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Glyceringehalt des Bieres.

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Endpunkt bei Zuckerbestimmungen. - Glyceringehalt des Bieres. 200
eine neue Methode der Trennung , die auf folgende Beobachtnngen
beruht: . a) Setzt man zu einer neutralen S t r o n t i a n l i j s u n g ein
Gemisch von schwefelsaurem und oxalsaurem Ammon, so entsteht
ein Niederschlag von n u r schwefelsaurem Strontian und keine Spur
von oxalsaurem Strontian. b) Setzt man zu einer neutralen K a l k lijsung das vorhergenannte Gemisch, so f a t immer oxalsaurer Kalk
aus und keine Spur von schwefelsaurem Kalk. c) Setzt man das
Gemisch zu einer k a l k h a l t i g e n S t r o n t i a n l i j s u n g , so entsteht ein
Niederschlag von schwefelsaurem Strontian und oxalsaurem KaJk,
welche zwei Verbindungen , auf das Filter gebracht und ausgewaschen,
durch verdiinnte Saure von einander getrennt werden kijnnen. Das
genannte Gemisch wird bereitet , indem man 200 g. Ammoniumsulfat
und 30 g. Ammoniumoxalat in 1 Liter Wasser auflijst.
Die Untersuchung selbst wird in der Art ausgefiihrt, dass man
einige Gramme der zu untersuchenden Substanz (also in diesem Falle
fein gepulverten Strontianit) in mijglichst wenig concentrirter Salzsaure
durch Kochen lijst , wobei sich Kieselsaure gallertartig ausscheidet,
aus der filtrirten Lijsung durch Ammoniak Eisenoxyd und Thonerde
fut, abermals fltrirt und nun der erwarmten concentrirten Lijsung
das erwahnte Gemisch von schwefelsaurem und oxalsaurem Ammoniak
in geringem Ueberschusse zusetzt. Der Niederschlag wird wie oben
angegeben weiter behandelt. Die Resultate sind sehr befriedigend,
wenn schon (was aber fir die Technik bedeutungslos ist) die Strontianbestimmung um ein Minimum zu niedrige Zahlen giebt, wed das
Strontiumsulfat wie bekannt in verdiinnter Salzsaure etwas lijslich
ist. fzeitschv. f. anal. Chemie, X x T , 1.)
G. E.
Bestimmung des Endpnnktes bei Zuckerbestimmungen
nach Fehling in sehr verdiinnten Lasungen. - Bei sehr verdiinnten Zuckerlijsungen, namentlich aber bei vielen Weinen , welche
missfarbige und schwer sich absetzende Niederschliige geben, ist es
oft nicht leicht, den Endpunkt der Reduction des Kupferoxyds genau
zu erkennen. J. Moritz empfiehlt deshalb, ein oder zwei Tropfen
der Fliissigkeit , durch ein Meines Filter auf eine weisse Porcelianplatte zu bringen und in bekannter Weise mit Essigsaure und Ferrocyankalium auf Eupfer zu priifen. Bei der geringsten Spur noch
unzersetzten Kupferoxydsalzes bildet sich ein rothbrauner Anflug von
Ferrocyankupfer , der auf der weissen Unterlage deutlich hervortritt.
6. B.
fzeitachr. f. anal. Chemie, =I, 1.1
Glyceringehalt des Bieres. - Es sind zwar schon ijfter die
Biere auf ihren Glyceringehalt iitersucht worden , den erlangten
Resultaten ist aber wenig Werth beizulegen, weil von den Analytikern
verschiedene, zum Theil auch recht ungenaue Methoden der Glycerinbestimmung befolgt wurden. Neuerdings hat Am t h o r eine grijssere
Anzahl (36 Sorten) ElsZisser, Strassburger und nach Strassburg imporArch. d. Pharm. XXI. Bas. 5. Hft.
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Priifung des Chloroforms. - Bynthese des !l!yrosins u. d. h r n s i ~ 6 .
tirter Biere nach der verbesserten C 1a u s n i g e r ’ schen Methode
(Archiv Band 18, Seite 291) untersucht und gefunden, dass der
Glyceringehalt der Biere n i c h t iiber 0,3 o/o steigt und nicht unter
0,05 010 f a t . Ein Bier, welches zwischen 0,3 O/,, und 0,4O/, Glycerin
enthalt erscheint verdachtig, ein solches aber , dessen Glyceringehalt
iiber 0,PO/,, hinausgeht, ist als unbedingt mit Glycerin versetzt zu
betrachten.
Im Uebrigen zeigte sich die auffallende Erscheinung, dass
Biere, welche im Alkoholgehalt nur wenig differiren, dies in bedeutendem Grade in Bezug auf das Glycerin thun kannen. Nach zwei
zur Aufklihng dieses Umstandes angestellten Versuchen scheint 88,
als ob die mehr oder minder rasch verlaufende Gahrung den AUSschlag giebt, indem ein Bier, dessen Gkihrung innerhalb 4 Tagen
vollendet war, nur halb so vie1 Glycerin enthalt, wie ein solches,
welches 8 Tage zur GFahrung gebraucht hat. (Zeischift f. anal.
Chmie X X T , 4.)
Ueber das Verhaltniss zwischen Glycerin und Alkohol im We i n
hat E. Borgmann neuerdings eine Reihe Ton Versuchen angestellt,
die im nachsten Hefte des Archivs Besprechung finden werden.
Q. a:
,
Die Priifung des Chloroforms mit Schwefelsaure betreffend,
weist H. H a g e r in einem lingeren Artikel auf eine Anzahl Cautelen
hin, welche bei Anstellung dieser, wie bekannt auch von der Pharmacopae geforderten Priifung zu beachten sind. Insbesondere ist
darauf zu sehen , dass die kleinen Schiittelcylinder absolut rein sein
miissen; der rauhen Flache zwischen Halswand und Stopfen hiingen
leicht mikroskopisch kleine Staubtheilchen an und man SOU deshalb
die vorgeschriebene Ausschwenhng mit Schwefelsaure heber zweimal
machen. Um die Farblosigkeit der Schwefelsaure sicher beurtheilen
zu k6nnen , soll man die Chloroformschicht mit einem dunklen Papiere
bedecken und dem Auge nur die Uurchsicht durch die Saureschicht
gestatten, denn jede dieser Fliissigkeiten besitzt eine andere Lichtbrechungskraft und man wiirde ohne diese Vorsicht die Schwefelsaure im Vergleich zum Chloroform leicht ftir blassgelblich oder
gelblich gefkrbt halten , wahrend sie thatsachlich farblos ist. War
das Chloroform in einer mit einem Eorke verschlossenen Flasche
aufbewahrt worden , so kannen die unmerklichsten Eorkrudera Veranlassung zur Gelbfhrbung der Schwefelsaure werden; man SOU deshalb das Chloroform durch ein Bauschchen filtriren oder iiberhaupt
das Chloroform nur in mit Glasstapsel vervehenen Gefassen aufbewahren. - Das Chloroform, was dem Verf. zu seinen Versuchen
diente, trug die Marke E. H. und Kelt alle Proben vorziiglich aus.
(Pharm. Centralh., 1883, No. 3.1
G. E.
Synthese des Tyrosins nnd der HarnstEnre. - Das
Tyrosin hat E. E r l e n m e y e r im Verein mit Dr. L i p p auf folgende
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