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Erinnerung an eine leichte und bequeme Bereitungsart des Ammoniakliquors.

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iiber Liquor Ammoniaci benzoici.
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scheint das in diesem Liquor eipgetauchLe Lackmuspapier auch blau, so rothet es sich doch schon wieder
an der Luft, nnch einigen Minuten.
Das Eisengewicht dcs wie oben dargestellten Liquor
Ammoniaci benaoici betragt 4,053. Unsere Aerzte sind geneigt, dasselbe als normal anzunehmen; die Dosis scheinen sie rnit der des Liquor Ammoniaci sztccinici gleich
stellen zu wollen.
---
Erinnerung an eine leiehte uad bequeme Bereituagsart des Ammoniakliquors;
von
Dr. d u M & n i l .
Vermittelst einer geraumigen kupfernen Blase und
des Woulf'schen Apparats IPsst sich Ammoniakliquor in
kurzer Zeit und ohne die geringste Schwierigkeit fast in
jeder Quantitat darstellen. Hierzu ist nur nothig, dass
erstere ohen mit einem Deckel von starkem Eisenblech
und an der Seite ihrer Wijlbung mit einem zwei Zoll langen etwas breiten Tubulus versehen werde. Der Rand des
Deckels muss in die Oeffnung der Blase einpassen, und
die obere Platte uberstehen, wodurch mittelst steifen Kleisters jene dicht verschlossen werden kann. Es lasst sich
in diesem Deckel noch eine Sicherheitsrohre anbringen,
welche aher bei einiger Aufmerksamkeit beim Arbeiten
uberflussig ist.
Man verbindet denTuhulus mit 2 bis 3 Flaschen des
Woulf'schen Apparats, d. h. mit eincr kleinen fur Kalkmilch, einer grossen fur Wasser zum Ammoniakliquor und
einer sehr kleinen zu wenigem Wasser.
Die gasleitenden Glasrohren miissen weit sein, am
weitesten die, welche von dcr ersten Flasche in die zweile
grosste ausmundet.
1st dieses hewerkstelligt, so bereitet man in der Blase
mit 5; Pfund gebrannten Kalks und dem hinreichenden
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du Me'nil, Bereitungsarl des Ammoniakliquors.
Wasser einen d iin n e n Brei, schuttet 4 Pfund groblich gepulverten Salmiak hinzu, ruhrt das Canze schnell uni und
driickt den bekleisterten Deckel auf. - Obgleich beim
Umriihren mit einem langen Stabe Ammoniakgas heraufsteigt, so belastigt es doch wenig und kommt als Verlust
in keinen Betracht. - Von dem Augenblick der Bedeckung
der Blasmoffnung an, geht das Ammoniakgas mit der wenigen zuriickgebliebenen atmospharischen Luft, in reichlicher Menge in die vorgelegten Flaschen uber; urn dieses
zu unterhalten, bedarf es dann nur eines massigen Nachheizens.
Die erste Plasche muss ungefahr 30 Unzen Wnsser
halten und ihr driller Thoil mil Kalkmilch angefulli sein,
die zweite, welche I 4 Pfuiid Wasser fasst, yird mil 8 Pfund
desselben versehen; denn da nur auf 4.1 Pfund Ammoniakliquor zu rechnen ist - weil die Kalkmilch ihr Theil davon enthalt, - so braucht man nach beendigter Operation nur wenig Wasser hinzuzufugen, urn jene Pfunde
voll zu tnacben, oder fur den Liquor das Eigengewicht
von 0,96 zu erlangen.
Stalt der Woulf'schen Flaschen bedient man sich mit
vielern Nutzen der etwas tief abgesprengten Kolben mit
einpassenden durchlocherten Korkon. Bei dem Vierfachen
obiger Ingredienzien ist die Anwendung einer angemessen
grossen Vitriololflasche gerathen.
Fur obige Quanlitat des Salmiaks etc. sieht man die
ganze Operation gewohnlich in 3 Stunden beendigt.
Gelegentlich bemerke ich hier, dass ich in dem Hiickslande 'der Blase nie ein basisches Calciumchlorid fand,
wohl aber ein solches, welches sehr wenig uhergemengten Calciumoxyds enthielt und dieses aus der filtrirten
Aufiosung nach und nach durch Aufnahme von Kohlensaure falien liess. Bei unterbrochener Destillation fanilen
sich im abgekochten Blasenrucksiande, wie im Filtrat desselben, haufige Krystalle von Salrniak.
Ich enthalte mich hier mehrer Einzelheiten, weil sie
jedem Pharmaceuten bekannl sein miissen,. z. B. dass bei
obiger Operation eine gewisse Menge Wasser, der Sa,che
Slhamer, Ufitersitchung einiger Gallensteine.
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unbeschadet, mil uhergeht; ferner,. dass man die ersten
beiden gasleitenden Rohren schrag stslll, damit jcnes grosstentheils wieder zuriicklaufc, auch dass ein rasselnder Ton
das Aufhoren der Gasentwicklung anzeigt, indem er allein
von Wasserdampfen hewuhrt *).
Untersuchung einjger Gallensteine ;
von
Dr. B e r n h a r d S t h a m e r .
_
I
Die Untersuchung dieser Concretionen wurde nach
der von H e i n **) hefolgten Methode ausgcfuhrt.
Von den lufitrocknen , fcingepulverten Gallensteinen
wurdo eine Quantitat zur Bestirnmung des Wassergehalts
und der Asclienhestaridtheile verwendct. Aus einer zweiten Quantitat wurde durch Auskochcn mit Wasser alles
darin Lbsliche extraliirt, dann mit kochendem Alkohol das
Cholesterin und verscifbare Fett ausgezogen und diese
durch Rehandlung mit Kali, wobei das Cholesterin unverseift blieb, von einander geschieden. - Der nach Behandlung mit Wasser und Alkohol vcrbliebene Ruckstand ward
darauf so lange mit Ammoniak ausgekocht, als dieser sich
noch farbte (Biliverdin) und der Ruckstand (Cholepyrrhin)
sodann getrocknet und gewogen.
Die erhaltenen Resultate waren :
Gallenstein No. I., haselnussgross, glatt, fettglanzend,
von kugeliger Form, aussen von griinlicher Farbe, innen
aus helleren und dunkleren Schichten bestehend, mit einem
deullichen, rothbraun gefarbten Kerne; leicht zerreiblich,
ein gelbgrunes Pulver gebend, Bruch im Allgemeinen matt,
nur in den einzelnen Schichten hleine glanzende Krystalle
zeigend. SFec. Gew. = 1,046.
*) Aushihrliche Angaben d b e r eine ganz Shnliche Methode, nehst
Abbildung des Apparals, finden sich schon in diesem Archiv
D i e Red.
B d . 20. p. 203. Jabrg. 1839.
"") Journ. fur pralrt. Chem. B d . X L . p.47.
Arch. d. Pharm. CIX. Bds. 2. HFt.
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