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Enzyme Labelled Immunoassay of Hormones and Drugs herausgeg. von S. B. Pal XXV 475 S. Preis DM 130 В Э Walter de Gruyter Berlin В ЭNew York 1978

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Buchbesprechungen
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iibersichtlich und klar lesbar. Bei den 85 Abbildungen wurde weitgehend auf informative
Strichzeichnungen zuriickgegrifferr.
Der Band 1 ist all jenen Benutzern als ,,Laborhandbuch" zu empfehlen, die sich mit den beiden
angesprochenen Trennmethoden auseinandersetzen miissen, sei es irn Bereich der forensischen,
klinischen oder pharmazeutischen Chemie oder auch bei der Stabilitatskontrolle bzw. Reinheitspriifung von Drogen im weitesten Sinne.
H. Jork, Saarbriicken
[ B 8811
The Chemistry of the Tetracycline Antibiotics (Medicinal Research Series, Vol. 9) von L. A.
Mitscher, 352S., Preis 82,- SFr., Marcel Dekker, Inc., New York 1978.
Das breite Wirkungsspektrum der Tetracyclin-Antibiotica hat zur intensiven Suche nach
abgewandelten Wirkstoffen und damit zur vielfaltigen Variation des Naphthacengeriists und seiner
Substituenten herausgefordert. Solche partialsynthetischen Abwandlungen und ihre Folgen fur die
biologische Wirkung sind der Schwerpunkt der vorliegenden Monographie.
Zunachst gibt der Autor in knapp gefaSten, aber mit Hilfe vieler Tabellen sehr anschaulichen
Kapiteln eine Einfiihrung zur Nomenklatur, Biosynthese, Gewinnung, zum Wirkungsmechanismus und Resistenzproblem sowie spektroskopische und analytische Daten der wichtigsten
Verbindungen. Nach dieser orientierenden und auch wegen der vielen Hinweise auf weiterfiihrende
Literatur sehr niitzlichen Ubersicht beginnt der chemische Teil mit einer Zusammenstellung von
Abbaureaktionen, welche zur Ringoffnung und damit zur Inaktivierung fiihren. Es folgen die fur den
Pharmazeutischen Chemiker besonders interessanten Kapitel mit Abwandlungen, welche das
Ringsystem weitgehend unverandert lassen und damit Moglichkeiten zur Veranderung der
biologischen Wirkung in der Tetracyclin- und Oxytetracyclin-Reihe bieten. Statt einer Auflistung
nach Reaktionstypen wird die Abwandlung der einzelnen Positionen des Naphthacengeriists
nacheinander vorgestellt und ihre Auswirkung auf die biologische Wirkung eingehend diskutiert. I n
den letzten beiden Abschnitten sind die bisher erzielten Erfolge bei der Totalsynthese sowie
strukturell verwandte Naturstoffe wie Chelocardin, Chromocyclin und Pillaromycin vorgestellt.
Das Buch besticht durch seine klaren, leicht verstandlichen Ausfiihrungen und die iibersichtliche
Gliederung. Es eignet sich sowohl fur ein rasches Einlesen in die Herstellung und Wirkung der
Tetracycline, bietet aber im Hauptteil iiber partialsynthetische Abwandlungen gleichzeitig eine
erschiipfende Ubersicht iiber die bekannten Molekiilvariationen und ihre Auswirkung auf die
biologische Aktivitat. Es kann nicht nur dem auf diesem Gebiet arbeitenden Spezialisten, sondern
dariiber hinaus als anregende Lektiire aus einem aktuellen Gebiet phrmazeutisch-chemischer
Forschung empfohlen werden.
G . Blaschke, Bonn
[B 8971
Enzyme Labelled lmmunoassay of Hormones and Drugs, herausgeg. v o n S. B. Pal, XXV, 475 S.,
Preis DM 130,-, Walter de Gruyter, Berlin-New York 1978.
Radioimmunoassays (RIA) und Enzymimmunoassays (EIA) stellen moderne analytische Verfahren dar, die aufgrund der Verwendung von Antiseren gegen die zu bestimmenden Substanzen, die
radioaktiv bzw. enzymmarkiert sind, eine hohe Spezifitat und Empfindlichkeit aufweisen. Nach
20jahriger Verwendung der RIAs werden sie in zunehmendem MaS von den EIAs verdrangt, die
inzwischen in einer schwer iibcrschaubaren methodischen Vielfalt beschrieben sind. Das Buch gibt die
Vortrage (ohne Diskussionen) eines internationalen Symposiums zu diesem Gebiet wieder. Im ersten
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Buchbesprechungen
Arch. Pharm.
Teil werden die neu entwickelten chemischen Verfahren zur Kopplung des in seiner Aktivitat leicht
bestimmbaren Enzyms (z. B. Peroxidase, Galaktosidase) an die zu bestimmende Substanz
beschrieben und die Auswirkungen der dadurch bedingten Aktivitatsabnahme des Enzyms auf die
Versuchsergebnisse diskutiert. D a sich der EIA neben den RIA stellt, werden kritische Vergleiche
durchgefuhrt: es werden Probleme der Empfindlichkeitsverminderung aufgrund der Abnahme der
Affinitat des Antigens zum Antiserum wegen der Enzymankoppelung beleuchtet, es wird auf die
Vorteile des EIA bezuglich der Vermeidung von Umwelt- und Haltbarkeitsproblemen, da kein
radioaktives Material zur Verwendung kommt, hingewiesen, auch Nachteile resultierend aus der
schwierigen Kopplung Antigen - Enzym werden erwahnt. Da hinsichtlich der Antiserengewinnung,
der Methoden der Trennung von freiem und gebundenem Antigen an das Antiserum, Automatisierbarkeit und Probendurchsatz kaum Unterschiede zum RIA bestehen, werden diese schon bekannten
Probleme nur gestreift. Durchweg sind die mit EIA und RIA an Testseren gedonnenen Ergebnisse
ausgezeichnet korreliert.
In zwei weiteren Teilen des Buches werden einzelne Verfahren zur Bestimmung bestimmter
Proteo-Hormone und Anneistoffe angegeben, die klinisch-diagnostisch von besonderer Bedeutung
sind. Wunschenswert ware eine systematische, vergleichende Darstellung aller EIA-Methoden in
einem Kapitel gewesen. Erfreulich, da6 uber den Rahmen des jeweiligen Themas hinweg allgemeine
Prinzipien der Antigenmarkierung, allgemeine Probleme im Umgang mit diesen Testverfahren
angesprochen werden und auch weitere Moglichkeiten au6er der Enzymmarkierung wie eine
Markierung mit fluoreszierenden (FIA), chemiluminiszierenden Substanzen und Coenzym-Markierungen aufgezeigt werden. So kann das Buch von klinisch-analytisch Tatigen mit Gewinn gelesen
werden, wenn sie sich fur den EIA einer bestimmten Substanz interessieren oder auch wenn sie
bekannte Verfahren fur den Aufbau eines eigenen EIA einer neuen Substanz anwenden wollen.
J. E. Schultz, Tubingen.
[B 9001
0 Verlag Chemie. GmbH. D-6940 Wcinhcim. 1979 -Printed in West Germany
Verantwortlich fiir die Redaktion: Prof. Dr. 1. Knabe. D-6MX) Saerbriicken. Fachkreich 14 der Universitit des Saarlandes. Fachrichtung 14.2. Phamazeutische Chemie. - Anzeigenleitung: H. Both. verantwortlich fur den Anzeigenteil: H. Schwobel, D-6940
Weinheim Verlag Chemie, GmbH (Gcschaftsfiihrer: Jiirgen Krcuzhage und Hans Schemer), D-6940 Weinheim. Portfach 1260/
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