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Gase im flUssigen und festen Zustande.

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Xaphtha von Barhndos. Gold- u. Platiraa-Ausbeute. Gase. 56
Falle unsere Begriffe von chemischer Bildung der Mineralien unlaugbaren Thatsachen subordiniren. Vom Basalt
glaubt niemand rnehr, dass derselbe aus Wasser entstanden
sei, und doch finden wir die Zcolitlie und den Arragonit
darin. Der Porphyr enthal t Mangansuperoxyde und deren
Hydrate in grossen Massen. Oder sind Perlstein, Pechstein, Serpentin u. dergl. m. Felsarten, die sich in aller
Bequemlichkeit aus Wasser absetzten, weil sie HydratwasH. Wr.
ser enthallen?
Naphtha von Barbados (Barbadoes tar).
Die achte Naphtha wird nicht selten mit Steinkohlentheer u. s. w. verfalscht. Nach T y I e e ist die achte Drogue
leicht zu unterscheiden. Sie hat stets einen Stich ins Griinliche (im reflectirten Lichtcj, obgleich sie ubrigens heller
und dunkler braun sein kann; 1st irnmer ziemlich leicht
flussig, so dass sie von denwanden des Glases rasch abfliesst; riecht eigcnthumlich, niclit russahnlich ; schmeckt
augenblicklich scharf aromatisch. wenigstens 8mal so stark
als unachte; fuhlt sich sanft und fettig, nicht klebrig und
harzig zwischen den Fingern an. Schuttelt man eine Probe
davon mit Aether, so nimmt dieser sogleich einen griinlichen Stich an. (Pharm. lourn. and Transact. 1844. Pharm. Centralbl. 1845. No. 13J B.
-
Gold- und Platina Ausbeute.
Die Gold - und Platina - Ausbeute am Ural hat in der
zweiten Halfte des Jahrs 18h4 in den der Krone Russlands
ehorigenwerken 67 Pud 119 Pfund 69 SolotnikGold und
84. Solotnik Platina, in den Privatwerken 78 Pud 9 Pfund
(1) Solotnik Gold und 23 Pud 30 Pfund 93 Solotnik Platina
geliefert,. Die Goldwasche in den Kronwerken des Altaibezirks und in den Privatwerken von Ost- und WestSibirien hat im anzen vorigeri Jahre 974 Pud 20 Pfund
61 Solotnik, die es Bezirks von Nertschinsk 4.5 Pud, und
die Ausscheidun aus Nertschinskschem und Altai'schern
Silber 42 Pud old gegeben. Die Gesammtausbeute an
Gold belauft sich fur das Jahr 1844 auf 4341 Pud 22 Pfd.
92 Solotnik, also 47 Pud 22 Pfd. mehr als irn Jahre 1843.
(Bergwerksfreund, Bd. IX. No. 6.) B.
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Gase im fliissigen und festen Zustande.
Das von M. F a r a d a y befolgte Verfahren zur Priifung
der Gase auf ihre Fahigkeit, in den fliissigen oder festen
Zustand uberzugehen, besteht in einer Verkniipfung der
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Gase im fliissigen und festen Zustande.
verdichtenden Krafte in Folge mechanischen Drucks mit
den aus betrachtlicher Abkuhlung resultirenden. Die erste
dieser Arten erreicht er durch successive Thatigkeit zweier
Luftpumpen, von denen die eine einen Stempel von 1 Zoll
Durchmesser hat, mittelst dessen das Gas in den Stiefel
der andern Luftpumpe mit zolligem Stempel getrieben
wird. Die Rohren, in welche das so weit verdichtete Gas
geleitet wird, sind von griinem Bouteillenglase, 4 bis i;Zoll
im Ganzen dick, und an einem Ende gekriimmt, um diesen Theil in eine Frostmischung zu tauchen; sie sind mit
gut schliessenden Hahnen, Schrauben, Verbindungsstuckchen und Endhauben versehen, damit so bei einem Drucke
von 50 Atmospharen kein Gas entweichen kann. Die Frostmischung, in welche der gekrummte Theil der Rohre eingetaucht wird, besteht aus Aether und fester Kohlensaure.
Der hierdurch hervorgebrachte Kaltegrad wurde, wahrend
die Mischung von der atmospharischen Luft umgeben war,
vermittelst ejnes Weingeistthermometers zu 1060 F. (64,330 R.,
76,660 C.) gefunden. Als aber die Mischung unter eine
Luftpumpe gebracht, der atmospharische Druck entfernt
und nur der des Kohlensauregases, welcher bloss & des
fruheren Drucks betrug, gelassen wurde, sank das Thermometer auf - 166O F. (- 88O R. - l l O o C.). . Hierbei
hielt sich der Aether ganz fliissig, und die niedrige Temperatur konnte ohne Storung Stunde lang erhalten werden. F a r a d a y fand, dass einige Gase vermittelst dieses
Kaltegades allein, ohnc! einen den gewohnlichen atmosphanschen iibertreffenden Uruck, verflussigt, und in diesem Zustande in verschlossenen Rohren aufbewahrt werden konnen. Dahin gehoren : Chlor, Cyan, Ammoniak,
Schwefelwasserstoff, Arsenwasserstoff,Jod wasserstoff, Bromwasserstoff, Kohlensaure untl Euchlorine. Rlanche Gase,
wie Stickoxyd, Kieselfluor und Leuchtgas, sind , wegen
ihrer chemischen Einwirkung auf die zum \'erschluss der
einzelnen Theile des Apparates diencnden Kitte, nicht lange
in den Rohren zu erhalten. Jod und Bromwasserstoff kann
man nicht nur fliissig, sonclern auch im festen Zustande
darstellen ; Chlorwasserstoff hingesen wurde nicht fest.
Schweflige Saure bildete farblose Krystalle von grosserer
Dichtigkeit als die Fliissigkeit, aus der sie sich geschieden
hatten. Schwefelwasserstoff gestand bei - 1220 F. zu einer
weissen krystallinischen Masse. Euchlorine sing leicht aus
dem gasformigen Zustande in den festen iiber; die Pvlasse
schmolz bei der geringsten Temperatur-Erhohung zu einer
orangerothen Flussigkeit. Stickoxyd wurde bei der Temperatur des Kohlensauregases im Vacuo fest, und stellte
einen farblosen krystallinischen Korper dar. F a r a d a y
+
+
Bereilung d. Cyans. Giftigkeit d. phosph. Phosphorsaure. 57
glaubt, dass das feste Stickoxyd zur Erzielung grosser
Kaltegrade mit mehr Vortheil als die Kohlensaure gebraucht
werden konne, weil es eine noch bedeutendere Erniedrigung der Temperatur bewirke als die letztere. Ammoniak
erschien in festen weissen Krystallen, und behielt diese
Form noch bei - 103" F. Die nsclifolgenden Fliissiglteiten konnten bei - 166O F. nicht im festen Zustande erhalten werden : Chlor, Aether, Alkohol, Schwefelkohlenstoff,
Kautschucine, rectificirtes Terpentinol. Ferner liessen sich,
selbst unter Anwendung eines starken Druckes, nicht einma1 verflussigen : Wasserstoff und Sauerstoff unter 27 Atmospharen: Stickstoffund Untersalpetersaure unter 50 Atmospharen: Kohlenoxyd unter 40 Atmospharen, und Sumpfgas unter 32 Atmospharen. (Pharm. Juurn. and Transact.
1845. - Buchn. Repert. 2. Reahe. Bd. 38. 2. H.) B.
Bereitung des Cyans.
Cyan lasst sich nach 13. K o l b ' s Beohachtung ausser
aus Cyanquecksilber noch sehr gut darstellen durch Erhitzen von 1 Atom Kaliumeisencyaniir, 1 At. Mangansu erox d und 2 At. dop elt-schwefelsaurem Kali. Man er!
Iitzt
an angs gelinde un c r setzt es bis zum Gliihen des Gemisches fort. Die Ausbeute an Cyangas sol1 ziemlich reich
sein. (Jahrb. fiir prakt. Pharm. X . 5. 1815.) B.
r
Giftigkyit der phosphorigen Phosphorsaure.
W e i g e l und K r u g bemerken, dass die reine Phoshorsaure auf den thierischen Korper nicht den schadlichen
knfluss ausuht, als wenn dieselbe mit phosphoriger Saure
verunreinigt war. Versuche wurden mit Kaninchen angestellt. - Schon & phosphoriger Saure, der reinen Phospliorsaure zugemengt, veranlasste den Tod, wenngleich
eine gewisse blenge von reiner Phosphorsaure sich als unschiidlich erwies. - Sehr richtig wird bemerkt, dass es
dem Pharmaceuten obliege, die Anfertigung jener Saure
kunstgerecht zu vollziehen. [Journ. de Pharm. et Chim.
Maz 1845. pug. 394.)
Schon O r f i l a bemerkt (Jown. de Chim. mid. 1831.)
Aehnliches, und auch, dass bei einem kranken (blutspeienden Patienten) im H6tel Dieu auf eine mitjhosphoriger
Saure verunreinigten Phosphorsaure sehr be enkliche Zufalle erfolgten.
W.
Zusatz. Von der vorstehenden Notiz nehme ich Veran1assun.g noch anzufuhren, dass die Phosphorsaure, ehe
sie medicinisch angewandt wird, durchaus und vorziiglich
gepriift werden miisse: 4) auf phosphorige Saure durch
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