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Einwirkung von Schwefel auf die alkalischen Phosphate.

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Ballons mit Sauerstoffgas.-- Einwirk. v. Schwefel a. d. alkal. Phosphate. 700
Bauons mit Sauerstoffgas. - G o d i a - P a r i s hatte sich
ijfters rnit Herstellung und Abgabe von reinem Sauerstoff zu Einathmungen gegen Asthma und Anamie zu beschaftigen. Die grossen
Kosten, welche die bisher gebrauchliche Aufbewahrungs- und Transprtgefikse dieses Mittels vemachten, brachten ihn auf die Idee,
zu diesem Zweck die billigen allbekannten Kinderballons zu verwenden. Er fand sie hierzu wohlgeeignet. Ihre diinne Hulle
erwies sich als hinlhglich widerstandsfiihig und undurchdringlich,
urn den Sailerstoff ohne merklichen Verlust 24 Stunden lang darin
aufzubewahren.
So gut wie ohne Verlust hielt sich derselbe 14 Tage laiig in
den Ballons, wenn man sie mit einer diinnen Schicht iiberzog , die
in Wasser liislich ist und sich leicht wieder entfernen lbst. Das
Gas enMammt rnit gleicber Lebhaftigkeit glimmende ZBndhiilzchen,
auch zeigt sich keine Endosmose und Exosmose zwischen dem eingeschlossenen Sauerstoffe und der ausseren Luft.
Diesc mit 10 bis 20 Liter Sauerstoff gefiillte Ballons lassen
sich in etwas Watte eingehiillt in kleinen, leichten Kistchen anstands10s transportiren und per Post verschicken. Man kann sie 2 bis
3 m d zum Fiillen mit Sauerstoff wiederbenutzen. Ihr Clebrauch
beim Einathmen ist sehr einfach, indem jeder Ballon mit einem
kleinen Hahn versehen ist, an den man ein hinreichend langes
Gummirohr mit einem Mundstiick von Glas befestigt. Durch leichton Druck des Ballons, Stellung des Hahns und eventuelles Zusammendrucken des Gummirohres lasst sich der Gaszufluss fiir den Ehathmenden bequem reguliren. /Journal de Pharmacie et dc Chimie.
Ssir'e 5. Tome 8. pag. 26.)
C. Kr.
Einwirkung yon Schwefel auf die lalgalischen Phosphate. - F i l h o l und S e n d e r e n s fanden, dass wenn man sehr
fein vertheilten Schwefel mit einer Liisung von dreibasischem Kahum - oder Natriumphosphat mischt , bei gewiihnlicher Temperatur
sich nicht die geringste bemerkbare Aendemg in der Natur des
Salzes zeigt. Anders verh5llt es sich, wenn die aschung auf die
Temperatur von 1000 gebracht wird. Dann bildet sich nwlich eine
betr&chtliche Menge von mehrfach geschwefelter Schwefelverbindung
und alkalischem unterschwefligsaurem Salz. Wenn mit ein wenig
concentrirten Liisungen gearbeitet wurde , wandelte das dreibasische
Natriumphosphat in weniger als 2 Stunden sich in zweibasisches
Natriumphosphat um , entsprechend der Gleichung:
6NasP04 3 H B 0 S" 2NaeS" NaBS408 6NasHP04.
Man erkennt durch Vergleichung der der Bildung der Systeme
mrrespondirenden Wiirmemengen leicht, wanun keine Reaction in der
JWte eintritt; denn wtihrend dem ersteren eine Entwicklung von
1407,3 Calorien entspricht, so entbindet das zweite nur 1385,5 Calorien, Die Einwirkung des Schwefels auf die Phosphate kann unter
+
+
-
+
+
710
Griinspan.
--Uildung
einiger Schwefelverbindungen dwch Druck.
dem vereinten Eiausse von W h e und Zeit noch vie1 weiter
gehen. In diesem letzteren F d e werden die zweibasischen Natrium und Kaliumphosphate zersetzt und es bildet sich Schwefelverbindung
und unterschwefligsaures Salz. Um die Grenze dieser Einwirkung
aufzufinden, wurde wsihrend 144 Stunden eine LClsung, die 52,82 g.
zweibasisches Natriumphosphat im Liter mit Schwefel gemischt entr
hielt, in einer Temperatur von looo erhaltcn.
Um den Einfluss der Luft auf die Schwefelverbindungen abzuhalten, wurden die RClhren, die das Gemenge enthielten, vor der Lampe
zugeschmolzen. Nach Verlauf dieser Zeit wurde die Fliissigkeit
analysirt und sorgfdtig die gebildete Schwefelverbindung und das
unterschwefligsaure Salz bestimmt. Die durch den Schwefel dem
Phosphat entzogene Natronmenge war 16,8 g. Wenn das zweibasische Natriumphosphat zu anderthalbbasischem Phosphat reducirt
worden wiire, so hatte diese Menge 18,4g. betragen miissen. Die
Einwirkung scheint demnach auf die Bildung dieses letzteren Salzes
hinauszulaufen.
Bei einem zweiten Versuche wurde das Gemenge von Schwefel
und zweibasischem Phosphat wahrend 336 Stunden erhitzt, wobei die
dem Phosphat entzogene Natronmenge bis auf ungefir 0,0025 g.
jener entsprach, welche die Bildung von anderthalb basischem Phosphat erforderte., das, wie die Verf. frtiher' zeigten, sich gegen
Lackmus neutral verhiilt, krystallisirbar und genau definirt ist.
Diese Grenze konnten die Verf. nicht uberschreiten. Die Einwirkung des Schwefels auf die alkalischen Phosphate, scheint demnach zu der Ansicht zu fiihren, die Phosphorsaure sei eine anderthalbbasische Saure mit gemischter Function. /Journal de Pharmacie
et de Chimie. Skrie 5. Toma 8. pag. 16)
C. Er.
Grtinspan. - Wie N. Ciille mittheilt, liefert seit einiger Zeit
der Handel einen Griinspan, der beinahe giinzlich aus neutralem,
anstatt aus basischem Kupferacetat besteht. Man merkt dies lcicht
an seiner Form, seiner viel dunkleren Barbe und besonders seiner
fast vollstiindigen L6slichkeit in Wasser. Diese Substitution verdient
ebensogut Aufmerksamkeit, wie die Verfiilschungen, weil das neutrale Acetat ausserlich angewandt viel energischer wirkt, indem es
seine E i n w i r h g viel tiefer erstreckt und so ganz andere Resultate
ergeben kann, als man zu erzielen wiinscht. fJozcmzal de Pkmaoie
d'Anver8. Tome 39. JHin 1883. gag. 219.)
C. Xr.
Bildung einiger Schwefelverbinduugen dnrch Dmck.
Spring-Liittich gelang es, wie er bereits fkiiher ( h a l e s de Ch.
et de Phys. SBrie 5. Tome 22. pag. 170) mittheilte, Theile fester
EClrper nur durch geniigend starken Druck zu einer homogenen
1) Vergl. Archiv d. Pharm. Bd. 220, Seite 630,
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