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Fortpflanzung der Infusionsthierchen.

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Fortpjanzung der lnfetsionsthierchen.
Ueber die Rlethode der Untersuchung wird angegeben: man verdunnt den zu untersuchenden Saft mit dem
3 4 fachen Volumen Wasser und beschrankt sich zunachst
auf die Reagentien Ammoniak, Kali, Eisenchlorur oder
schwefels. Eisenoxyd, Kupferchloridammoniak. Die Farbenveranderungen lassen nach derTabelle dieverfalschungen ermitteln. Handelt es sich darum, als Experte einen Ausspruch
zu thun, so muss man sich uber Alles vergewissern, was die
Tabelle bietet. Im letzten, Falle fallt man den verdunnten Syrup mit einem geringen Ueberschuss von Bleizucker,
filtrirt, wascht aus und zersetzt den im Wasser vertheilten Niederschlag durch Schwefelwasserstoffgas. Das zur
Austreibung des Gases erhitzte, dann concentrirte Filtrat
wird auf Citronensaure gepriift, wenn nur die Farbe des
Johannisbeersyrups durch Zusatze erhoht war; auf Citronensaure und Weinsteinsaure, wenn letztere dem Syrup
zugesetzt war ; auf Weinsteinsaure allein, wenn. der game
Syrup als Kunstproduct sich erwiesen hatte.
Das Gesagte bezieht sich auch auf den Kirschsyrup,
auf Confituren aus Johannisbeeren und Kirschen, so wie auf
alle kiinstlich gefarbten Syrupe. (L'union pharmaceutipue).
H. Reich.
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Fortptlanznng der Infusionsthierehen,
Nach den Untersuchungen von I3 a 1b i a n i, welche
init dem Preise fur 1862 gekront wurden, pflanzen sich
die Infusorien durch s e x u e l l e Q e n e r a t i o n (geschlechtliche Zeugung) fort und machen in dieser Beziehung k e i n e
Ausnahme von dem allgemeinen Gesetze, welches die
Reproduction der ubrigen Reihen der organisirten Wesen
regelt.
Als Beispiel diene Paramecium bursaria (Loxodes
bursaria Ehrenberg). Nimmt man diese Parainecien aus
den Pfutzen, in denen sie leben, und bringt sie mit Pflanzentheilen, von denen sie si& niihren, in Gefdsse, so zertheilen sich diese Pflanzentheile bald und bilden eine
Infusion, welche zur Nahrung der Paramecien tauglich ist.
Unter dem Einfluss dieser reichlichen Nahrung vermehren
sich die Paramecien durch Spaltung (Theilung, scission)
mit wunderbarer Raschheit. Jedes Thierchen theilt sich
in zwei, darauf jede Halfte abermsls in zwei Theile und
so fort bis ins Unzahlbare.
Wahrend dieser F o r t p f l a n z u n g d u r c h T h e i I u n g
(ge'ndrationpar division) functioniren die Geschlechtsorgane
Fortpj3unzwzg der In.fusioslsthiel.chen.
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des Iufusoriums, K e r n oder K e r n ch e n (noyeau et nucl60k,
nucleus und nucZeoZus) nicht, sie Bind i m RuhezuBtande.
h Augenblicke dey Spaltung des Infusoriums theilen sich
jedochder K e r n unddasKernchen, welche den E i e r stock (ouarium) und Hoden (testicub) darstellen, in der
Weise, dass jedes neue Thierchen die Hiilfte dsvon erhalt.
Diese Vermehrung durch S p a 1t e b u r t (scimparitq
kann verschieden lange dauern; a er sei es nun, dass
man diese Vermehrung durch Scissiparitat als einfaches
Wachsthum ansieht, was an seiner Grenze angelangt ist,
sei es dass man eine Analogie mit dem Q e n e r a t i o n s w e ch s e 1 annimmt, immer kommt ein Zeitpunct, bei
welchem die Scissiparitat erschopft ist. (Vielleicht in
Folge des .Mangels an passender Nahrung.
Alsdann erscheinen die Paramecien der LudwiQ
letzten heilung wie verschmachtend (lan. uissantes), kleiner im Umfang und suchen sich alle innerghalb eines oder aweier Tage
zu verkuppeln. Die Verkuppelung (accouplement)
schieht so, dass die MundGffnungen an einander ge agert sind.
Nur in diesem Augenblicke beginnt die B r u n s t (Ze .ut)
oder der Zustand; in welchem die Zeugungorgane in Thatigkeit gerathen (l’e’tatde function des organes g4nituux).
Von Anfang der Verkuppelung an beobachtet man
nach und nach in dem Kerne Aenderungen im Ansehen
und Volumen; er theilt sich, zerfallt in Bruchstiicke und
man bemerkt vollstandig ausgebildete E i er, die dieselbe
Fundamentalzusamioensetzung zeigen wie die der andern
Thiere. Nach 2 bis 6 Tagen ist der Kern des Infusoriums
unter den Augen des Beobachters zu einem w a h r e n
E i e r B t o ck geworden. Diesen parallel erleidet auch das
Kernchen, der Nucleolus, Verlnderungen j es vergrossert
sein Volumen und auf Kosten der kornigen Masse, welche
es enthalt, bildet sich das charakterische Product der
Testikei, S a m en t h i e r ch en (fipematozoTdes). Die Eier
werden alsdann durch einen Auetausch der Samenflussigkeit befrucbtet.
Diese Infusionlthierchen sind also vollstandige Zwitter
(hhaphrodites), dessen ungeachtet sind immer z w e i
Individuen zur Befruohtung niithig und dienen sich gegenseitig sowohl als Miinnchen und Weibchen. Nach der Verkuppelung werden die Eier in die Fliissigkeit gelegt und
der Zeugungsact ist beendigt. (Conapt. rend. 29. Decbr.
1862. p. 065.)
H. Ludwig.
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