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Fluorescirende Eigenschaften der basischen Uranoxydsalze.

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Neue Schwefelsanre.
- Fluoresc. Eigonechaft. d. bas. Uranoxydsalze.
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Weissgraue, metallglanzende hexagonale Rryetallbliitter,
sehr bestindig und werden von H * 0 , H!”, KHB, sowie anch
von HCl selbst beim Sieden nicht angegriffen. Im Hstrome
zum Gliihen erhitzt giebt die Verbindung unter Auftreten von
HSS einen Theil des S leicht, einen anderen sehr schwierig
und langsam ab. Dem Ruckstande entzieht siedende HNQ3
alles Ag und einen Theil Pd; zuriick bleibt ein graues, krystallinisches Pulver , das hauptsiichlich aus Halb - Schwefelpalladinm besteht. (Pogg. Ann. 148. 625; daraus Journ. filr
pract. chem. Bd. 7. S. 214. 1873.).
c. J.
Ueber neue Schwefelsalzo
berichtet R S c h n e i d e r weiter:
Kalium- Zinksnlfid K%, 3 k 8 wird erhalten durch SchmelZen von Schwefelzink, Kaliumcarbonat und Schwefel (1: 24: 24).
Kleine, farblose, durchsichtige Blattchen, bei auffallendem Licht
von lebhaften Perlmutterglanz; geben weder an kaltes noch
eiedendes HsO Schwefelkalinm ab. In H 8 0 zertheiit und
mit AgNW versetzt, setzen sich die Blattchen urn in
Ag%,3W.
Natrinm - Zinksulfid NaaS. 3ZnS wird auf dieselbe Weise
dargestellt und bildet ein lichtfleischrothes Krgstallpulver.
Natrium - Cadmiumsulfid Na*$, 3.6& durch Schmelzen
von QB%, K*G’Q* und 8 (1 : 12 : 12). Diinne citrongelbe,
sechseeitige Saulen. Sehr schwer rein darzustellen , da beim
Auswaschen mit H20ein Theil Nas$ mit weggerissen wird.
Wendet man statt R s 8 ein Gemisch aus gleichen Theilen
H a 0 und G2H68H an, so erleidet zwar Naa$, 3C& keine
Veranderung, aber es bleibt neben diesem ein Theil des
NaS$O*, das in der Schmelze in grosser Menge enthaltsn
ist, nngelost zuriick. (Pogg. Ann. 149, 381; daraus Journ. f .
C. J.
pad. Chem. 8, 29. 2873.).
Flnorescirende Eigenschaften der basischen Uranoxydealze
beobachte M o r t o n ,
1) als er Ammoniumuranoxychlorid in einem Reagensglase
so lange erhitzte, bis es schmolz und etwae Gas entwickelte.
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Fluorcsireude Eigenschaften der bileiaehen Uranoxydsulze.
Ein Theil der Masse wurde fest und undurchsichtig, wahrend
der andere Theil flussig blieb ; beim Erkalten f 1u o r e s c i r t
es sehr schon mit e i n e m b e s t a n d i g e n S p e c t r u m .
2) Als er neutrale essigsaure Uranoxydlosung bis zu 100°
erhitzte, entstand ein Niederschlag, welcher beim Trocknen,
unausgewaschen , durch Fluoresciren ein bestiindiges Spectrum zeigte , melches mit h e l 1e n L i n i e n durchkreuzt war.
Dasselbe Spectrum zeigte etwas Natronuransulphat , als es
bei 150° im feuchten Zustande getrocknet wurde.
Indem Uranoxydhydrate diese Erscheinnngen nicht geben, so folgerte e r , dass sich b a s i s c h e S a l z e gebildet
hahen mochten. Einige basische schwefels. Uransalze, welche
er nach der Methode Ordway darstellte, gaben dieselben Erscheinungen und fand , dass die Formel des schwefelsauren
Salzes , indem er die Schwefelsaure derselben bestimmte,
= 3(Ue03)S03 Aq. sein miisse.
Die basischen Salze stellte er auch direct dar, indem er
Schwefelsiiure , Salpetersaure , Chlorwasserstoffsaure und Essigsaure auf frisch bereitetes und feuchtes Uranoxydhydrat
einwirken liess, so dase ein Theil desselben u n g e l os t blieb.
Es entstehen eine Nenge Verbindungen, melche alle beim
Abdampfen fluoreeciren und ein bestiindiges Spectrum zeigen.
Die Helligkeit dieser Lichterscheinungen ist verschieden und
hangt yon der Verschiedenheit der Base und der Siiure ab.
So zeigt das Salz, welches sich beim Auflosen u r a n s a u r e n
h m m o n i u m s in H C l bildet, eine s e h r p r a c h t i g e
F l u o r e s c e n z , welche der, welche beim Schmelzen und Erkalten des Ammoniumuran-oxychlorides entsteht, gleich kommt,
wiihrend das u r a n s. N a t r o n s a 1z in derselben Slure gelost
11u r w e n i g fluorescirt.
Die Ammoniumverbindung halt er
f k ein basisches Doppelsalz, wahrend er die Natronverbindung als ein einfaches Uranoxychlorid , welches mit Chlornatrium gemischt iRt, ansieht , und geben die Niederschlage,
welche beim Erhitzen der verschiedenen in Sauren gelosten
Uranate, entstehen, alle ein bestiindiges Spectmm.
Er schloss aus den Vereuchen, dass
1) die durch Kochen der basischen Losungen erhaltenen
Niederschlage , b R s i s c h e S a1 z e sind , welche alle die dem
Ammoniaksalz = 3 ( U 8 0 3 )
SO3
NH40.SO3 6H0,
entsprechende Formel haben.
2) Dass frisch bereitetes Uranoxydhydrat oder Uranat
fahig ist, sich mit Sauren zu einer hoheren Stufe als der des
neutralen Salzes zu verbinden, oder auf jeden Fall sich in
der Losung des neutralen Salzee zu losen.
+
+
+
+
Vcrdichtung von Gasen und Fkssigkeiten durch Bolzkohle.
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3) Dass alle basische Uransalze sich durch Fluorescenz
mit einem bestindigen Spectrum auszeichnen und dadurch
basische Salze von Uranoxydhydraten leicht unterschieden
werden konnen.
Das von Becquerel beobachtete Fluoresciren seiner Verbindung, welche er Ammonical sub - sulphate of Uranium
nennt , hiingt wahrscheinlich auch von einem anhangenden
basischen Salze ab, zumal sich die basischen Salze unter
verschiedenen Bedingungen auf verschiedene Weise bilden.
(The americ. chemist. Vol. U. 125.).
Bl.
Verdichtung von Gasen nnd Fltissigkeiten dnrch
Holzkohle.
Y e l s e n s sattigte Holzkohle , welche in eine knieformig
gebogene Rohre gefullt war, mit trocknem Chlorgas, die beiden Enden wurden sofort mit Siegellack verschlossen. Der
langere -4rm dieser Rohre, in welchem die Kohle sich befand,
in e i n e m W a s s e r b a d e erhitzt, lasst Chlor wieder gasforinig entweichen und diem3 sammelt sich in dem anderen Arm,
welcher in eine Kalte erzeugende Mischung getaucht ist,
unter dem zunehmenden Drucke z u e in e r F 1u s s i g k e i t.
Es wurden so einige CC. f l i i s s i g e s r e i n e s C h l o r
erhalten, welche aber, sobald die RShre aus dem Wasserbad
genommen wurde, von selbst aufwellten und ron der Kohle
wieder absorb& wurden, sodass nun eine Art Reif in dem
kumen Arm zuriickblieb. Diese Erscheinung lasst sich, so
oft man will, wiederholen.
Auf dieselbe Weise hat er Ammoniak, schweflige Saure,
Schwefelwasserstoff, Brommasserstoff , Aethylchlorur und Cyan
durch Kohle kalt aufnehmen lassen, welche bei einer nicht
hoheren Temperatur a18 looo wieder frei wurden, urn sich
zu einer Fliissigkeit zu verdichten. E r machte ferner die
Erfahrung , dase porose Kohle beim Absorbuen von Flussigkeiten, wie Wasser, Alkohol, Aether, Schwefelkohlenstoff und
Brom, eine Temperaturerhohung bewirke, welche er bei 1 Th.
Kohle und 7-8 Thln. Brom uber 30° fand. In luftleeren
Apparaten muss die Temperatur vie1 hoher werden, zumal
wenn die frisch gegliihte Kohle in einem luftleeren Raume
erkaltet ist. Die von der poroeen Kohle absorbirten fluchtigen Fliissigkeiten ala Brom, Cyanwasserstoff, Schwefelkohienstoff, Aether und Alkohol, werden nur theilweise frei bei
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