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Experimentelle Untersuchungen Uber die Aethiologie des Typhus abdominalis mit besonderer BerUcksichtigung der Trink- und Gebrauchswsser.

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Experiment. Untorsuch. iib. Aethiologio (1. ~~l~doiiiinalty~~lius.
d a m inittclst cines mit Glasriihre versehenen Gummiballons so lange
cine Hallonfullling Cntersuchungsluft nxch der anderen in das Kalkwasscr, his letztcres durch Calciumcnrbonat so stark getriibt ist, dass
cine auf dcm Boden des Glascylinders geschriebene Zahl nicht mehr
zu erkennen ist. Aus dcr %ah1 der liicrzu nijthigen Ballonfiillungen
Lnft ergiebt sich daiin iler Kohlensiiuregchalt derselben welchen
inan in eincr bcigegebcnen Talielle abliest. In oielen Fiillen geniigt
schon Folgcndcs: Erhalt man mit wcniger als 10 Ballonfullungen die
maassgebendc Triibung , so ist die betrcffende Luft entschieden zii
unrein ; bci 1 0 - 20 Hallonfiillungcn ist dcr Aufenthalt darin auf
kiirzc Zcit zulassig. Entsteht die Triibung erst bci mehr dcnn
20 Fiillmigcn , so ist die Luft fiir gcwiihnliche VerhLltnisse als gut
zii bczeichnen.
In Krankenziniincrn sol1 die Luft so rein scin, dass
erst mit 30, bei ansteckcriden Krankheiten sogar erst mit 40 bis
50 Ballonfulliingen die maassgebcnde Triibung dcs Kalkwassers eintritt. Der Wolpcrt’sche Apparat ist zuin l’reisc von 5 M. bei A l t ,
E b e r h a r d t und Jiigcr in Jlmenaii zii haben. (Pol.iVot. 38, 294
E. 10.
rlurch Chmn. Centrnlbl. 53, 8.71.)
Experimcntelle Uiitersiichungeu iiber die Aethiologio
des Typhus abdoniinalis mit besondcrer Beriicksichtigiing
dar Trink- und Gebraiiclisw~~sser.- Dr. L u d w i g L e t z c r i c h , hat die Brunnenwasscr aiis solchen Ilausern, in welclien wiederholt TyphusFillc vorgckomnicn waren, chcinisch und mikroskopisch untersucht. Die lctztere Untcrsuchiing richtctc sicli auf den
nach 12 bis 18 Stunden entstandenen Niedcrschlag und ergab,
neben Infusorien uncl Mikrokokken, verfaulte organische Massen an
welchen sporentragendc I<lcbs’schc Faden der Typhusorganismen
zii erkennen waren; aber auch da , wo solche anfangs nicht sichthar waren, gelang es Letzcricli clurcli wiederholtc Kulturen die
Typhusorganismen (die Miltrokokken mit ilircm Uebergang in K1ebs’sche Fldcn iind Eberth’schen Stiibchen) hcraus zu kultiviren. Er
benutzte zu Infectionsvcrsuchcn bei Kaninchen den Inhalt der Kulturkammern der scchsten Generation und verwandtc zu jeder Infection I/, Spritzc (0,5 g.) der Pilzgallerte, nachdem er die Bauclihaut
des Thieres an der betreffenden Stelle geschoren , abgewaschen und
sorgfdtig desinficirt hattc und bcobachtete , dass nach htichstens
3 Tagen dem Abdominaltyphus iihnlichc Erscheinungen bei den Kaiiinchen eintraten.
Mit dem Wasser ails Bnimien, welche keiiie vcrdlchtigen Mikroorganismen enthielten, beschickte cr glcichfalls Kulturkammern, doch
entwickelte sich nur Jficrococcus prodigiosns iind luteiis, die nach
Infectionsrersuchen keincrlei Krmkheiten hervorricfen.
Bei den getadteten odor gestorbenen Thieren lioiinten die Typhusorganismen in verschiedenen Entwicklungsformen bei der mikro-
Therapoutische Notizen: Salicylpastcn.
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skopischen Untcrsuchung des Darmschleirns . der Uunntlarmschleimiiiiiitc, dcr Lymphraume, der Peger’schen Driisen und dercn iiiiclister
Uingebiing , der Nilz, dcr Leber, der Nieren, so wie in der Lunge
nachgewiesen werden. Im Blut fanden sich nur, wio beim Mcnschen, die Xikrokokken in wechselnder Mengc , niemals aber dic
Svibchenform dieser Organismen. Schliesslich stellt Letzerich seine
Resultate in folgenden 6 Satzen zusammen:
1) Die chemische Untersuchung der Trink - und Gebrauchswihser reicht zu hygieinischer Beurthcilung derselben nicht aus; es ist
ein ebenso hohes Gewicht auf die mikroskopische Untersuchung der
event. Niederschliige von ca. 1 Liter Wasser und die Kulturen aus
solchen zu legen.
2) Die mikroskopische Untersuchung hat den Zweck, die Ctegenwart von niederen Organismen nachzuweisen oder auszuschliessen.
3) 1st das Wasser von Typhusorganismen inficirt, so findet man
dieselben in rundlich clliptischen Mikrokokkenformcn und die sehr
charakteristischen, verhaltnissmassig kurzen und dicken Eberth’schen
Bacillen. Letztere sind zur Beurthcilung allcin maassgebend. Daher ist die Anfertigung von Praparaten atis den NiederschEgen nach
der Baumgarten’schen Netliode unbedingt nathig , weil diese sofort
die etwa vorhandenen St2ibclien deutlich zeigt.
4) Die Untersnchungen miissen bei starker Vergbsserung mit
guten Imniersionslinsen vorgenommen werden.
5) Wenn es niclit mbglich ist, die Eberth’schen Stiibchen in den
Eiederschliigen nachzuwcisen, so sind mit denselben Kulturen anzulrgen iind die entstandenen Pilzvegetationen genaii zu untersuchen,
Reinkiilturen anzustellcn und Thicrversuche zu machen.
6) Auch die Klebs’schen sporentragenden FBden finden sich in
inficirtem Trinkwasser , dann aber stets neben Eberth’schen Bacillen, jedoch seltener iind nur in der warmeren Jahrcszeit (April
bis September), wlhrend die Mikrokokken und Eberth’schen Stiibchen zu allen Zeitcn beobachtet werden. (Durch B. M. Xiit. 47183J
P.
Therapeiitische Xotixen. Ueber Salicylpastcn. - 0 sc a r L a s s a r s c h l e t vor, an Stelle der bei manchen Patienten Entzaiidnngserschcinungen auf der Haut hervorrufenden Salben aus Fett,
Pasten aus Vasclin, Zink und Stiirlte, die mit einem beliebigen
Nedicainente vcrrieben werden kijniien , zu vcrwenden. Dieselben
trocknen schnell , sind absolut reizlos und gestatten wegen ihrer
Porositat etwa ails den Ekzemen etc. austretendem Blut resp. Lymphe
den Durchgang , wodurch cine Borkenbildung verhindert wird. Da
die SalicylsLure sich als gutes Mittel gegen Ekzem bewiihrt hat, so
verordnet Lassar iiberall, wo keine w e i c h e Salbe nbthig erscheint,
folgende Paste.
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