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Ersetzung des Schwefelwasserstoffs in der qualitativen chemischen Analyse durch unterschwefligsaures Ammon.

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Ersetzung d. Schwefelwasserstoffsdurch unterschwefligsaur. Ammon. 849
Petroleums unterrichtet wird, aber nicht erfahrt, ob dasselbe zum
Brennen geeignet ist. Ein an schweren Oelen reiches Petroleum
wird immer eine sehr befriedigende Entzundungstemperatur zeigen,
und doch kann es zum Brennen in den gewijhnlichen Lampen nicht
verwendet werden.
Ueber das Vorhandensein solcher Beimengungen giebt allein
die Destillation des Petroleums Aufschluss und da man durcli
die Destillation auch zugleich erfahrt, ob ein Petroleum feuergefahrlich ist, so erscheint die Destillationsprobe als das einzig rationelle
und dabei sehr einfache Mittel, um sich uber die Natur eines Petroleums in jeder Hinsicht zu unterrichten. Verf. unterscheidet
1) Leichtes Oel - Siedepunbt unter 150°,
2) Leuchtiil (Eerosin) - Siedepunkt: 150 -270°,
3) Schweres Oel - Siedepunkt uber 270°
und schliigt vor, zu verlangen, dass gutes Petroleum weniger als 5 o/o
leichtes Oel und weniger als 15 Ol0 schweres Oel enthalten solle.
Die Probe selbst ist einfach ; man bringt in einen Destillationskolben
etwa 200 g. Petroleum, verbindet jenen mit einem etwa 1 m. langen Ableitungsrohr ohne Kiihler und leitet die Destillation so, dass
in 1 Minute etwa 2 g. ubergehen. Was bis 150° iibergeht, wird
fiir sich aufgefangen und nach weiterem Erhitzen die Destillation
bei 270° abgebrochen, worauf man das Gewicht der beiden Destillate
und das des Riickstandes feststellt.
Russisches Petroleum kann nach des Verf. Versuchen bis 20 Ol0
schweres Oel enthalten, ohne dass die Leuchtkraft desselben beeintrachtigt wird. Es erltlart sich dies daraus, dass die Kohlenwasserstoffe des kaukasischen Petroleums nach der Formel C"Hm, die des
amerikanischen aber = C"HB"+ * zusammengesetzt sind, letzteres
also kohlenstoffirmer ist und demnach auch in seiner Leuchtkraft
urn etwa
gegen ersteres zuriicksteht.
In Bezug auf das leichte Oel gdt fiir beide Sorten, dass Petroleum mit einem unter 5 % liegenden Gehalt an leichten Oelen
fiir vijllig gefahrlos beim Brennen in den Lampen angesehen werG. H.
den kann. (Zeitschr.f. anal. 6%. X X T . 309.)
Ersetzung des Schwefelwassershffs in der qualitathen
chemischen Analyse durch unterschwefligsaures Ammon.
A. Orlowski hat einen systematischen Gang fiir die qualitative
Bnalyse ausgearbeitet, in welchem er den Schwefelwasserstoff durch
utemchwefligsaures Ammon ersetzt; derselbe griindet sich auf Folgendes :
1) Die Metalle , welche HZS aus sauren Lijsungen f a t , werden
auch durch unterschwefligsaures Ammon oder Natron aus kochenden
mit Salzsaure angesauerten Lijsungen gefillt. E k e Ausnahme hiervon macht Blei , welches in Lijsung bleibt, so wie Zinn, Antimon
und Cadmium, wenn die Flussigkeit zu s t a r k sauer ist.
Brch. d. Pharm. XXI. Bds. 11. Hft.
54
850
Gefasse aus nickelplattirtem Eisenblech.
2) Die nach 1. gefaten Metalle kitnnen mittels Schwefelammonium oder Ammoniumsulfhydrat in zwei Gruppen getheilt werden.
3) Die durch H 2 S aus saurer Liisung nicht fabaren Metalle
werden auch durch die genannten unterschwefligsauren Salze nicht
gefdlt.
4) Die Salze der a.lkalischen Erden bilden mit dem Faungsmittel unterschwefligsaure Salze , welche aus leicht angesauerten
Litsungen durch Ammoniak g e f a t werden und welche sich bei l h gerem Kochen in Sulfate und Sulfite zersetzen.
5 ) Wie H 2 S sind auch unterschwefligsaures Natron und Ammon charakteristische Reagentien fiir einige Metalle. So giebt die
geringste Menge von Antimon, wenn man zu der mit Salzsaure
angeszuerten Fliissigkeit tropfenweise des Reagens hinzufiigt, einen
orangerothen, Arsen unter gleichen Bedingungen einen sehr charakteristischen gelben Niederschlag. Quecksilberoxydulsalze geben zum
Unterschied von den Oxydsalzen einen schwarzen Niederschlag.
Der vollstihdige Gang der Analyse kann, weil zu vie1 b u m
beanspruchend, hier nicht wiedergegeben werden. Jedenfalls ist die
Arbeit Orlowski’s ein sehr beachtenswerther Versuch, den H2S aus
dem analytischen Laboratorium zu verdriingen. Beziiglich der Reagentien selbst mag noch erwahnt werden, dass sich Verf. das unterschwefligsaure Ammon durch Zerlegung von unterschwefligsaurem
Kalk mit kohlensaurem Ammon herstellt und als unterschwefligsaures Natron das reine kaufliche Praparat, in 4 bis 6 Theilen Wasser
gelitst, benutzt. (Zsitsch-. f. anal. Chm. =I.
357.)
G. H.
Ueber die Widerstandskraft von Befilssen aus nickelplattirtem Eisenblech gegen organische Shren. - Beziiglich der Ungefahrlichkeit des Kochgeschirrs aus nickelplattirtem Eisenblech theilte H. Schultz vor einiger Zeit unter Anderem mit, dass
2 Liter Milch, welche 8 Tage lang in einer Nickelschale standen,
nur 0,022 g. Nickel gelitst hatten; diese Menge sei gar nicht zu
beachten, da ein Hund in 21 Tagen in Summa 10,5 g. Nickeloxydulacetat in seinem Futter genossen habe, ohne in seinem Befinden
die geringste Stitrung zu erleiden u. s. w.
K. B i r n b a u m hatte ebenfalls Veranlassung, sich mit diesem
Gegenstande zu beschkftigen, und erhielt Resultate, welche zeigen,
dass man die Versuche von Schultz nicht allgemein als maassgebend
betrachten darf. In einem etwa 400 C.C. fassenden Gtefksse aus
nickelplattirtem Eisenbleche wurden 250 C. C. Essig (3,5 O l 0 Essigsgurehydrat enthaltend) , in welchem 0,5 g. Kochsalz gelitst waren,
eine Stunde lang gekocht; es zeigte sich, dass sich 0,95 g. Nickel
gelitst hatten. In einem anderen nickelplattirtem Gefkss wurden
3,5 procent. Essig mit Kochsalz 24 Stunden lang bei gewiihnlicher
Zhertemperatur stehen gelassen; es hatten sich 0,074 g. Nickel
gelitst. In demselben , aber vorher sor@dtig gereinigten &f&se
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