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Exsiccatoren mit Paraffin.

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Loslichk. d. S&ylsaurc,
I~cnxoS~Purc
ctc. i n Wuss.- Exsicc,itor. m. Paraffin. 377
gelber Ruckstand, die Losung sctzt beim Erkaltcn gelbe Nadeln
ab, welche die Zusammensetzung der Hpdroxytoluylsfiure C S H 8 0 3
haben. Durch vcrdunnte Schwefelsaure wird $as Teucrin beim
Kochen gleichfalls zersetzt. In der Losung findet sich ein zuckerartiger Xiirper. Darnach ist das Teucrin wahrscheinlich ein Glycosid. (The Pharna. Journ. and Transact.. Third Ser. No. 486.
WP.
Laslichkeit der SalicglsElnrc, BenzotSstture, sowie der
Oxybenzo8sPure in Wasser. - O s t fand durch zahlreiche
p . 303.)
Versuche, dass die von Kolbe im Jahre 1 8 6 0 angegebene Loslichkeit von 1 Theil Salicylsaure b-ji 00 in 1087 Theilen Wasser annahernd richtig ist; man hatte dies bezweifelt und behauptet, dass
die Losliohkeit dieser Saure eine vie1 grossere sei, welches sich
jedoch 81s ein durch Uebersattigung der Losungen bei hoher Temperatur entstandener Irrthum erwies. Ost setzte langere Zeit
warm angefertigte wassrigo Losungen der Saure einer Temperatur
von Oo aus. Nach Verfluss einee liingeren odcr kiirzeren ZeitraumeR, welcher bei scinen Versuchen zwischen 1-15 Tagen whwankte,
bestimmte er durch Titriren den Gehalt der Losung an Saure und
constatirte, dass die Ucbarsattignng der Losungen ausgesprochener
und anhaltender ist, je weniger concentrirt sie sind. s o war fir
eine Losung von 1 : 400 die Grenze der Loslichkeit noch nicht
nach Verfluss von 10 Tagen erreicht, wahrend eine Losung von
1 : 100 nach Verlsuf von 3 Tagcn sich kaum noch ubersattigt
zeigte. Paroxybenzo&lure, Metoxybenzoesaure und Benzoesiiurc
verhalten sich in analoger Weise, aber die Erscheinung der Uebcrsattigung ist wenig.auffillig. , Sie zeigt sich gar nicht bei Raliumnitrat, Kaliumchlorat und Chlornatrium. Ost fmd als definitive
Resultate bei O o die Lijslichkeit von:
Salicylsaure
in 1050- 1100 Theilen Wasser.
Paroxybenzoesanre 580
Metoxybenzoesaure 265
BenzoGsanre
640
(.Journal de Pharmacie et de Chimii:. Serie 5. Tome I. p. 52.)
C. Kr.
Exsiccatoren mit Paraffin werden von L i e b e r m a n n empfohlen, um aus Losungen von Schwefelkohlenstoff, Aether, C tiloroform und Bcnzol ohne Anwendnng von Warme, ohne Belhtigung
der Umgebung und unter Vermeidung des Verlustes dieser
Losnngsmittel dieselben von ihren Losungsobjecten zu trennen.
Liebermann bringt hicrzu einfach diesc Losungen in gewohnliche
Schwefelsaurc- Exsiccatoren, in we'chen er die Schwefelsaure durch
Paraffinstickchen ersetzte. Das Paraffin absorbirt die Dampfe dcr
Loeiingen, indem es Rchlieswlich eerfliesst und worm$ durch nachherige Destillation beide getrennt reap. wiedergewonnen w i d e n
378 Verfiilscb. d. Sesamoles. - Daa Salpetersaure- u. d. Bulter&iure-Perment.
konnen. Paraffin absorbirt sein eigenes Gewicht: von Schwefelkohlenstoff in 4 - 5 Stunden, von Aether in 8-9 und Chloroform
in 9-11 Stunden. Die Absorption von Benzol erfolgt vie1 langflamer. Paraffin kann mehr als das dreifache seines Gewichtes
von Scliwefelkohlenstoff und mehr als sein doppeltes Gewicht von
Aether absorbiren. (Joumal de Pharmacie d'dnvers. Fkvriet- 1880.
pag. 63.)
C. Kr.
Die VcrPlElschiing des Sesrmttles, welches selbst dazu dient,
Olivenol zu verfalschen, geschieht in der Regel durch die billigeren fetten Oele ails den Samen des Mohns, des Senfes und aus
den Kernen der Baumwolle. Die Anwesenheit dieser Surrogate
ist leicht nachzuweisen, indem man etwa 10 C.C. Sesamol in einem
Probirglase auf 10 - ZOO erhitzt, dann vorsichtig 4 Tropfen Schwefelsanre zugiebt , einige Miniiten tuchtig unischiittelt , 4 Tropfen
SalpetersBure zufugt und wieder umschiittelt. W a r das Sesamol
rein, so wird die Mischung zuerst dunkelgriin und dann schnell
johannisbeerroth , welche Parbung nicht eintritt, wenn eine Perfidschung mit den angefuhrten Oelen stattgefunden hatte. (Journal
de Pharmnc. et de Chimie. Scrk 5 . Tonic I. pag. 95.) C. Kr.
Das Salpeters#uro- und das I~ntterstture-Ferment.F e r r a n d erinnert damn , wie Schlosing bereits seit langer Zeit
das Studium der StickHtoffoxydation verfolgte , wie nach den electrischen Entladungen der Gewitter Salpetersaurc im Regenwasser
Rich findet, wie das Meerwasser den von den Binnengewiissern ihm
als Nitrate zugefuhrten Stickstoff als Aminoniak der Atmosphare
iiberantwortet , wie ferner Berthelot experimentell naohwies , dass
durch die stille electrische Entladung der gasformige Stickstoff niit
den versohiedensten Xorpern Rich vereinigen kann, wie die PflanZen durch ihre verschiedenen Organe oder Gewebe einen Theil des
Stickstoffs aufzuuehmen vermogen, den wir durch die Analyse in
ihnen finden. Nicht ganz auf'gekliirt waren immer noch die fortdauerndo Rildung von Nitraten an feuchten Manern und ebenso
das Vorkommen der ungehenren Nstriumnitratlager in der Wiiste
von Atacama in Chili. Schlosing und Muntz gelaug es durch
systematisch ausgefuhrte Versuche , nachdem sie beobachtet , dass
durch Chloroform und erhohte Temperatur die Salpeterbildung aufgehoben werden konnte , das besondere organische Wesen aufzufinden, welohes diese wichtige Punction ausfuhrt ; es zeigt eine
gewisse Analogie mit den von Pasteur im Wasser aufgefundenen
Urkorperchen, welche er Corpuscules brillants nannte und die er
ala Keime der Bacterien ansieht.
Dieses punktformige Urkorperchen betrachten SchYosing und
Muntz als das Salpetersaure-Ferment, welches die Oxydation des
$ tickstoffs vermittelt. Es besitzt sehr geringe Dimensionen, ersoheint
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paraffin, exsiccator, mit
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