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Fabrik von gekrntem Kleber.

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Fabrik von gekorntem Krleber.
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dampft und dann bis 4500 oder 160° erhitzt. Die hinterbleibende braune Masse lost man in kochendem Wasser
auf. Beim Erkalten scheidet sich dann der weisse Korper
grosstentheils ab und kann mit kaltem Wasser vollig rein
ausgewaschen werden.
Dcr weisse Korper ist weiss, pulverformig und durchaus unkrystallinisch. An der Luft wird er grunlich. Mil
Wasser gekocht, entsteht eine intensiv smaragdgrune Flussigkeit. In Alkohol und Aether ist er unloslich. Von
Salzsaiire und Schwefelsaure wird er mit Leichtigkeit aufgelost, ohne jedoch Salze damit zu bilden. Von den conaentrirlen Sauren und von kaustischen Alkalien wird der
weisse Korper zerstort.
Die Zusammensetzung dieser Substanz wird durch die
empirische FormolC1Qo
H 1 6 ° N 8 0 2 4 ,+ l i S 0 3 ausgedruckt,
was gleich ist 4 At. Morphin
5 At. Schwefelsaure.
Wenn das Morphin als eine copulirte Ammoniak- Verbindung betrachtet wird, so kann das schwefelsaure Morphin, tlas gleich allen andern Salzen der Alkaloide 4 At.
Aq. enihalt, durch die Formel C 3 5 H 3 4 0 6 H8NN”,0,S03
ausgedruckt werden. Boim Erhitzen niit Schwefelsaure
wird alles Wasser ausgetrieben, und es entstehen die von
H. R o s e entdeckten schwefelsauren Ammoniaksalze, in
denen das Ammoniak mit der Schwefelsaure copulirt isl.
Von diesen Verbindungen ist die neutrale = € I 6 R2,S O 3
und die von J a c q u e l i n anal sirte =r 3 H 6 Na, 4 S O 3 .
Hahen sich nun drese beiden
bei der Einwirkung
der Schwefelsaure auf das Morphin gebildet, so muss die
oben angegebene empirische Forniel richtig sein, und die
rationale Formel ware alsdann = (C3 H 3 0 0 6
H6 N2,
S 0 3 ) (3 C 3 5 H 3 4 0 6
H 6 Na, 4 S O 3 ) . Nur weitere
Nachforschungen konnen iiber diese Ansicht entscheiden ;
jedenfalls sind die Bcobachtungen des Hrn. Dr. A r p p e
geeignet, die Aufmerksarnkeit der Chemiker auf die Lo
sung des Problems, das die Alkaloide immer noch darbieten, aufs neue hinzulenken. (Giitting. Nachrichten No. 7J.
H. Wr.
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Fabrik von gekoriitem Kleher.
P a e n berichlet dariiber Folgendes: Die Fabrik der
Herren i e r o n f r e r e s zu Liguge, unweit Poitiers, verbindet mit der Darstelluns von Mehl und Gries einen neuen
Betriebszweia in einer bis jetzt unerhorten Ausdehnung,
namlich die Starkefabrikation, bei welcher aber der K 1e b e r nach Martius’ Vorgange nicht weggeworfen und der
Fabrik von gekorntem Kleber.
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Faulniss uberlassen, sondern benutzt wird. Der Kleber,
wie er auf diese Art gewonnen wird, enthalt neben den
seine Hauptmasse bildenden stickstoffigen Bestandtheilen
des Getreides noch die fe'ettigen Substanzen und einen Antheil Starkemehl, ist daher die glucklichste Combination
nahrender Stoffe, die sich denken lasst, leichsam eine
Vereinigung von Fleisch und Brod. Auc zur Mastung
des Viehes ist er sehr vortheilhaft gefunden. Urn nun
aber den in seinem gewohnlichen Zustande leicht zersetzbaren Kleber in einer fur Aufbewahrung und Dauer geeignetsn Form herzustellen, und denselben dadurch auch
zu einem Nahrungsmittel fur Menschen zu niachen, musste
darauf hingesehen werden, den Kleber in einen trocknen
Zust.and zu versetzen. Die Fabrikation des getrockneten
und kornigen Klebers geschieht auf folgende Weise.
Weizenmehl erster Qualitat wird in Quantitaten von
75 Pfund auf einmal mit massig vielem Wasser und ohne
Hefe im Troge von Fontaine (der bekannten Knetrnaschine)
zu einem Teige gemacht. Der Teig wird dann in langen
geneigten Tro en, in denen sich der Lange nach cannelirte holzerne alzen drehen, unter dem Einflusse stets
zulliessenden frischen Wassers bearbeitet, bis alles Starkeinehl heraus ewaschen und der Kleber als zahe, dehnbare
Masse zuruc geblieben ist. Die Starke wird dann wie
gewohnlich gewonnen, der feuchte Kleber wird alshald
auf Tafeln mit seinem do pelten Gewichte besten Weizenmehls geknetct und die Lollen ausgerollt, welche darauf
in den so enannten dhkleur, oder die Kornmaschine
kommen. biese Maschine besteht aus einem Hohlcylinder,
in welchem sich ein anderer an der Oberflache mit vielen
Zinken besetzter rasch umdreht, wahrend der aussere sich
%
gw
1
mit Schiefern
Die ruckstandigen Klumpen werden in einer Handmuhle
mit Nuss gemahlen und nochmals gesiebt.
Dass dieser gekornte Kleber (gluten grunuld) we en
seiner vortrefflichen nahrenden Eigenschaften. vor den udeln, dem kunstlichen Sago u. a. m. rosse Vorzuge hat,
und desshalb die Verwendung dessel en die rosste Be€ ! leber auch
achtun und Nachahmung verdient, da%dieser
zu Ver esserung kleberarmen Mehls, zum Verbacken von
a
t
64 Behen-Oet. Orangenbliithwasser. Milchsaft d . Kuhbaurns.
Kartoffdmehl u. a. m. verwendet werden kann, kann nicht
genug liervorgehoben werden. (Bull. de la Soc. dEncourag. 1815. - Polyt. Centr.- BG. 1845. 24. Heft.). B.
Behen - Oel.
H a m i l t o n theilte der Phnrmac. Sociely am 9. Juli
mil, dass dieses Oel jetzt in grosser Menge gewonnen
wurde aus dem Samen von Morinya pterygosperma. Dieser Bauin schiesst sehr leicht auf, bringt eine grosse Quantitat Samen hervor und ist jctzt in Westindien vollkommen
naturalisirt. - Aus 400 8, Samen erhalt man nach G e o ff r o y durch Ausdrucken 24 B eines klaren, farb- geschmackund geruchlosen Oels. Dasselbe verbindet sich nicht mit
Sauerstoff, wesshalb es bei mehreren Salben, welchc sich
rasch zorsetzen, mit Nutzen angewandt werden konnte.
(Lancet. 2. 7 1845. - Froraep’s N. Not. Bd.36.p.64J. Ha.
4ufbewahi*ung des Orangebluthwassers.
S o 11 b e i r a n macht bekannt, dass zufolge verschiedener Eingahen und Gutachten an das franzosische Ministerium, von hier aus bestimmt ward, wic die Versendung
dieses (und ahnlicher Artikel) nicht in kupfernen Gerathschaften wie auch mit bleihaltigem Zinn versehenen, geschehe, sondern in solchen, von Eisenblech mit reinem
Zinn, da namentlich Niederschhge durch Schwefelwasserstoffgas Cauch in den sauren Flussigkeiten) crfolgten, welche
bei naherer Priifung die Gegenwart des Kupfers und Bleies
andeuteten.
B e in e r k u n g. Die Versendung atherischer Oele
selbst in Gefassen vorgedachter Art, ward friiher bereits
gerugt, imd hier vorzugsweise auch Orangenbluthol als
ein solcbes charaklerisirt, welches leicht die Oxydation des
Kupfers U.S.w. veranlassen konne. - Die Erfahrung has
gelehrt, dass in diesen Fallen kohlensaures Kupferoxydhydrat sich bildet, bei den destillirten Wassern dagegen,
differentere Kupferverbindungen vorhanden sein sollen.
(Journ. de Pharrn. et de Chim. Novbr. 1845. pug. 350 etc.).
Witting.
Milchsaft des Kuhbaumes.
S 0 11 y hat mehrere Versuche von Riviero u. s. w.wiederholt, welche auch neuerdings von H e i n t z constatirt
wurden. .- Dieser fand Wasser 57,3, vegetabilisches Ei-
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