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Entmischung einiger Krper aus der Reihe der Benzo╨Зne durch katalytische Kraft.

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Entmischung einiger Korper durch katalytische Kraft.
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welche bloss in Quarz, Flintglas, zerstossehem Glas, selbst
in reiner Kieselerde keimten, 15 Ma1 melir Schwefel enthalten, als die zu ihrer Production nothige Men e von
Samen. Da V o g e l mit seinem Boden, der weder3! chwePel, noch schwefelsaure Salze enthielt, und selbst in einem
rjegen Schwefeldampfe Seschiitzten Zimmer operirte, so
bleibt ihm die grosse Menge von Schwefel unerklarlich.
H u r a u t (Journ. de Pharm. Mai 1843, p. 360) macht
darauf aufmerksam, dass V o g e 1 bei seinen Versuchen
die Luft von Schwefelwasserstoffgas zu befreien, ganzlich
unberucksichtigt liess ; dieses Gas macht, wie die Kohlensaure, das Ammoniak und der Kohlenwasserstoff, einen constituirendenBestandtheil der Atmosphare aus. Das Schwefelwasserstoffgas entwickelt sich in betrachtlicher Menge
aus schwefelhaltigen Mineralwassern, bei der Faulniss
thierischer und vegetabilischer Substanzen und durch
Contact verschiedener schwefelsaurer Salze mit Wasser
und organischen Substanzen. Das Schwefelwasserstoff as
wird, wie die Kohlensaure und das Ammoniak, von fen
Pflanzen absorbirt iind von diesen in seine Bestandtheile
zersetzt, welche nach Bediirfniss assimilirt oder ausgeschieden werden. H u r a u t hetrachtet deninach dieses
Gas eben so wesentlich zum Leben gewisser Pflanzen
(und vielleicht aller, wenn der Schwefel ein constituirender Bestandtheil des Albumins ist, wie einige Chemiker
annehmen). wie die Kohlensaure und das Ammoniak zur
Existenz aller nothig ist.
Auch in dem Gehalt der Lufl an Schwefelwasserstof€ sucht Hur a u t die Erklarung des Schwefelgeruchs,
der sich da entwickelt, wo der Blitz einschla t. Auf
seinem Wege durch die Luft wird der Schwefe wasserstoff in seine Elemente zersetzt, welche bei der hohen
Temperatur sich mit dem SauerstofF der Luft zu Wasser
und schwefliger Saure verbinden, die den penetranten
Geruch des brennenden Schwefels erzeugt (Juhrh. fur
prwkt. Pharm. Bd. 7. Hft. 3;) B.
P
Entmischung einiger Korper aus der Reihe der
Benzo'ine durch katalytische Kraft.
Ch. B a r r e s w i l und Ch. B a u d a u l t , geleitet durch
die Erfahrungen iiber die katalytische Kraft des Platinschwamms, des Bimsteins, des Sandes etc , wodurch diesc
Korper, sowohl m r Analyse, als zur Synthese geschickt
werden, versuchten es, mittclst derselben, die Art der
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Entmischung einiger K o q m durch katdytische Krccft.
Gruppirung der Elemente ewisser Substanzen zu bestimmen. Hier folgt das Resu tat ihrer Arbeiten.
Sie destillirten Benzoesaure und Benzoylwasserstoff mi t
Bimsteinpulver, in der Hoffnung, aus ersterer Benzin und
Kohlensaurc und aus letztcrem Benzin und Kohlenos yd,
also Korper zu gewinnen, die sich r g e n einander indit'ferent verhalten, bcstiindig sind und ei denen kein Saaerstoff vorwaltet. Zu diesem Zweck wurde die Benzoesaure mit ihrern sechsfachen Gewicht Bimsteinpulver in
eine kleine Retorte gebracht, eine Rohre mit groblich
gestossenem Bimstein vorgelegt und diese bis zum Rothgliihen erhitzt. Es sublimirte sich Benzoesaure, deren
Zersetzung unter Entwickelung von vielem Gas vor sich
ging; auch bildete sich eine hellgelbe Flussigkeit, die
man sammelte. Die Temperatur durfte nicht sehr erhiiht
werden, weil sonst statt einer einfachen Entmischung.
Erzeugung wahrer empyreumatischer Substanzen eintritt,
Naphtalin, Kohlenoxyd und ein kohliger Riickstsnd. Bei
langsamer Zersetzung entstand nur Benzin, welches sich
durch comcentrirte Salpet,ersaure zu Nitrobenzin umandern liess. Die Blementaranalyse ergab das Renzin als
C1*HL1. Das boi dieser Operation gebildete Gas zeigtc
sich als von Kohlensaurews begleitetes Iiohlenoxydgas;
ein Gemenge, welches deraeaction hier nicht angemesscn
zu sein schien.
Da andere Chemiker aus dcr Benzoesaure, ohna
weitern Zusatz, Bcnzin (wie auch A c e t o n aus der Essigsaure) erhaltm haben, so meincn B a r r e s w i l und B a u cl a u l t, dass die dabei angewandten langen Rohren, durch
itire ausgedehnte innere Oberflache, die Entmischung
verursachten, jene nlmlich dem Bimstein ahnlich wirkten.
Bei Darstellung der Benzoezaure aus der mit vielem
Sand gemen ten Benzoe, erzeugk sich (ihrer Meinung
nach), wie sc ion der empyreumatischo Geruch andeuletc,
st.ets etwas Benzin. Da nun die Zersetzung der Benzocsiiure in Bcnzin und Kohlensiiure etwas iiber den Siedepuncl erstercr statt h d e t , so wird sie in den] Grade mchr
niit fluchtigem Oel verunreinist scin, als man 2SOo h i
der Destillation uberschreitet.
Aus dern Bittermandelol bekamen sie den o b i p i
iihnliche Resnltate, doch verlangte die Operation hier
grossere Sorgfalf.
Sie destillirten benzoesaure - freies
kiittermandelol durch eine mit Bimstein angefiilltc bis zum
Gluhen erhitaten Rohre, wohei Benzin und Kohlenoxycl
enbstand. Da benanntes Oel = C I 4 H I a 0 2 ist, so thcf;ltc
cs sich hier in C 1 ' I f I z f CZO?
B
P
Bddung dcr Buttcrsaure. Bddung der Blausaure. 71
Diese Erfahnmm diirfte die Meinung der Chemiker,
dass das Bitterrnan8elol und die Benz0esih-c zu einem
Typus gehoren, unterstutzen.
Das benzoesaure Ammoniak giebt wie oben behandelt, Benzin und kohlensaures Ammoniak. Das Benzamid
entlasst in miissig gehnltener Temperalur Stickstoff, Wasserstoff und Bittermandelol ; in crhoheter aber Stickstoff und
Wasserstoff.
Die Verfasser denken ibre Versuchc auf cine andere
chemiscbe Reihc auszudehncn. (Joum. dc Pharm. et de
Chim. 1844. ALiTil p . 268J Du Mdnil.
Ueber die Bildung der Buttersaure bei der Gahrung.
E r d m a n n und Marchand haben die Beobachhng
gemacht, dass bei der Giihrung verschiedener Samen
unter Wasser sich Buttersaure in Menge erzeuge.
Weissc Hohnen, Weizen und Erbsen wurden unter
Wasser in Giihrung acsctzt ; anfanglich entwickelte sich
nur Kohlensiiure, nachher auch Wasserstoffgas in abwechselnden Mengen.
Die Gasentwickelung war crst nach 2 Monaten beendi t ; der Geruch der abgegosscnen Fliissigkeit h t e Aehnlic keit mit dem von ranziuer Butte.r Mit Kali behandelt
entwickelte sic einen stargcn Ceruch nach Ammoniak.
Durch Destillation der FIiissigke.iL mit Phosphorsiiure
wurde ein Dcstillat erhaltcn, welchcs ganz den Gcruch
der Buttersiiure hatte. Dieses Dcstillat mit Bar twasser
oesattigt und ziir Ktystallisation befordert, liefye m ein
galz, welches leicht als buttersaurer Bary t erkannt wurde.
Maiskomer auf gleiche Art, wie die oben gcnannlen
Sanien behandelt, lieferten knum eine Spur Buttersaure
(Jmrn. f., prakt. C h m i e U.
29. I€. 7 u. 8. p . 465.) O~~ler6eclc.
-
!
Bildung der Blauszure ans Salpetersaure und Weingeist.
3 o h n D a 1p i az cntdeclrte, als er Spiritus nitricoaethereus bereitetc, im Destillate Hydrocyansiiure und
stellte, urn die Ursache davon zu erforschen, melire Versuche an, die ilin lehrten, dass diese Siiurc, was auch
D e r o s n e , B e r n a r d und Chatin bestiitioten, sic11 nur
bei rascher, nicht abec bei langsamer Destiflation erzeugt.
Nach einer plotzlichen Aufwallung des Inhalts seiner Retorte, fand er ein Reichliches an Hydroc ansaure in der
Vorla e, und als jene gesprungen war, onnte man den
Gerucff nach derselben deutlich walirnchmen.
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