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Erklrung zu den vorstehenden Bemerkungen von E. Beutel und A. Kutzelnigg

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Erklarung
3. Auch unsere Pra arate Nr. 27 bis 47 (1. c., Tafel 5) besitzen
sicherlich charakteristisc e Lumineszenzfarben, wenngleich die Stiirke
der Lumineszenz bei einigen Praparaten recht gering ist. DaO das
.,falsche Licht" hier keine groBe Rolle spielen kann, ersieht man aus
dcr gesetzmafligen Anderung der Kennzahlen mit steigender Prapa:
rationstemperatur. Da das Schuttvolumcn und damit die Teilchens
groRe in einem Gebicte konstant bleibt, in dem die FIuoreszenzstarkc
cin Minimum durchlauft (1. c., Fig. 2), ware aueh der Einwand nicht
begriindet, da8 wir die Anderung des Keflexionsvermogens der Pulver
f u r falsches Licht an Stelle der Fluoreszenz gemessen hatten, denn
cs ware nicht einzusehen, wieso sich das Reflexionsvermogen bei
gleicher physikalischer Oberflachenbeschaffenheit andern sollte.
4. Das von E i s e n b r a n d und S i e w e r t besonders untersuchtc
Zinkoxyd aus basischem Karbonat zeigte in der Reihe der von uns
untersuchten Praparatc die schwachste Lumineszenz (dunkelrotbraun).
K,uhlt man es aber mit fliissiger Luft, so fluoresziert es kraftig krcW)
(orange). Man wird daraus schlieRen durfen, da13 die dunkelrotbraune
Iarbe, die dieses Praparat unter der Quarzlampe bei Zimmcrtcmpe:
ratur zeigt, glcichfalls echter Fluoreszenz entspricht, deren Reinheit
allerdings durch beigemengtes falsches Licht beeintrachtigt ist.
5. Soweit uns bekannt ist, haben wir erstmalig den Nachweis er:
bracht, da8 man stark wcil3griin lumineszierende Zinkoxydpraparate
durch Erhitzen dcs Zinkoxydes in Wasscrstoff erhaltcn kann9. Aus
der diesbezuglichen Anmerkung bei E i s e n b r a n d und S i e w e r t
Cs. S. 441) geht dies nicht klar hervor.
6. Auf die starke Temperaturabhangigkeit der Fluoreszenz des
Zinkoxydes haben wir bereits friiher hingewiesen'), ebenso
7. auf die Gleichartigkeit der Fluoreszenz von technischen Zinks
oxydsorten (Zinkwei8) und von Zinkoxyd, ,das in Wasserstoff ers
hit z t wur des).
i
J. Eisenbrand und G. Siewert:
Erklarung zu den vorstehenden Bemerkungen von E. Beutel und
A. Kutzelnigg.
(Am dern Pharrnazeutischen Institut der Universitat Berlin.)
Eingegangen am 28. August 1934.
Die eingehenden experimentellen Studien von E. B e u t e 1 und
A. K u t z c 1 n i g g ubcr Lumineszenzen von Zinkoxyden gaben uns,
wie aus unseren mehrfachen Hinweisen ersichtlich ist, fur unsere
Untersuchung wesentliche Richtlinien (vgl. diese Zeitschr. Bd. 272,
S. 441, 442, 444, 445 unserer Abhandlung, sowie besondcrs zu Punkt 5
5)
n)
7)
8)
A. K u t z e l n i g g . Wien. Monatsh. 64, 74 (1934).
E. B e u t e 1 und A. K u t z e 1 n i g g , ebenda 64, 80 (1934).
E. B e u t e 1 und A. K u t z e I n i g g , ebenda 55, 162 (1930).
E. B e u t e 1 und A. K u t z e 1 n i g g , ebenda 61, S. 78 oben, S. 80 unten.
Bucherschau
85 I
auch unser Zitat im Text S. 445 und in der Abb. 3). Wir erkennen
gern die in Punkt 5 bis 7 hervorgehobenen Befunde der Autoren noch
Eesonders an.
Wie wir aus den vorstehenden Bemerkungen (Punkt 2 bis 4) erS
sehen, bestehen indessen zwischen den Autoren und uns Meinungss
verschiedenheiten beziiglich der Auffassung des von uns gebrauchten
Ausdrucks ,,charakterietische Lumineszenzen". Wir erlauben uns hierz
zu folgendes auszufuhren: Es wurde von uns nicht bezweifelt, daR
auch die schwachen, von den Autoren gemessenen Lumineszenzen
bei Verwendung der gleichen Versuchsanordnung
brauchbare Kennzahlen darstellen konnen (vgl. S. 442 unserer Abc
handlung). Es steht unseres Erachtens nichts im Wege sie i n
d i e s e m S i n n als ,,charakteristisch und wohldefiniert" anzusehen.
Ais charakteristische Lumineszenzen i m S i n n e u n s e r e r A u s s
f ii h r u n g e n , vgl. S. 442, bezeichnen wir indessen solche Luminess
zenzen, auf die falsches Licht keincn merklichen EinfluB hat').
1) Uber die GroSenordnung falschen Lichtes bei der Verwendung von
Schwarzglasfiltetn zur Isolierung ultravioletter Strahlen vgl. auch J. E i s e n 5
b r a n d , Z. physik. Chem. Abt. A 144, 441, 445, Anm. 6 (1929).
Bticherachaa,
Die industrielle Chemie in ihrer Bedeutung im Weltbild und Erinnes
rungen an ihren Aufbau, nach 25 Vorlesungen an der JohannSWolfgangS
GoetherUniversitiit in Frankfurt a. M. Von Professor Dr., Dr.dng. e. h.
Albrecht S c h m i d t , E. B. der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin.
Berlin und Leipzig 1934. Verlag Walter de Gruyter & Co. 825 Seiten. Preis
10,- Mark.
Es darf wohl a h ein ebenso mutiges wie dankenswertes Unternehmen
bkzeichnet werden. das Weltbild der industriellen Chemie in deren VerS
r g e n h e i t und Gegenwart mit Ausblicken in die Zukunft zu beleuchten.
er Verfasser konnte sich dieser schweren Aufgabe unterziehen. weil er
selbst in fruchtbarer Weise Jahrzehnte hindurch auf dem Gebiete tiitig war,
und er hat die sich eelbst gewahlte Aufgabe im vorliegenden Werke glans
zend geltist. Er schreibt dariiber im Vorwort: ,,Ich will versuchen, durch
gedrangtea Zusammenfiigen des Wesentlichen zu einem ungefiihren chemischs
technischen Weltbild eine leicht beschreitbare Briicke zu schlagen von dem
groaen wissenschaftlichen Stoff, der auf den Hochschulen in zweieemestrigen,
etwa 130 anorganischen und organischen Vorlesungen gelehrt wird, zur tech5
nischen Nutzanwendung, wie sie in den bekannten. sehr umfangreichen
technologischen Werken niedergelegt ist." Und als Veranlassung, seine Vors
lesungen in Buchform herauszugeben, kennzeichnet er seine Absicht, bei
der jetzt so zeitgemiiBen Erziehung der Jugend zur Selbstandigkeit mitzuhelfen.
Der aufierordentlich vielseitige Inhalt des Werkes kann hier leider nur
in aller Kiirze gestreift werden. Der gewaltige Stoff ist in folgende Haupts
abschnitte eingeteilt: 1. Zweck und Ziel einer Vorstellung iiber die Bes
deutung der industriellen Chemie im Weltbild. 2. Die menschliche Arbeit
als wesentiicher Grundzug im Weltbild. Die Arbeit in der Landwirtschaft
uhd die Arbeit in der Industrie. 3. Welche Gruppen im engeren und im
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