269,)
.
-.
c;.
lJeber das Znc1;errolir.
C a s a s e c a hat nach ncu angestcllten Beobachtungen
und Untersuchuiigen erwiescn, class das weisse Zuckerrohr von OLaheiti und auch andere Zuckerarten von unten
nach oben wasserreicher sind, und xwar so, dass das
Wasser in den drei Dritteln, von uritcri nach oben, in
arithmetischer Reilic zunirnml Im untct'ii Theile ist das
Zockerrohr ruicher an Zucker, als in den oborn Theilen.
Auch im obersten Dritrel seiner Liinge nirnmt der Zuckergehalt nach und nach a b ; vergleicht rnan aber den mittleren Gehalt des ganzen obern Drillels mil dern mittleren
Drittel, so sind beidc fast glcicti, der Zuckergohalt von
Anfang des mitderen Drittels bclragt Oaher bis zur Spitze
hin seiner Menge nach ziemlich dasselbe.
In den beiden untcrn Tlieilcn ist die Menge des Holzes durchschnittlich gleich, irn obern Theilc aber nirnmt
dieses nach der Spitze hin I-ascli ah, u n d daher enthiilt
es auch im Ganzen vie1 weniger als dic beiden unteren
Drit tel.
CVenn man den Knoten ahrcchnet, so ist das Verhaltniss zwischen Zucker und Holxfaser faS6 in der ganzen
Lange des Rohres constant.
Die Knoten cnthalteri nichl so vie1 Wasser, als dcr
iibrigc Theil des Zuckerrohrs, sic sind urn C Proc. armer
daran.
In Zukunfl hat man, urn den mitlleren Gehalt einer
Zuckerrohrsorte an Zucker zu finden, nur die mittleren
Drittel des ganzen Stammes zu untersuchen, weil dieser
Gehall den des ganzen Rohrs S O zicmlich genau ausdriickt.
(Compl. rend. 1:29. p . 833.-Phnrm.Cenh.61. 1849. No. 54.)
B.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
162 Кб
Теги
bary, auf, salicylther, einwirkung, von
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа