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Folia Uvae Ursi.

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Folia Uvae Ursi.
............... 21. 57
........ 24.25
........ 24. 25
.. 19.43
Linsen
Grosse Linsen
Graue Erbsen
Erbzen (Illaple peas)
Kleehen (2 . Ernte)
Sonnenbluniensamen
Hafer
Buchweiren
Guinea- Horn
\\'&en
Gem scholt Bohnenslroh
Gerste
Ilcu. neues
.... 13'52
... 12. 70
................ 10.16
......... 9.81
........ 9.27
.............. 9.01
..............
..........
8. 25
7. 7 4
6. 16
57
\ViolerLohnenslroh
Altes Heu
Klee
Gelber Klee
Lucerne
Kuhgras
Rother Klee
Gerslenslroh
Haferstroh
Hothweizenslroh
\\'eissweizenstroh
Turnips
....
...........
................
..........
.............
.............
..........
.........
...........
......
.....
..............
$71
4. 00
3.30
3.26
3. 11
2. 75
2. 59
1. 90
1;50
1. 50
1.37
1.27
.
400 Theilc der folgenden Substanzen enthalten an
Oel die unten angegebenen Mengen. Die bei Vergleichung rnit voriger Tabelle fehlcnden Substanzen enthalten
gar kein Oel.
............. 34. 00
Leinsaat
Sonnenblumensaat
Leinsam6lkuchen
Rapskuchen
Hafer
Mohnhuchen
Guinea Horn
Craue Erbsen
Buchweizen
Weizen
Cerste
Schottische Lineen
.... 29. 98
...... 12. 7Y
.......... 11. 10
............... 6. 12
......... 5. 75
- .........
3.46
........ 3.30
.......... 2.69
.............. 1.99
............... 1.88
....
..............
.........
..............
Erbsen
Winterwicke
Buhnen
Feldbohnen
Bnhnen (fremde)
Linten (frenide)
Hopeloun- Wicke
Gem srhott . Wicke
Friihlingswicke
Bohnen
Turoioe
.
..........
......
......
.....
...
.......
..............
.............
I.72
1. 58
1.59
1. 58
1. 51
1. 51
1.49
1.30
1.26
1.22
0.20,
-1;79
Chempharm. Cen6rbl.1853.N0.22.)
B.
(Journ . of agrzc. 1852.
.
.
.
.
.
.
Folia Uvae Ursi
K a w a I i e r's Untersuchang. . der Barentraubenl)la~ler
bat zu folgenden Resultaten gefuhrt:
Das wasserige Decoct der Blatter giebt mit Bleizuckerlosung einen Niederschlag. der fast reines
saures Bleioxyd ist. Die vom Bleiniederschla e ab ltrirte
Flussiglieit wird in einzr Retorte a b d e s t i l h bis zur
schwachen Syrop*consistenz und von dem etwa ausgeschiedenen Bleisalz abfiltrirl. L)as Filtral wird mil Schwefelwassers:off von Rlei befreit und bei gelinder Warrne einSedampft. Nach einigen Tagen scheidet sich Arbutin in
nadelformigen Krystallen a'us. Durch Umkryslallisiren
gereinigt stellt es lange. dunne. farblose. bitter schmeckeode.
in Alkohol. Aether und Wasser Josliche Prisrnen dar. die
erhitzt schmelzen und zu einer amorphen Masse erstarren
I m lufttrockenen Zustande haben die Arbutiakrystalle die
fPs-
.
Folia Uvae Ursi.
58
Zusammensetzuns: C3 2 H 1 4 0I .2 Bei 100° C. getrocknet,
wobei sich ihr Aussehen nicht verandert, hahen sie die
Zusammensetzung : Cs 2 1 1 ' 2 0 I ". hgit Emnlsin i n Wasser
geltist, zcrsetzen sie sich. Wird die Flussigkeit eingedampft und tier Ruckstand mil Aetlier ausgezogen, so liist
sich darin cine Substanz aof, die nach dem Verdunsten
des Aelhers in lirystallen zuriickbleibt., Arctuvin. l)er
mit .Aethcr erschijpfte Ruckstanti cnthiilt Traubenzucker,
den man tlurch Ausziehen mil Alkohol von Clem Emulsin
trcnnt u n d durch Umkrystallisiren aus Wasser reinigt.
Das Arctuvin hat die Zusammenselzung: C 2 o H 1 0 0 7 . Es
kann durch Gmkrystallisircn aus Weingeist und Wasser,
nchandeln der Liisung [pit Thierkohle, in 4 bis 6 Linien
langen, 2 bis 3 Linicn breilcn, vierseitigen, farbloscn,
hittcrsiissen Nadeln crhalten wcrdcn. Aus vcrdunnten
wasserigen Liisuiigen, dic noch nicht vollkommen entfarbt
sind. krystallisirt es mil brarincr Farbe. Seiner Zusammerisetzung nach ISsst es sich als ein Oxydationsproduct
eines Kijrpers betrachten, das dem Rampfer gleich zusammengesetzt ist.
Czo[Ii
"0"
+
_OS-HG
= ~ 2 0 1 1 10 0 7 .
2 Aeq. liampfer
Eine Liisung der Krystalle in Wasser gieht aul Zusatz einer Losung von Eisenchlorid eine indlgoblaae Farbung, die aber innerhalb einer Secunde sich in eine griine
und dann brauricrelbe verwantlelt, Wollte man von dieser Reaction a u f einen Zusammenhnng n ~ i t der Salicylgruppe schliessen, so konnte man dieses Arctuvin als ein
mit den Elementen der Oxalsiiure verbundenes salicyligKaures Aethyloxyd betrachten :
c a o 1 1 1 0 0 7 = C ~ O J ~ 4 ~ 5 C0 I ' H S O ~ .
Das Arbutin nirnmt mit AmmoniaktJ;impfen und Luft
in Beruhrung eine schwach blauliche Farbe an, Dag
Arcluvin mil Lufi und Ammoniak in Beriihrun wird
schwarz. Die dabei gebildele ammouiakhaltende erlindung ist nach der Formel C X 0 I lI " N 3 0 2 zusammeogesetzt.
D a s Arctuvin wird sehr leicht durcli oxydirendc SubfitanZen verandert und schon durch einc kalte Losung von
zweifach chromsaurem Kali braun gefbrbt.
Ausser Gallussaure und Arbulin sind noch I"ett, 'Wa&
und Chlorophyll in den Bli4tm-n der Bdrentraube enthalten, ferner etwas Zucker, tipuren eincs iitherischen
Oels, so wie kleine Mengen eines Korpers, der, mil verdiinnter Schwefelsaure oder Salzsaure erwiirmt, ein atherisches Oel liefert, das an der Luft scliilcll SauersM
- ..
+
+
f
Chinidin.
59
anzieht, sich dabci dunkel fiirbt, und in tliesem oxydirten
Zustande der Formel C2O H 1 6 0 5entsprechend zusammengeseut ist. Nebst diesen Substanzen ist auch ein harzartiger Kiirper in dom wiisserigen A.uszyge der Blatter
enthalten, der durch Erwiirmcn mi( bnlzsaure oder
Schwefelsaure ausgeschieden wird, und durch Liisen in
Alkohol und Fallen rnit Wasser gereinigt wird. Seine
Zusarnmensetzung cntspricht der Pormel
C j n € 1 3 4 0 3 0 [lo.
C B I J I I G(=~ 8 CrUHS)-H30 + ()a0 = C8OH34O3Oa
(Ann. der Chem. u. Pliarm. Bd. 82. p . 211 - ?43J
G.
+
Chini din.
h c h L e e r s wird von mehreren Chininfabrikanten
jelzt aus der China Uogola Chinidin ziir Verfiilschnng des
Chinins dargestellt. L e e r s zeigte ein solches Chinidin
aus der Chaw Hogola, erhdten durch wiederholtes Auflosen
in Al.kohol von 90 Proc. und Krystallisiren und darauf folgeildes Schutteln mit Aether. Uas so Sereinigte Chinidin
hathe folgende Eigenschaften : In Weinseist von 90 Proc.
elost, krystallisirt es in Tarblosen, glasglanzenden, harten
hismen. die F1ache.n der Prismen sind stark gestreift,
eben so die Abslumpfungsflachen der sturnpferen Prismenkanten. Die Kryslalle sind an den Enden zugescharft,
durch glanzende Flachen und auf die schirferen Prisrnenkeollen auf3esetzt; sie lassen sich leicht zerreiben u n d
liefern ein schneeweisses Pulver, welchos beirn Reiben
elektrisch wird; bei 178 O schinelzen sie zu einer klaren,
weingdben Flussigkeit, welche nach dem Erkalten eine
weiesgraue, krystallinische Masse bildet. Der Geschmack
des Chinidins ist niclit SO stark bitter. wie der des Cbinins. Bei 17" ist es loslich in 2580 Theilen Wasser, in
143 Th. Aelher und in 12 Th. Alkohol von 0,836,spec.
Gew. Unterwirft man das Chinidin mil Kalihydrat und
etwas Wasser der DestillaLion, so erhalt man einen gelhen olartigcn Korper, welcher alknliscli reagirt und alle
Kigenschaken des Chinolins besitzt. Ourch wiederholtes
Waschen mil destillirtem Wasser liefert er eine schone
gelbe olariige Plussigkeil, welche auf Zusalz von SaLsiiure und Platinchlorid einen oraegegelben Niederschlad
giebt. Wird reines Chinidin fein gepulvert und mil Chlorwasser i n Beriihrung gebracht, so lost es sich darin auf
ohne besondcren Erscheinungen ; eben so verhalten sich
Chinin und Cirichoaia gegen Chlarwasser. Setzl man
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